Und schon wieder ein Zyklon
Die Folgen der letzten Zyklone konnten noch gar nicht behoben werden, da hinterlässt der Tropensturm Batsirai in Madagaskar eine weitere Spur der Verwüstung. Tausende sind ohne Obdach.
Die Folgen der letzten Zyklone konnten noch gar nicht behoben werden, da hinterlässt der Tropensturm Batsirai in Madagaskar eine weitere Spur der Verwüstung. Tausende sind ohne Obdach.
Heftige Sturmböen an der Ostküste Afrikas haben tausende Häuser komplett zerstört. Mindestens 55.000 Menschen sind vorübergehend obdachlos, die Zahl der bestätigten Todesopfer steigt weiter an.
In der Nacht zum Sonntag hat der Wirbelsturm „Batsirai“ den Inselstaat Madagaskar verwüstet. Mit 165 Stundenkilometern fegt er durch das Land, zerstört Häuser und kostet mindestens zehn Menschen das Leben.
Mosambik, Malawi und Madagaskar – diese drei Länder im Südosten von Afrika sind am stärksten vom Tropensturm „Ana“ betroffen. Heftige Regenfälle sorgten für Überflutungen und Schlammlawinen. Mindestens 77 Menschen sind ums Leben gekommen.
CDU in Baden-Württemberg +++ Hungersnot in Madagaskar +++ Hans-Jürgen Syberberg im Interview +++ Tempolimit +++ Gedanken zur F.A.Z.
Seit vier Jahren wird Madagaskar von einer der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten heimgesucht. Verantwortlich ist der Klimawandel. Regierung und Betroffene tun sich schwer, einen Ausweg zu finden.
Extreme Dürren führten zu ausfallenden Ernten und einem Mangel an Trinkwasser. Nach Angaben des UN-Welternährungsprogramms sind mehr als 1,1 Millionen Menschen in Madagaskar von schwerem Hunger betroffen.
Der Klimawandel ist nach UN-Angaben die Ursache der verheerenden Hungersnot in Madagaskar. „Dies ist die einzige Hungersnot aufgrund des Klimawandels weltweit“, sagte Arduino Mangoni, der stellvertretende Direktor des Welternährungsprogramms (WFP).
Ein Gespräch mit dem Chef des Saatgutherstellers Syngenta über die Hungersnot in Madagaskar, Klimaschutz mit Pestiziden und die Grenzen der Ökolandwirtschaft.
Der Opel-Zoo in Kronberg hat neue Bewohner. Es handelt sich um Lemuren, die Sonnenanbeter sind und aus Madagaskar stammen. Das Besondere an ihrem neuen Gehege ist, dass die Besucher hineindürfen.
Transsexuellengesetz +++ Transgendergesetz +++ Jerusalem +++ Bülent Mumay +++ Madagaskar +++ Chance für Schüler? +++ Helmut-Schmidt-Universität +++ Völkerrechtlerin +++ Klimapolitik +++ Marktwirtschaft +++ Staatserzählung
Die Bevölkerung in Madagaskar ist größtenteils von der Landwirtschaft abhängig – und es hat seit Jahren kaum Regen gegeben. Nun sind mehr als eine Million Menschen von einer Hungersnot bedroht.
Wird es tropischen Fledermäusen zu heiß, verfallen sie minutenlang in eine Art Winterschlaf. Damit regulieren die Tiere ihre Körpertemperatur und schützen sich so vor Überhitzung.
Mit einer Körperlänge von nur 13,5 Milimetern ist die neue Chamäleonart „Brookesia nana“ das bisher kleinste entdeckte Reptil. Allerdings macht fast ein Fünftel des Kaltblüters sein Geschlechtsorgan aus.
Mehr als hundert Jahre lang „verschollen“: Was die Wiederentdeckung des Voeltzkow-Chamäleons in Madagaskar durch deutsche Zoologen über das Glück der Regenzeit und der Naturforschung lehrt.
Der Duft- und Aromahersteller gehört neben der Bestellplattform zu den heißen Anwärtern auf einen Nachrückplatz für den wichtigen Leitindex, wenn der Zahlungsdienstleister ausscheidet.
Graslandschaften gab es auf Madagaskar schon vor Ankunft des Menschen. Ihre Vielfalt ist einzigartig und deshalb schützenswert. Rinder ersetzen mittlerweile die ausgestorbenen Flusspferde und Riesenschildkröten.
