Wir zahlen doch nicht für unsere Unterforderung
Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss jetzt her, bevor es zu spät ist. Ideen gibt es genug, dabei sind vor allem die Gremien gefragt. Ein Gastbeitrag.
Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss jetzt her, bevor es zu spät ist. Ideen gibt es genug, dabei sind vor allem die Gremien gefragt. Ein Gastbeitrag.
Nils Kumkars Theorie alternativer Fakten widerlegt den Volksglauben an die Spaltung der Gesellschaft
Bringen die sozialen Medien einen neuen Strukturwandel der Öffentlichkeit mit sich? Jürgen Habermas überschätzt das Regellose rechter Kommunikation.
Jürgen Habermas diagnostiziert die Folgen von Internet und sozialen Medien für die Demokratie. Dabei vermeidet er aber die Frage nach der tatsächlichen Aufgeklärtheit des politischen Publikums.
Überall Diskussionen über richtiges Reden, Zitieren, Lesen. Die Öffentlichkeit befindet sich in einem Umbruch. Die Übertreibung wird zum Standard.
Jürgen Habermas verteidigt die zögerliche Haltung des deutschen Bundeskanzlers gegenüber der Ukraine. Doch seine historischen Irrtümer verharmlosen die Verantwortung Deutschlands für die aktuelle Lage. Ein Gastbeitrag.
Jürgen Habermas defends the German Chancellor’s hesitating attitude towards Ukraine. But his historical errors minimize Germany's responsibility for the current state of affairs. An answer to Habermas.
Deutschlands Interesse an der Freiheit Osteuropas ist historisch bestenfalls lauwarm gewesen – brennend war jedoch das Interesse am Geschäft. Der russische Angriffskrieg ändert das. Ein Gastbeitrag.
Deutschland war Ehrengast der Buchmesse von Abu Dhabi, der wichtigsten ihrer Art am Persischen Golf. Das Publikum fand Interessantes im mitgebrachten Angebot. Doch für die arabische Literatur ist die Lage kritisch.
Für Jürgen Habermas ist eine Niederlage der Ukraine nicht schlimmer als eine Eskalation des Konflikts. Denn er begreift nicht, dass Putin den Westen im Visier hat, dessen Freiheit in der Ukraine verzweifelt verteidigt wird. Ein Gastbeitrag.
Alice Schwarzer, Jürgen Habermas und die anderen Kritiker der Waffenhilfe für die Ukraine haben den absoluten Charakter von Putins Feindschaft nicht verstanden. Deshalb setzen sie falsche Hoffnung in Kompromisse.
Wer im Wirtshaus besteht, braucht das Burgtheater nicht zu fürchten: Ein Gespräch zum achtzigsten Geburtstag des großen Satirikers Gerhard Polt.
Kann Politik auf Basis von Umfragen gestalten? Gedanken des ehemaligen Bundestagspräsidenten.
Der Essay „Krieg und Empörung“ von Jürgen Habermas verkennt in seiner Fixierung auf die Gefahr eines Atomkriegs für Deutschland die normativen Mechanismen des Völkerrechts.
Der Schock über den Angriffskrieg hat die Debatten nicht realistischer gemacht. Zwischen moralischem Urteil und politischer Forderung offenbart sich eine Lücke. Die Abkehr vom Pazifismus verlangt mehr, als Aktivismus vermuten lässt.
Der Chef-Kritiker der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit sieht seine Felle davonschwimmen: Jürgen Habermas verteidigt den Bundeskanzler und rutscht in die Untiefen der Jugendbeschimpfung ab.
Ein Nachlass in Weimar: Philipp Felsch erzählt, wie Nietzsche wieder zu Ehren und die Kritische Edition seiner Schriften zustande kam.
Im Mai 2021 löste der Historiker Dirk Moses eine Debatte zur deutschen Erinnerung an den Holocaust aus. Jetzt liegt ein Sammelband zur Kontroverse vor, der ausschließlich Beiträge seiner Kritiker enthält.
