Geschichten aus einer fernen Heimat
Völkermord und Kriege vertrieben viele Armenier aus ihrer Heimat. Der Frankfurter Filmkurator Gary Vanisian hat eine ungewöhnliche Reihe armenischer Diaspora-Filme zusammengestellt.
Völkermord und Kriege vertrieben viele Armenier aus ihrer Heimat. Der Frankfurter Filmkurator Gary Vanisian hat eine ungewöhnliche Reihe armenischer Diaspora-Filme zusammengestellt.
Pünktlich zur hundertsten Wiederkehr seines Geburtstags entbrennt in Polen ein Streit um die Leistungen und Methoden des für seine Verdienste um die Roma-Literatur gefeierten Schriftstellers Jerzy Ficowski.
Landesliebesgedichte: Der Band „Gesang der Wasserspinnen“ bietet einen Querschnitt durch das Werk des dichtenden Pazifisten Kim Jun-tae.
Der Tod einer Schülerin und das geheimnisvolle Verschwinden ihrer Lehrerin bringen ein Dorf in Piemont in Aufruhr: Ein Gespräch mit der italienischen Autorin Maddalena Vaglio Tanet über ihren Debütroman „In den Wald“.
In Meiningen spielt das Theater seit jeher die Hauptrolle. Was bleibt davon übrig, sollten nach der Landtagswahl Kulturverächter regieren?
Den Klischees der surrealistischen Traumforschung vorausliegend: Gérard de Nervals Interesse an Goethe wirkt in der Literaturwissenschaft nach.
Auf dem dänischen Louisiana Literaturfestival treten Gäste auf, die dem Unerhörten eine Stimme geben, darunter Rachel Cusk, Colm Tóibín, Adania Shibli und Kim de l'Horizon.
In den Achtzigern schmückte sich die DDR mit Franziska Pietsch, dem Wunderkind an der Geige. Doch dann blieb der Vater im Westen, und die Tochter wurde kaltgestellt. Eine deutsch-deutsche Geschichte, die bis heute nachwirkt.
Können Mensch und Pflanze harmonisch in einer „Atemgemeinschaft“ leben? Darauf legt Marianne Jungmaiers Gedichtband „Gesang eines womöglich ausgestorbenen Wesens“ es an.
Am Südwestufer des Gardasees liegt das „Vittoriale degli Italiani“. Lange vergessen, erlangt die ehemalige Residenz Gabriele d’Annunzios neuen Glanz: Alle wollen die Märchenwelt des umstrittenen Poeten sehen.
Christie’s und Sotheby’s experimentieren in Hongkong mit neuen Konzepten. Die Expansion der Versteigerer festigt die Stellung der chinesischen Sonderverwaltungszone als Kunsthandelskapitale Asiens.
Eine unerhörte Erkenntnis über das Schreiben, die mir in einem Workshop widerfuhr.
Es ist eine Kunst für sich, wie sie mit der Zeit spielt und die Idee eines Anfangs umkreist: Eva Maria Leuenbergers neuer Gedichtband „Die Spinne“.
Die Musik von Frauen, Schwarzen und anderen Verdrängten bei den „Raritäten der Klaviermusik“ in Husum ist nicht nur grandios. Sie erschüttert unser Verständnis von Musikgeschichte.
Das Onlineportal „Textor“ will von Frankfurt aus deutsches und internationales Kulturgeschehen schildern. Viele Autoren schrieben früher für „Faust Kultur“.
Dass Hip-Hop Wortwitz, die Freiheit des Jazz und die Beseeltheit von Soul und Funk vereinen kann, beweisen die Rapper Common und Pete Rock. Höchste Zeit für ein gemeinsames Album. Ein Gespräch über die Zukunft des Hip-Hop.
Wie das Shangyuan Art Museum in China noch einmal aufblühte.
Was lesen, sehen, hören und was nervt Sie? Die Rubrik „Vier Fragen“ füllt in dieser Woche der österreichische Krimi-Autor Bernhard Aichner („Die Totenfrau“).