Seit Monaten forschen Mediziner nach einem Heilmittel für Covid-19. In Madagaskar will man eines gefunden haben – einen Tee aus speziellen Kräutern. Die katholische Kirche unterstützt das Getränk, die WHO hat Zweifel.
Ausgestorben und wiedergekehrt: Die Aldabra-Weißkehlralle ist der einzige lebende flugunfähige Vogel im gesamten Indischen Ozean. Dass sie einst das Fliegen aufgegeben hat, wurde ihr mehrmals zum Verhängnis.
Auf der zweiten Station seiner Afrika-Reise hat der Papst vor allem die Jugend in Madagaskar im Blick. In einer großen Messe hat Franziskus für die jungen Katholiken eine zentrale Botschaft.
Für zwei Dinge war Madagaskar in der Fußballwelt bisher bekannt: vokalreiche Spielernamen und ein Spiel mit 149 Eigentoren. Beim Afrika Cup steht der Außenseiter nun überraschend im Viertelfinale – und schreibt am Fußballmärchen des Jahres.
Lemuren gibt es in freier Wildbahn nur in und nahe Madagaskar. Wilderei und Abholzung gefährden ihre Art immer stärker.
Madagaskar ist ein Land mit unfassbar vielen Ebenen: von Tieren, die in keine Kategorie passen, amtlichen Bezeichnungen, die keiner benutzt – und Regeln für den Alltag, die von den Ahnen bestimmt werden.
Sansibar ist ein guter Ort für Landwirtschaft. Wäre nur nicht die schlechte Regierung. Ein Unternehmen aus dem Westen will mit Ökoprodukten helfen.
In Madagaskar schlafen manche Bauern mit dem Gewehr auf den Feldern, um ihre Vanille zu beschützen. Das Gewürz erzielt Rekordpreise. Nun könnte die süß duftende Zutat für Eiscreme, Kuchen und Kosmetika wieder etwas billiger werden.
In Uganda baut ein Deutscher Vanille an. Er könnte Erfolg haben: Nie war das exotische Gewürz so kostbar wie heute – denn die „Königin der Gewürze“ ist launisch.
So eine Schote! Wer einmal Bourbon-Vanille gekostet hat, greift nie wieder zu Vanillin. Über mühsame Arbeit und ausgelassene Feste auf einer Plantage auf Réunion.
Lepra-Kranke in Madagaskar werden häufig von ihren Familien verstoßen - aus Angst der Menschen, sich anzustecken. Eine von Nonnen geleitete Einrichtung gibt ihnen ein Zuhause.
In Zukunft leben 9 Milliarden Menschen auf der Erde – und die wollen alle satt werden. Aber Flächen und Rohstoffe sind knapp. Wie soll das gut gehen? Wir suchen ein Jahr lang nach Antworten.
Madagaskar ist riesig, aber die Insel ist voller Zwerge. Die Miniaturfrösche der Gattung Stumpffia sind dank deutscher Forscher auf einen Schlag um 26 Arten reicher.
Der Vanillepreis ist im Höhenflug. Die sogenannte Bourbon-Vanille ist auf dem Rohstoffmarkt kaum noch zu bekommen. Das könnte in diesem Sommer Folgen für den persönlichen Besuch in der Eisdiele haben.
Manche Echsen verlieren bei Gefahr ihren Schwanz. Eine seltene Geckoart hat eine noch ungewöhnlichere Überlebensstrategie entwickelt: Das Reptil lässt buchstäblich die Hüllen fallen.
Der Welthandel, und damit unser Konsum, bedroht die Artenvielfalt. Forscher haben die weltweiten Warenströme mit den Roten Listen abgeglichen und ein neues „Sündenregister“ aufgemacht.
Paul Romer pfeift als Ökonom auf den Mainstream und geht keinem Streit aus dem Weg. Das hat ihm nicht nur Freunde eingebracht. Doch jetzt hat ihn die Weltbank eingestellt. Viel Spaß!
Nach einer mageren Ernte in Madagaskar explodieren die Preise der ohnehin teuren Vanille. Für Eis-Liebhaber ist das eine schlechte Nachricht.
Mayotte liegt zwischen Moçambique und Madagaskar und ist doch ein Stück Europa. Denn die Insel gehört politisch zu Frankreich. Allerdings ist hier vieles anders als im Mutterland: Polygamie gilt als Gewohnheitsrecht, Makis stehen unter Naturschutz, und Verkehrsampeln gibt es nur eine.