Denn was man Weiß auf Schwarz besitzt
Jon Klassen ist ein Star im internationalen Bilderbuchgeschäft. Mit „Dunkel“ beweist der junge Kanadier einmal mehr sein Ausnahmetalent.
Jon Klassen ist ein Star im internationalen Bilderbuchgeschäft. Mit „Dunkel“ beweist der junge Kanadier einmal mehr sein Ausnahmetalent.
Die Biologie zweckmäßiger Vergeudung übertrug der Germanist Karl Eibl auf Gedichte: „Von der Unwahrscheinlichkeit der Lyrik“. Oder hat je ein Kind nach dem Reiter oder den Schnecken gefragt?
Zur Debatte um die Deutsche Gegenwartsliteratur: eine Replik auf die Herren Kessler, Biller, Dath, Stahl und viele andere.
Die Lyrik ist schlicht, die Musik unverbesserlich: Zwölf Jahre nach „Sea Change“ legt Beck sein Album „Morning Phase“ vor. Es ist wieder ein völliger Rückzug ins Innere, der den Hörer überwältigt.
„An vollen Büschelzweigen“ ist nicht das bekannteste Gedicht Goethes, doch kein anderes liefert ein besseres Zeugnis vom Verhältnis des alten Dichters zu den Frauen.
Marcel Reich-Ranicki machte seine Frankfurter Anthologie zu einer Institution. Jede Woche eröffnete sie ihren Lesern einen unmittelbaren Zugang zur Poesie. Wie wird sein Werk fortgeführt?
Am 20. Februar erscheint der erste Roman des Lyrikers Uwe Kolbe. Er heißt „Die Lüge“ und erzählt ein beklemmendes Vater-Sohn-Schicksal in der DDR. Lesen Sie einen Auszug im FAZ.NET-Lesezeichen.
Pulp und Blur, ach! Damon Albarn. Guck mal, wie se hier noch jung warn!: Auf ihrem neuen Soloalbum übt sich Judith Holofernes in leicht überdrehter Lyrik - die Musik dazu klingt ziemlich gut.
Die Vergänglichkeit des Lebens muss keine Last sein. Friedrich Hebbels „Wenn die Rosen ewig blühten“ berauscht sich am irdischen Glück.
Weil er Kollegen per E-Mail auf seinen Titel aufmerksam gemacht hatte, hat die Film-Akademie die Oscar-Nominierung des Komponisten Bruce Broughton widerrufen.
Berlin im Aufbruch und ein junger Amerikaner mittendrin: Die Fotografien von Will McBride aus den Jahren 1956 bis 1963 zeigen eine Stadt, die es wieder allen beweisen will.
Auch große Dichter liefern nicht immer nur allerfeinste Poesie. Goethes wohl dümmstes Gedicht? Hier will Marcel Reich-Ranicki es gefunden haben.
Vor 67 Jahren identifizierte Jean-Paul Sartre die Literatur mit zwei zentralen Begriffen: mit dem "Engagement" und dem "Pakt der Großzügigkeit." Ist diese Beschreibung im elektronischen Zeitalter noch plausibel?
Von Freitag an ist Alan Mills auf den „Literaturtagen Mittelamerika“ in Frankfurt zu Gast. Dann kann der Schriftsteller erklären, was seine Heimat Guatemala mit Science-Fiction verbindet.
Der Bundespräsident feiert eine große Party im Schloss Bellevue und verabschiedet den Hanser-Verleger Michael Krüger in den Ruhestand.
Nichts ist sicher, also schreib! Michael Krüger und Federico Italiano sichten die Strömungen und Tendenzen der italienischen Lyrik der Gegenwart.
Das Glück der Liebe kennt keine Uhrzeit: Walther von der Vogelweides Gedicht „Under der linden“ lässt eine Liebende sprechen.
