Protest gegen geplante Begnadigung von Separatisten
Die Linksregierung des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez will katalanische Separatisten begnadigen. In Madrid protestieren Tausende dagegen. Die Rechte will die Empörung für sich nutzen.
Die Linksregierung des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez will katalanische Separatisten begnadigen. In Madrid protestieren Tausende dagegen. Die Rechte will die Empörung für sich nutzen.
44 Tage lang wurde in Spanien um zwei Mädchen gebangt. Dann barg ein Forschungsschiff den Leichnam der sechs Jahre alten Olivia vom Meeresgrund. Die Ermittler konnten inzwischen rekonstruieren, was am Tatabend geschah.
Spanien macht auf – und hofft auf Touristen. Die dürften eher aus Deutschland als aus Großbritannien zu erwarten sein, wo strenge Quarantäneregeln für Reiserückkehrer gelten. Auch Portugal hofft auf Deutsche.
Die deutschen Gruppengegner laufen sich warm für die EM: Titelverteidiger Portugal holt in Spanien ein 0:0, Ungarn gewinnt gegen Zypern. Derweil setzt sich Italien locker gegen Tschechien durch.
In Spanien ist das erste nationale Gedenkzentrum für Terroropfer eröffnet worden. Baskische Nationalisten wettern dagegen – es schließe Tausende Menschen aus, die Opfer staatlicher und polizeilicher Gewalt geworden seien.
Alexander Zverev zählt im Tennis zur Weltspitze, ist in Deutschland aber nicht sehr populär. Das kann er nur selbst ändern – etwa mit einem Grand-Slam-Turniersieg bei den French Open.
Trotz der Ablehnung des Obersten Gerichtshofs hält der spanische Ministerpräsident an der Begnadigung katalanischer Separatisten fest. Das stößt jedoch parteiübergreifend auf heftigen Widerstand.
Über die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla versuchen Menschen weiterhin, nach Europa zu gelangen. Im Hafen von Ceuta starb nun ein Jugendlicher.
Zukunftssorgen haben beide, die Deutsche und die Spanierin. Neele aus Kaarst und Carlota aus Madrid über ihr Leben in Zeiten der Pandemie. Eine Momentaufnahme vom März.
Der überraschende Zustrom junger Marokkaner auf die spanische Exklave ist abgeebbt – doch die diplomatische Krise mit Rabat dauert an. Sowohl in Madrid als auch in Brüssel will man sich aber nicht einschüchtern lassen.
Spanien greift ein Verfahren gegen einen Anführer der Westsahara-Unabhängigkeitsbewegung wieder auf. Der Justizvorgang spielt sich vor dem Hintergrund der Krise in der spanischen Exklave Ceuta ab.
Die marokkanische Polizei soll rund 6000 Migranten, die bis Dienstagmorgen auf spanisches Territorium gelangten, nicht aufgehalten haben. Grund ist die Verärgerung über die medizinische Behandlung des Chefs der westsaharischen Unabhängigkeitsbewegung in Spanien.
„Mehr Spanien wagen“ – das könnte man natürlich. Oder Schweiz. Aber man kann es auch lassen, das Thema in Talkshows nicht weiter vertiefen und sich bei Corona-Maßnahmen am deutschen Ordnungssinn orientieren.
In Großbritannien sitzt man im Pub, in Spanien auf der Terrasse unter freiem Himmel: Eindrücke unserer Korrespondenten aus Ländern, die sich im Öffnen üben.
Um im Nahostkonflikt Solidarität mit den Palästinensern zu bekunden, gehen am Wochenende viele Menschen in europäischen Städten auf die Straße. Auch ein Demonstrationsverbot kann sie in Paris nicht davon abhalten. In Berlin fliegen Flaschen und Steine.
Der Prado zelebriert die mythologische Malerei Tizians und seiner Nachfolger, zeigt aber auch den Unterschied zwischen männlichem und weiblichem Blick.
Lockerer Auftakt für Alexander Zverev in Rom: Gegen Außenseiter Hugo Dellien hat er beim nächsten Masters-Turnier keine Probleme. Angelique Kerber profitiert von der Aufgabe ihrer Gegnerin.
Zoodirektor Miguel Casares verlässt im Juni Frankfurt. Für die Suche nach einem Nachfolger müssen nach Ansicht seines Vorgängers Manfred Niekisch Weichen gestellt werden. Das Kulturdezernat sieht gute Voraussetzungen.
