Goethe in Damenjacke
Dichtung auf Bestellung: Der Verein Literaturbetrieb führt durch die Frankfurter Leselandschaft in ihrem besonderen Format „Literatur à la carte“. Aber die Arbeit des Vereins geht noch viel weiter.
Dichtung auf Bestellung: Der Verein Literaturbetrieb führt durch die Frankfurter Leselandschaft in ihrem besonderen Format „Literatur à la carte“. Aber die Arbeit des Vereins geht noch viel weiter.
Nirgends legen sich mehr Menschen fürs Aussehen unters Messer als in Brasilien. Und keiner hat mehr Erfahrung als Schönheitschirurg Ivo Pitanguy. Annäherung an eine Legende in Zahlen, Namen und Geschichten.
Der Choreographie des Alltags ist der Fotograf Alexander Paul Englert auf der Spur. Aus seinen Streifzügen hat er nun eine digitale Bildschau mit Text und Ton gemacht.
Wer hat schon ein Staatsoberhaupt und eine First Lady, die Bücher schreiben? Finnland natürlich, der Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Ein Treffen mit Sauli Niinistö in seiner Sommerresidenz.
Ob am Klavier oder am Schreibtisch: Er sorgte dafür, dass der Jazz in Deutschland Gehör fand. Zum achtzigsten Geburtstag des Pianisten und Autors Michael Naura.
Haben traditionsreiche Verlagshäuser überhaupt noch Chancen gegen den Netzgiganten? Ein Gespräch mit Daniel Kampa, Verleger von Hoffmann und Campe, über die Zukunft seiner Branche.
„Dena“ heißt eine Staatsagentur, die uns zum Dämmen bekehren will. Die Industrie findet es prima. Und der Bürger zahlt die Rechnung.
Diese Jahreszeit ist nicht so leicht, wie man denkt. Man muss nur in den Werken der Kultur nachsehen. Deswegen starten wir eine Serie zum Sommer, bevor er schon wieder vorbei ist.
Sein Stil verbindet die Kultur der nigerianischen Yoruba mit der Elisabethanischen Literatur. Wole Soyinka, der erste afrikanische Literaturnobelpreisträger, wird achtzig Jahre alt.
Die Systemkritik auf Morrisseys neuer CD kannten wir schon. In Erstaunen versetzt, wie souverän er an frühere musikalische Qualitäten anknüpft.
„Liederwerkstatt“ im bayerischen Kurort: In neuen Werken, mal traditionell, mal extravagant, setzen sich zeitgenössische Komponisten mit Goethes Gedichten auseinander. Hier kann das Kunstlied frei atmen.
Seine Texte können schon mal klingen wie tragisch gescheiterte Postkartensprüche. Doch auch nach seinem großen Erfolg trägt David Gray sie mit der Inbrunst eines Straßenmusikers vor, der um sein Leben singt.
Online bestellen geht schnell, ist aber öde. Beim Buchhändler spielt das wahre Literaturleben. Schriftsteller wissen das und stellen uns in den nächsten Wochen ihre Lieblingsbuchhandlungen vor. Zu Beginn geht es nach Long Island.
Finnland bereitet sich auf die Frankfurter Buchmesse vor. Sind die finanziellen Sorgen verschwunden? An ihrem Schreibtisch in Helsinki verbreitet Iris Schwank, die Leiterin von „Finnish Literature Exchange“, beim Gespräch Optimismus.
Sie war Dalís Schülerin und wurde Warhols Superstar: Isabelle Collin Dufresne, die vieldeutigste und sinnlichste Muse in Warhols „Factory“, ist im Alter von achtundsiebzig Jahren in New York gestorben.
Die Neugierde des stets am Allerneuesten interessierten Frank Schirrmacher gründete in einem profunden und nahezu klassischen Verständnis der großen abendländischen Philosophie und Dichtung.
Die Band „Stiller Has“ wird in ihrer schweizerischen Heimat verehrt wie kaum eine andere. Endo Anaconda ist seit 25 Jahren ihre Stimme. Ein Porträt.
Was die Germanistik Marcel Reich-Ranicki alles zu verdanken hat: Eine Würdigung anlässlich des 94. Geburtstags, den der Kritiker und langjährige Leiter des Literaturblatts dieser Zeitung an diesem Montag gefeiert hätte.