Die Freunde sterben, die Welt wird einem fremd: Dieses Gedicht gehört der Erinnerung. Und es gehört zu einem der großen Literaturdenkmäler unserer Zeit.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der österreichische Thriller-Autor Bernhard Aichner.
Humor ablegen bei allem Leid: Die faszinierenden Gedichte der israelischen Lyrikerin Agi Mishol erscheinen erstmals deutsch in einem Auswahlband.
Jede Illusion hat ihre Zeit: Für Wolf Biermann ist Sahra Wagenknecht der anachronistische Kopf einer Personen-Kult-Partei totalitärer Bauart. Der lyrische Liedermacher ist noch immer nicht auf Linie zu bringen.
Im September 1923 kam Franz Kafka in die deutsche Hauptstadt, um mit seiner späten Liebe Dora Diamant ein neues Leben zu beginnen. Er blieb nur ein halbes Jahr, dann zwang ihn seine Krankheit zur Abreise.
Ralph Dutlis Gedichtband „Alba“ versammelt Verszyklen aus den letzten zwanzig Jahren, die uns den Autor als Meister des leichthändigen Sprachspiels sowie als gewitzten Zeitdiagnostiker zeigen.
Da hört auch Angela Merkel zu: Der Pianist Grigory Sokolov schafft in Salzburg kosmischen Sinn bei Bach, durchlebt die Lyrik enttarnter Lügen bei Chopin und ertastet den Schmerz bei Schumann.
Kunst verhilft dem Ungelebten zu intensiver Gegenwart: Beim Liederabend von Matthias Goerne und Markus Hinterhäuser und beim Konzert des Leonkoro Quartetts kann man es in Salzburg hören.
Das Nibelungenlied, Tristan und Parzival: Der romantische Dichter Ludwig Tieck war von den Texten des Mittelalters fasziniert. Und das nicht nur als Forscher, wie ein Kartenspiel zeigt, das sein Bruder für ihn entworfen hat.
Das Nibelungenlied, Tristan, Parzival: Der romantische Dichter Ludwig Tieck war von den Texten des Mittelalters fasziniert. Und das nicht nur als Forscher, wie ein Kartenspiel zeigt, das sein Bruder Friedrich Tieck für ihn entworfen hat.
Nacktschnecken, Bett-Szenen, Gerichtsverfahren – für Emus und Prominente hält das Leben manche Prüfung bereit. Wohl dem, der einen stabilen Brausestrahl hat: die Herzblatt-Geschichten.
Wie man ein unübersetzbares Buch übersetzt: Ein Gespräch mit dem Übersetzer und Verleger Hannes Riffel über die erste deutsche Ausgabe von Alan Moores Roman „Jerusalem“.
Ihr Progrock-Revival kam zur Unzeit, entwickelte sich aber zum großen Erfolg. Das Album „Fugazi“ und sein Titelsong zeigen die Band Marillion in einer vielversprechenden Zwischenphase.
Ernst Osterkamp zeichnet das Leben des gegen den Judenhass anschreibenden Goethe-Verehrers Michael Beer nach.
Horizonterweiterung zwischen Meer und Haff: Das Seebad Ahrenshoop in Mecklenburg-Vorpommern blickt auf eine lange Tradition als Zuflucht für Kreative zurück. Davon lebt auch seine Kunstauktion.
Beim internationalen Dada waren viele Frauen ganz vorne dabei. Eine Schau im Arp Museum in Remagen richtet die Scheinwerfer jetzt auf deren vergessene Beiträge.
Ein Zeitzeugnis von größter dichterischer Kraft: Anna Świrszczyńskas Lyrik über Tod und Befinden der Menschen im Warschauer Aufstand von 1944.
Tradition prägte seine Schreibumgebung: Ursula Muschelers Betrachtung zu Brechts Häusern und Lebensformen.