Warum weigert sich Martin Walser, Träume in kognitives Kleingeld zu wechseln? Er ist eben ein Romantiker, der seine nächtlichen Geheimnisse hütet.
Der angeblich neue Historikerstreit um die Singularität des Holocaust schreibt Fehler des alten fort. Damals wie heute wird die Debatte von politischen Interessen überlagert. Ein Gastbeitrag.
Die Goethe-Universität Frankfurt will Psychologie-Professuren verfahrensoffen ausschreiben. Kritiker befürchten Nachteile für die Psychoanalyse. Die Uni verteidigt sich.
Nichts bleibt mehr privat: Unter dem Eindruck der sozialen Medien revidiert Jürgen Habermas seine Theorie der politischen Öffentlichkeit.
In Frankfurt droht der Lehrstuhl für Psychoanalyse zu verschwinden. Das ist nicht nur ein Affront gegen Freud und Mitscherlich. Ein Gastbeitrag.
Auf einer ihm gewidmeten Tagung in Tutzing erzählte Jürgen Habermas von Denkanstößen durch seinen Lehrer Theodor W. Adorno.
An der Universität Frankfurt steht nicht nur der Lehrstuhl für Psychoanalyse auf der Kippe, sondern auch eine Tradition, die Psychotherapie nicht auf Reparaturarbeiten beschränkt. Dagegen formiert sich Widerstand.
Einsichten ergeben sich nicht aus dem Aussehen: Um die falschen Prämissen der Identitätspolitik zu entkräften, sollten wir das epochenübergreifende Gespräch über die Möglichkeiten der Vernunft suchen.
Ergibt mehr Bürgerbeteiligung zwangsläufig eine bessere Demokratie? Cristina Lafont sagt ja.
Mit schwierigen Koalitionen kennt sich der deutsche Bundespräsident aus. Das Acht-Parteien-Bündnis in Israel aber fasziniert ihn. So sehr, dass er sich recht weit in die Innenpolitik des Gastlandes vorwagt.
Fast denkt man, die Künste bedeuten hier mehr als in Deutschland: Eine Buchmesse manifestiert den kulturpolitischen Geltungsdrang der Emirate.
Erst kam der Preis, dann die Kritik: Nun gab Jürgen Habermas bekannt, den mit 225.000 Euro dotierten Sheikh Zayed Book Award in Abu Dhabi nicht entgegenzunehmen.
Vettel, Rammstein, Herta Müller – aber wer ist Habermas? Die Italiener wissen einer neuen Studie zufolge so wenig über die Deutschen wie umgekehrt. Gibt es einen Phantomneid auf imaginäre Überlegenheit?
In Fachkreisen nennt man ihn den Historiker seiner Generation, die Geschichte der Arbeiter war sein Spezialgebiet: Zum achtzigsten Geburtstag des Sozialhistorikers Jürgen Kocka.
Denken lehren, ohne eine eigene Lehre zu haben: Dieter Henrich hat seine philosophische Autobiographie im Dialog entwickelt.
Er gehörte zum Umkreis der Frankfurter Kritischen Theorie, Adorno widmete ihm seine Hegel-Studien: Zum zehnten Todestag des zu Unrecht unsichtbar gewordenen Philosophen Karl Heinz Haag.
In der Corona-Krise verschmilzt die Figur des Experten mit der des Aktivisten. So entsteht der Eindruck, in Forschungsbefunden liege der Schlüssel zu politischem Handeln. Für die Demokratie ist das gefährlich. Ein Gastbeitrag.
Evangelische Theologen haben für einen professionell assistierten Suizid in kirchlichen Einrichtungen plädiert. Das darf niemandem gleichgültig sein, dem an der öffentlichen Präsenz des Christentums gelegen ist. Ein Gastbeitrag.