Seit vierzig Jahren ist der Lyriker Jürgen Becker Mitglied der Institution, die ihm jetzt den Büchnerpreis zuspricht. Das wirft eine Frage auf: Wie viel Zeit darf eine Akademie sich für ihre Entscheidungen lassen?
Der bedeutendste deutsche Literaturpreis geht in diesem Jahr an den Schriftsteller Jürgen Becker. Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung am Freitag mit.
Mehr als dreißig Bücher hat sie im Lauf ihres Lebens publiziert. Weltberühmt wurde sie 1993 mit ihrem Gedicht zur Amtseinführung von Bill Clinton. Mit 86 Jahren ist die Autorin und Bürgerrechtlerin Maya Angelou nun gestorben.
Der Mann, der nur Gedichte schreiben wollte, ist für eine der schönsten Kinderbuchgeschichten überhaupt verantwortlich. Ein Besuch bei dem „Latte Igel“-Autor Sebastian Lybeck.
Antwain Steward ist des Doppelmordes angeklagt - weil er vom Morden rappte. Doch der Prozess könnte sang- und klanglos enden. Keine der bisherigen Zeugenaussagen hat eine Verurteilung gefördert.
Was kann die Hirnforschung: Sprache deuten? Die Leipziger Max—Planck-Direktorin Angela Friederici erklärt im Livestream den Zusammenhang zwischen Wort und Hirn und diskutiert mit dem Literaten Durs Grünbein.
Amazon blockiert Bücher von missliebigen Verlagen und arbeitet dabei mit dubiosen Methoden. Buchmarkt-Experten sind nicht wirklich überrascht vom Vorgehen des Handelsgiganten.
Roddy Frame hat, mit gewaltigem Talent, Popgeschichte geschrieben. Nach acht Jahren erscheint jetzt wieder eine Soloplatte: Wiederhören mit einem großen Unbekannten unter den Melodiemagiern.
Er verdrängte Dan Browns „Inferno“ von der Bestsellerliste: Michael Meisheit weiß, was man für den großen E-Book-Erfolg braucht. Kann man das nachmachen?
Diese Filmregisseurin will und erreicht, dass wir mit ihren Figuren um Atem ringen: Atemberaubende Landschaften, wahre Helden und pure, ganz unliebliche Romantik zeichnen das Werk von Jane Campion aus. Jetzt wird sie sechzig.
So hübsche und bombastische Melodien hat deutscher Elektropop seit Alphaville nicht mehr hervorgebracht: Das Hamburger Duo „Hundreds“ denkt auf seinem zweiten Album eine Nummer größer.
„Juden in Deutschland werden positiv diskriminiert“, sagt Armin. „Man spürt hier das traurige Gewicht der Geschichte“, sagt Isak. „Ich bilde hier Leute aus, die später auf der Brücke zwischen den Kulturen stehen sollen“, sagt der Professor, der seine Vorträge auch bei al-Qaida halten würde – und der die Juden übrigens nicht für das auserwählte Volk hält. Alle drei sind Teil der neuen School of Jewish Theology in Potsdam. Die Geschichte eines Neuanfanges.
Bleibt am Menschen nicht immer etwas übrig, das so unberechenbar ist, dass selbst der komplexeste Algorithmus an seine Grenzen stößt? Eine grüne Antwort auf das Schreckensszenario des „determinierten Menschen“ von Martin Schulz.
Als Schriftsteller bringt er die Sehnsucht zum Blühen, als Mittvierziger ist er 1999, zehn Jahre nach seinem Romandebüt, mit dem Büchnerpreis ausgezeichnet worden: Arnold Stadler zum Sechzigsten.
Vor drei Jahren wurde Micah P. Hinson bei einem Unfall schwer verletzt. Nun hat sich der Country-Dandy erholt und ein tolles Album mit rustikalen Klängen und Rockabilly-Fegern aufgenommen.
In London hat Kulturministerin Maria Miller das künstlerische Programm zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg vorgestellt und sich dabei auch auf vermintes Vokabular eingelassen. Ansonsten ist Gewaltiges geplant.
Jedes Jahr gibt es die Euphorie eines ersten Frühlingstags. Angesichts unserer technologisch erarbeiteten Unabhängigkeit von der Natur ist das erstaunlich. Was hat es auf sich mit dem Licht für die menschliche Existenz?
Als Gregor Samsa vor Lachen einmal fast von der Decke fiel: Angenehm behutsam macht „My first Kafka“ von Matthue Roth und Rohan Daniel Eason schon Achtjährige mit dem Dichter vertraut.