Alexander Zverev ist drei Wochen vor Beginn der French Open schon in richtig guter Form. Beim Masters in Madrid holt er seinen zweiten Titel in diesem Jahr.
In Spanien ist der Alarmzustand aufgehoben worden. Zum ersten Mal seit einem halben Jahr dürfen die Menschen sich wieder weitgehend frei bewegen. Aber nicht in allen Regionen. Es droht ein juristisches Chaos.
Volle Straßen und Plätze, überall freudetrunkene Menschen: Spanien bejubelt das Ende der meisten Corona-Restriktionen. Doch die Frage nach künftigen Einschränkungen dämpft die Euphorie.
Gegründet nach der Immobilienkrise, wurde das „Microteatro“ in der spanischen Hauptstadt zum Symbol für junge, struppige Bühnenkunst. Sogar die Pandemie hat es überlebt. Ein Theaterabend mit fünfmaligem Fiebermessen.
Einen Tag nach seinem Sandplatz-Coup gegen Rafael Nadal siegt Alexander Zverev wieder eindrucksvoll. Gegen Kumpel Dominic Thiem gelingt ihm eine erfolgreiche Revanche für das US-Open-Finale.
Alexander Zverev zeigt ein starkes Match und gewinnt gegen Sandplatzkönig Rafael Nadal. In dieser Form ist mit der deutschen Nummer eins auch bei den French Open zu rechnen.
Ihr Wahlkampf erinnerte viele an Donald Trump: Die konservative Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso fährt in Madrid einen klaren Sieg ein. Für eine Regierung braucht sie die Unterstützung der rechtspopulistischen Vox-Partei.
Madrid hat einen scharfen Lockdown hinter sich. Jetzt aber ist fast alles geöffnet, und man simuliert Urlaub von der Pandemie. Geht das gut? Es geht.
Trotz eines Verbots von Großveranstaltungen werden in Madrid wieder Stiere getötet. Doch in der Arena tobt die Menge nicht wie sonst, und auch die Bars bleiben geschlossen.
Vor allem Madrids Gastwirte bejubeln Isabel Díaz Ayusos Öffnungspolitik während der Corona-Pandemie. Das könnte sich für die Regionalpräsidentin bei der Wahl am Dienstag auszahlen.
Er malte die Gesichter des Frühkapitalismus in den Niederlanden, doch er selbst blieb ein Rätsel: Eine Madrider Ausstellung zeigt Marinus von Reymerswale.
Eine Woche vor der Regionalwahl in Madrid haben mehrere Politiker Drohbriefe erhalten. Während Kommentatoren von einer „toxischen Atmosphäre“ sprechen, weigert sich die Vox-Spitzenkandidatin, die Drohungen zu verurteilen.
Die Protestbewegung „Hirak“ fordert einen Regimewechsel in Algerien. Vor den Wahlen im Juni erhöht der Staat den Druck – und wirft den Demonstranten Verbindungen zu Islamisten vor. Das folgt einem alten Muster.
Sehnsuchtsgang durch ein Antiquariat in Madrid: Wie Bücher uns schmerzhaft und tröstend zugleich an die eigene Vergänglichkeit erinnern.
Sie hat schon die Filmkostüme für Cate Blanchett und Tilda Swinton ausgesucht, aber nie musste Kostümbildnerin Bina Daigeler so viele Leute koordinieren wie für Disneys „Mulan“. Dafür ist die Deutsche für einen Oscar nominiert.
Das Teatro Real setzt seinen Kurs fort, mitten in der Pandemie Oper vor Publikum zu bieten. Jetzt durfte Deborah Warner „Peter Grimes“ von Benjamin Britten inszenieren. Das Ergebnis ist bewegend.
Vor 85 Jahren ermordeten Francos Schergen seinen Vater und seinen Onkel – und bestatteten sie im „Tal der Gefallenen“. Kurz vor seinem eigenen Tod will Manuel Lapeña die beiden endlich würdig zur letzten Ruhe betten.
In Spanien haben seit Beginn der Pandemie schon mehr als 100.000 Lokale aufgegeben. Nun setzen die Wirte auf ihre neuen Terrassen. In Madrid breitet sich mediterranes Lebensgefühl aus.