Wie das BSW für Moskaus Propagandisten kämpft
Hüseyin Doğru wurde von der EU sanktioniert, die Bundesregierung ist überzeugt, dass Russland hinter seiner Medienplattform „Red“ steht. Die Wagenknecht-Partei macht ihn nun zur Ikone der Pressefreiheit.
Holger Friedrich berät jetzt Unternehmen und Regierungen. Passt das zu seinem Job als Zeitungsverleger? Aus seiner Sicht: selbstverständlich! Und wer käme als Kunde infrage? Wir hätten da einen Tipp.
Hüseyin Doğru wurde von der EU sanktioniert, die Bundesregierung ist überzeugt, dass Russland hinter seiner Medienplattform „Red“ steht. Die Wagenknecht-Partei macht ihn nun zur Ikone der Pressefreiheit.
Erfolgreich die Meinungsfreiheit gegen den Verleger Holger Friedrich verteidigt: Der Ostdeutsche Verlag geht juristisch gegen Journalisten vor. Ein Gericht stoppt das nun erst einmal – komplett.
Nach Protesten muss der Verlag von Holger Friedrich die Zahl seiner auf der Website angegebenen Autoren nach unten korrigieren. Statt 315 Mitwirkende hat die „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ plötzlich nur 30. Was ist da los?
Viele deutsche Unternehmen halten trotz Sanktionen in Russland laut einer neuen Umfrage ihre Stellung. Beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg gibt es nun erstmals auch einen Business-Dialog.
Der Journalist Matthias Meisner berichtet kritisch über die OAZ. Das bringt Chefredakteur Philippe Debionne in Rage. Er schickt Fragenkataloge an Institutionen, die er als Meisners Kontakte identifiziert. Das ist übergriffig.
In seinem Podcast „ungeskriptet“ lässt Benjamin Berndt den AfD-Scharfmacher Björn Höcke stundenlang reden. So hält der Podcaster es auch bei anderen Gästen. Das birgt Gefahren und fordert den Journalismus heraus.
Nach 30 Jahren verlässt die Chefreporterin Anja Reich-Osang die „Berliner Zeitung“. Damit kommt der Verleger Holger Friedrich nicht klar. Das bezeugt seine Reaktion auf das Presseecho zu dem Fall. Er jammert mal wieder.
Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbunds, setzt sich für einen sanktionierten Schweizer Offizier ein, der prorussische Propaganda verbreitet haben soll. Anruf bei einem, der darauf gewartet hat.
Dorian Baganz verlässt die Chefredaktion der „Ostdeutschen Allgemeine Zeitung“ nur wenige Wochen nach dem Start. Die Rede ist von divergierenden Vorstellungen. Der Nachfolger soll eine ostdeutsche Biografie haben.
In Hamburg feiert eine Zeitung Geburtstag, in Dresden kommt eine neue heraus. Holger Friedrichs „Ostdeutsche Allgemeine“ kultiviert einen Gestus des Widerstands und verspricht Rache für die Gekränkten.
Eine Widmung an die Ostdeutschen in der Zeitschrift „Die Weltbühne“ ist ein Lehrstück dafür, wie man Geschichte instrumentalisiert und antisemitische Chiffren salonfähig macht.
Holger Friedrich hat eine „Osterweiterung“ seines Berliner Verlags angekündigt. Um dem angeblich herabsetzenden Blick auf Ostdeutschland etwas entgegenzuhalten. Seine Geheimwaffe: Querdenker aus dem Westen.
Auf neuem Posten in trübem Milieu: Per Leo wird Herausgeber des Magazins „Weltbühne“, mit dem Verleger Holger Friedrich an die glanzvolle einstige Wochenschrift Tucholskys und Ossietzkys anknüpfen möchte.
Egon Krenz legt den finalen Band seiner Memoiren vor. Darin verklärt er erwartbar die DDR, die er als friedliebend bezeichnet. Dem muss widersprochen werden.
Holger Friedrich, Verleger der „Berliner Zeitung“, sieht sich als „Putin-Versteher, Corona-Leugner, Antisemit“ denunziert. Er kämpfe weiter für die Freiheit, sagt er. Welche Freiheit meint er?
Der Berliner Verlag legt die legendäre Zeitschrift neu auf. Nicholas Jacobsohn, Enkel des Gründers der „Weltbühne“, ist erschüttert. Das Vorgehen des Verlegers Holger Friedrich gleiche einer Enteignung der jüdischen Gründerfamilie, sagt er. Wie ging die vonstatten?
Die „Weltbühne“ ist zurück. Holger Friedrich, Verleger der „Berliner Zeitung“, hat das Blatt wiederbelebt. Was steht drin? Lob für Moskau und ein hinterhältiger Angriff von Deborah Feldman auf den Chef der „Jüdischen Allgemeinen“.