Allen von der Propaganda aufgebauschten Gegensätzen in den Jahren 1914 bis 1918 zum Trotz teilten an der Ostfront die Soldaten der verschiedenen Nationen existentielle Grunderfahrungen: Verwundung und Krankheit, Gefangenschaft und Tod.
Flottheit und Härte charakterisieren das Leben in Berlin bis zum heutigen Tag. Dafür fand der Dichter Klabund vor langer Zeit treffende Worte.
Auf Lyrik von Martina Hefter und Jan Wagner im letzten Blog folgen hier Gedichte von Adrian Nichols und Monika Rinck.
Melancholie und Endzeitstimmung bei verhalten beschwingten Melodien: Die deutsche Popmusik aktualisiert die Silvesterlyrik.
Seit 150 Jahren haben die Norweger zwei Schriftsprachen zur Auswahl: „Nynorsk“ und „Bokmål“. Seither streiten sie sich über Sinn und Unsinn dieser Regelung – eine verbindliche Norm gibt es bis heute nicht.
Kann man beschreiben, was nachts auf der Tanzfläche in einem vorgeht? Die Dichterin Martina Hefter kann es. Jan Wagner tanzte als Kind mit der Mangelwäsche. Wie das ging, steht hier auch.
Niemand wird grundlos zum Kultautor. Wolf Wondratscheks makelloses Sonett „Am Quai von Siracusa“ rechtfertigt diesen Status.
Er arbeitet meistens und reist das halbe Jahr in der Welt von Theater zu Theater. Was treibt Hofesh Shechter wirklich um?
Die Bewegungen von Tieren wecken Sehnsüchte nach einem anderen Leben. Aber können unsere Sehnsüchte und Projektionen je zu Gewissheiten werden? Lässt sich erfassen, was es ist, wie ein Vogel zu fliegen?
„Das schönste, das vollkommenste erotische Gedicht in deutscher Sprache“? Das fand Marcel Reich-Ranicki in Goethes „Freudvoll und leidvoll“.
Werke und Tage: Fünfzig Jahre nach dem Tod von Sylvia Plath bereichern zwei Gedichtbände und eine Biographie das Bild der amerikanischen Dichterin.
Der Gründer der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, ist ein frommer Mann. Zusätzlich lebt er einen seltenen Idealismus: Der Ökonomie-Professor spürt die Pflicht, die Welt zu retten.
In der Reihe der großen Jubilare dieses Jahres wird einer meistens übersehen. Warum der Lyriker, Dramatiker und Intellektuelle Friedrich Hebbel nicht vergessen werden darf.
Ein Umzug nach Paris mit Folgen: Heinrich Heine sendet mit seinem Gedicht „Leise zieht durch mein Gemüt“ Liebeszeichen in zweifacher Hinsicht.
Vor jeder Übersetzung lese er sich in seinen Autor hinein, bis er sich in ihm zu Hause fühle, hat Peter Urban einmal bekannt. Zum Tod des Autors und Übersetzers, der den Deutschen „ihren“ modernen Tschechow gab.
Marcel Reich-Ranicki nannte ihn einmal den wohl einzigen deutschen Verleger von Rang, der trotz seines immensen Erfolges keine Feinde habe: Dem scheidenden Hanser-Chef und Dichter Michael Krüger zum Siebzigsten.
Aus kleinen Worten und nur einem Adjektiv zieht Theodor Storm große Kraft. Im „Lied des Harfenmädchens“ finden wir uns selbst wieder - dank eines speziellen Zaubers.
Mit dem Erlkönig durch Nacht und Wind: Ein prächtig illustrierter Band versammelt die schönsten Balladen, die im Zusammenspiel von Wort und Bild zusätzlich an Reiz gewinnen.
Die Theater in Sachsen-Anhalt werden kaputtgespart. Halles Opernhaus setzt sich zur Wehr mit spektakulären Stücken wie der verschollenen „Schahrazade“ des jüdischen Komponisten Bernhard Sekles.