„Wir sind die Zukunft“
Weltweit kommt es zu Jugendprotesten. Die Generation Z begehrt auf gegen Korruption, Ungleichheit und Stillstand. Was kann die Bewegung erreichen?
Mauritius gilt als sagenhaftes Urlaubsparadies. Aber nicht nur bei einer Tour durch die Küchen und Kulturen gewährt das heute so friedliche Eiland stets auch Einblicke in bewegte, vergangene Zeiten.
Weltweit kommt es zu Jugendprotesten. Die Generation Z begehrt auf gegen Korruption, Ungleichheit und Stillstand. Was kann die Bewegung erreichen?
Junge Leute in Asien, Afrika und Lateinamerika begehren gegen die herrschenden Verhältnisse auf. Sie sind mit TikTok und Discord groß geworden und vernetzen sich über Ländergrenzen hinweg.
An Sprichwörtern und Rededuellen das Funktionieren von Sprache in den Blick bringen: Ein Band macht mit dem eminenten, doch oft über seiner Rolle als Doyen des französischen Literaturbetriebs vergessenen Autor Jean Paulhan bekannt.
Die Proteste der „Generation Z“ haben Michaël Randrianirina zur Macht verholfen. Doch schon seine erste große Entscheidung sorgt bei den jungen Madagassen für Frust.
Ein Gymnasium im sächsischen Altenberg wird angegriffen. Auch weil es zuletzt mehrere rassistische Attacken in Sachsen gab, ermittelt der Staatsschutz.
Nachdem sich das Militär auf die Seite der Demonstranten gestellt hat, wird Oberst Randrianirina als Präsident Madagaskars vereidigt. Bis zu Neuwahlen soll es noch dauern.
Junge Menschen stürzen Autokraten in Madagaskar und Nepal. Ihre Proteste vereinen die Wut über Korruption und Ausbeutung mit globalen Symbolen der Popkultur.
In Madagaskar hat das Militär ohne Gewalt die Macht übernommen. Auch die Nationalversammlung und das Verfassungsgericht wandten sich gegen den ins Ausland geflüchteten Präsidenten.
In Madagaskar gab es zuletzt Probleme bei Strom- und Wasserversorgung. Nun hat das Militär sich den Protesten angeschlossen – und nach eigenen Angaben die Macht übernommen.
Seit Wochen halten in Madagaskar heftige Proteste an. Mehrere Menschen sind dabei bereits ums Leben gekommen. Präsident Rajoelina soll mit einem französischen Flugzeug geflohen sein.
Madagaskars Präsident war einmal beliebt, vor allem bei jungen Wählern. Jetzt fürchtet er um sein Amt. Eine Militäreinheit stellt sich auf die Seite der protestierenden Studenten.
Stromausfälle, Armut und eine wütende Jugend: Die Sicherheitskräfte in Madagaskar gehen hart gegen wütende Demonstranten vor. Nach harter UN-Kritik tritt die Regierung nun zurück.
Seit 1960 ist der Inselstaat im Indischen Ozean unabhängig von Frankreich. 65 Jahre später kehren Schädel aus einem Pariser Museum zurück. Einer von ihnen könnte einem früheren König gehören.
Auf Expedition mit den Humboldts unserer Tage: Ein deutscher Herpetologe hat auf Madagaskar eine historische Serie von Entdeckungen gemacht.
Muslime, Christen, Hindus, Buddhisten, Juden und Atheisten leben im afrikanischen Inselstaat Mauritius einträchtig Tür an Tür. Jetzt sucht die Wissenschaft im Palmenparadies nach den Voraussetzungen für gesellschaftliche Harmonie.
Madagaskar ist eine Schatztruhe der Natur, prall gefüllt mit endemischen Arten, denen man als Reisender verblüffend nahe kommt. Doch die viertgrößte Insel der Erde macht es ihren Besuchern und ihren Bewohnern nicht immer leicht.
Roland Hilgartner ist Direktor des Tierparks Affenberg Salem. Im Interview spricht er über den Zauber des Regenwalds und den schlechten Zustand vieler Wälder. Und er zeigt mögliche Wege auf, um Artenschutz und Nachhaltigkeit voranzubringen.