Die „Berliner Zeitung“ kritisiert den „Spiegel“ und macht daraus einen Ost-West-Showdown. Das ist aberwitzig, passt aber zum Verschwörungskurs, den Holger Friedrich, der Verleger des Blattes, fährt.
Die 3sat-Koordinatorin Natalie Müller-Elmau wendet sich gegen den Plan der Rundfunkkommission, den Sender in Arte aufgehen zu lassen. 3sat gehöre zum Kern des öffentlich-rechtlichen Auftrags.
Der „Spiegel“ schrieb kritisch über die „Berliner Zeitung“. Das Blatt reagierte beleidigt, der Verleger Holger Friedrich lud den „Spiegel“-Chef Dirk Kurbjuweit zur Debatte auf offener Bühne ein. Kurbjuweit sagt ab und nennt den Grund.
Die „Berliner Zeitung“ beschwert sich über einen angeblich „seltsamen Artikel“ im Spiegel. Dabei ist der Text gar nicht seltsam. Schräg ist, was die Chefs der „Berliner Zeitung“ daraus machen.
Der ukrainische Botschafter kritisiert die „Berliner Zeitung“ wegen ihres angeblich kremlhörigen Kurses. Daraufhin sieht das Blatt die Pressefreiheit bedroht. Das ist bigott und vermessen.
Die „Berliner Zeitung“ streicht ein Interview mit Roger Waters zusammen. Wusste der Musiker davon? Er stellt seine Version ins Netz.
Der Verleger der „Berliner Zeitung“ Holger Friedrich fährt zu einem Kommunistenkongress, tritt als Referent auf und berichtet darüber voller Wohlwollen. Das Regime in Peking scheint ihm sympathisch zu sein.
Der Springer-Verlag hatte den früheren Chefredakteur der „Bild“-Zeitung wegen vermeintlichen Betrugs angezeigt. An dem Verdacht ist nichts dran, sagt die Staatsanwaltschaft Berlin und stellt das Verfahren ein.
Der Springer-Verlag und der frühere „Bild“-Chef Julian Reichelt haben einen Showdown vermieden. 2,2 Millionen Euro wollte Springer von Reichelt vor dem Arbeitsgericht erklagen. Nun hat man sich auf eine feine Formulierung geeinigt.
Putin empfängt die afrikanischen Regierungschefs in Sankt Petersburg, die EZB entscheidet über die Leitzinsen und im Tarifstreit bei der Bahn zeichnet sich ein Ende ab. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der frühere „Bild“-Chef Julian Reichelt kann vor Gericht eine Unterlassung gegen den Verleger Holger Friedrich nicht durchsetzen. Friedrich hatte Reichelt an Springer verraten und gemeint, er habe „Vorstandskommunikation“ weitergegeben.
Der Deutsche Journalisten-Verband rügt den Umgang der deutschen Justiz mit dem Journalismus. Das Berliner Landgericht zerstöre den Informatenschutz, die Durchsuchungen bei Radio Dreyeckland und das Abhören von Journalisten, die Kontakt zur Letzten Generation hatten, seien unverhältnismäßig.
Holger Friedrich, Verleger der „Berliner Zeitung“, will eine Debatte führen: Der Informantenschutz, Grundlage der Pressefreiheit, soll nicht mehr gelten. Wir sollten über etwas anderes reden: Wie sich der Verleger Friedrich verhält.
Der Verleger der „Berliner Zeitung“, Holger Friedrich, erringt vor Gericht zwei Erfolge gegen den früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt. Das eine Urteil erschüttert eine Grundfeste des Journalismus.
Der Verleger der „Berliner Zeitung“, Holger Friedrich, hat sich nach Ansicht des Deutschen Presserats des Informantenverrats schuldig gemacht. Die „Zeit“ habe indes die Chats des Springer-Chefs Döpfner zu Recht veröffentlicht.
Der Springer-Verlag verklagt den früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt. Er habe gegen seinen Abfindungsvertrag verstoßen. Reichelts Anwalt weist die Vorwürfe zurück – und gibt Einblick in Springers angebliche Methoden.
Der Deutsche Presserat hat im Fall der geleakten Chats des Springer-Chefs Mathias Döpfner ein Beschwerdeverfahren gegen die Wochenzeitung „Die Zeit“ eingeleitet.
Die „taz“ meint, man solle den Verleger der „Berliner Zeitung“, Holger Friedrich, enteignen. Mit seinem Verhalten gibt er allen Anlass, ihn vom Journalismus fernzuhalten.
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Ermittlungen gegen den früheren „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt aufgenommen. Sein früherer Arbeitgeber, der Springer-Konzern, wirft ihm „Betrug“ vor.