In Madagaskar kann der Missbrauch von Kindern mit Kastration bestraft werden. Die EU-Botschafterin findet das „verfassungsfeindlich“. Nun verlangt das Land ihre Abberufung.
Seit 150 Jahren wird Vanillin synthetisch hergestellt. Auf tropische Rankpflanzen ist seither niemand mehr angewiesen. Den Geschmacksstoff erzeugt man aus Fichten, Holzresten oder Erdöl.
Das französische Inselparadies Mayotte bekommt die Einwanderung nicht in den Griff. Jetzt denkt Paris über eine Verfassungsänderung nach.
Seit Wochen gibt es Proteste gegen die Wahl in Madagaskar. Präsident Rajoelina, der früher in Bars auflegte, soll heimlich französischer Staatsbürger geworden sein. Er dürfe deshalb gar nicht antreten, sagt die Opposition.
Bei der Eröffnungsfeier der Inselspiele des Indischen Ozeans kommt es vor einem Eingang des Stadions zu einer Katastrophe. Nach ersten Erkenntnissen sterben zwölf Menschen, 80 weitere Personen sind verletzt.
Bereits vor mehr als zwanzig Jahren ist auf Madagaskar ein Blattschwanzgecko entdeckt worden. Nach jahrelanger Forschung haben Wissenschaftler nun festgestellt: Bei dem bizarren Tier handelt es sich um eine völlig neue Art.
Dreimal in der Woche kommt der Dschungelexpress in den Regenwald Madagaskars. Dann ist Party auf den Gleisen. Der Zug bringt Essen, Medikamente und manchmal auch Touristen, die gern Fußball spielen.
Bereits seit einem Monat wütet der Zyklon im Südosten Afrikas. Allein im verarmten Malawi sind mindestens 438 Menschen ums Leben gekommen. Die Region brauche Unterstützung, heißt es vom Welternährungsprogramm.
Der Tropensturm Freddy hat vor allem in Malawi schwere Verwüstungen und viel Leid angerichtet. Die Folgen für das Land schwerwiegend.
Am stärksten betroffen ist Malawi, wo 225 Menschen ums Leben kamen. Auch in Mosambik und Madagaskar forderten starke Regenfälle, Fluten und Erdrutsche Opfer. Dutzende Menschen werden weiterhin vermisst.
Allein in Malawi kostete der lang anhaltende Wirbelsturm mindestens 99 Menschen das Leben. Teile Mosambik sind unterdessen von der Außenwelt abgeschnitten. Erst im Laufe der Woche dürfte sich die Lage beruhigen.
Auf hoher See unter der Totenkopfflagge: Siegfried Kohlhammer wettert gegen ein sozialromantisches Bild der Piraten, zu dem sich David Graeber durchaus hingezogen fühlte.
Auf Madagaskar und benachbarten Inseln lebten einst mehrere Arten von Riesenschildkröten, wie Gen-Analysen zeigen. Eine davon war noch nicht bekannt. Schon im Mittelalter wurden die meisten dieser Reptilien ausgerottet.
Eine Regierungsdelegation aus Madagaskar erlebt bei einer Kooperative in Frankfurt, wie gut nachhaltige Landwirtschaft funktionieren kann.
Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt und hat eines der vielfältigsten Ökosysteme mit Tausenden von endemischen Tier- und Pflanzenarten – ein wahres Naturparadies. Doch in Teilen der Insel hat sich die Realität schon drastisch verändert.
Nachhaltigkeit ist nicht genug. Der Historiker Dipesh Chakrabarty plädiert für ein planetarisches Verständnis der Geschichte. In seinem Buch kritisiert er vor allem den „grünen Kapitalismus“.
Die Urahnen der Westlichen Honigbiene hatten ihre Heimat in Asien. Von dort aus sind sie in den Nahen Osten, nach Afrika und schließlich nach Europa gereist.
Einschlüsse in Baumharz sind Archive der Natur. In Madagaskar wurden auf diese Weise zwei bisher unbekannte Bienen-Spezies konserviert, die wahrscheinlich schon dem Artensterben zum Opfer gefallen sind.
Die Folgen der letzten Zyklone konnten noch gar nicht behoben werden, da hinterlässt der Tropensturm Batsirai in Madagaskar eine weitere Spur der Verwüstung. Tausende sind ohne Obdach.