Kann das Kartellrecht die hohen Spritpreise senken?
Kartellrechtsprofessor Rupprecht Podszun über die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die hohen Preise an den Tankstellen. Mit BDK-Chef Dirk Peglow sprechen wir über „Violence as a Service“.
In Folge 384 geht es um eine kuriose Regelung im neuen Wehrpflichtgesetz. Mit Péter Techet sprechen wir über die anstehenden Wahlen in Ungarn und warum das Land vor einer Verfassungskrise steht.
Kartellrechtsprofessor Rupprecht Podszun über die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die hohen Preise an den Tankstellen. Mit BDK-Chef Dirk Peglow sprechen wir über „Violence as a Service“.
Vom Mittelalter sind wir nicht erst seit „Game of Thrones“ begeistert. Um 1800, zur Zeit der Romantik, waren Texte wie das Nibelungenlied oder Minnelieder bei Fachleuten höchst populär. Aber wie erreichte man damit die normalen Leser?
Fast hatte Muawia Harb die Hoffnung aufgeben, auch auf Deutsch Theater spielen zu können. Jetzt aber hat der in Damaskus ausgebildete Schauspieler es doch noch geschafft. Und auch ein zweiter Traum scheint sich zu erfüllen.
Warum lieben die Menschen Fahrten in Horrorfahrstühlen und Paraden von Comicfiguren – und geben dafür unfassbar viel Geld aus? Unser Autor reist mit seiner Familie ins Disneyland bei Paris und entdeckt eine Welt, von der er vorher nichts geahnt hat.
Der Literaturhistoriker Hans Mayer veröffentlichte 1975 das Buch „Außenseiter“. Wie liest es sich heute, im Licht unserer Debatten über Diversität und Marginalität?
Zwischen Paris, Krakau, Kiew und Algier: Die Reise des Schriftstellers Ludwig Börne im Jahr 1830 führt uns Kämpfe und Verflechtungen vor Augen, die uns bis heute beschäftigen.
Eine Interpretation des Friedensgrußes von Papst Leo XIV.: Wie es dem neuen Amtsinhaber einmal darum ging, den Christusglauben für die normalste Sache der Welt zu halten, auch wenn etliche ihn „absurd“ fänden.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Jahrzehntelang haben viele der wenigen Juden in Deutschland diese Frage gestellt. Ab der Wiedervereinigung klang sie ab und schien vergessen. Als Folge des neuen, fast tsunamihaften Antisemitismus der vergangenen Jahre trifft sie uns Juden erneut. Was tun?
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Sergel, Füßli, Banks, Købke: Die Künstler, deren Frechheit Winckelmann schon kommen sah, wandten sich in vier Schritten vom Ideal der klassischen Vorbildhaftigkeit ab.
Von Vergangenheit und Gegenwart der Wissenschaft des Judentums: Ismar Schorsch und seine Biographie von Leopold Zunz.
Der animalische Magnetismus hatte großen Einfluss auf Kultur, Wissenschaft und Politik zur Zeit der Romantik. Doch seine Wirkung reicht weiter – bis zur modernen Hypnotherapie.
Ein Gott fährt schwarz: In diesem mehrdeutigen Gedicht über eine nächtliche Fahrt in der Postkutsche ist Amor das fünfte Rad am Wagen.
Fort mit der Herrscherwillkür, her mit Gesetzen, die für alle gelten: Eine Liebeserklärung an den sagenhaften Schriftsteller Ludwig Börne, der für die Demokratie alles in die Waagschale warf.
Der große Kandidatencheck zur Europawahl im ZDF gerät auch sonst ziemlich unterhaltsam. Wenn sich Dunja Hayali noch ihre Bescheidgeberei schenken könnte, gäbe es gar nichts zu meckern.
Witzig kämpfte er gegen die säkulare Heilsreligion des Marktes, wissenschaftlich für Gerechtigkeit für die Habsburger: Der Historiker Eberhard Straub ist im Alter von 83 Jahren gestorben.
Wie man in den Regenwald hineinruft, so schallt es heraus: Allen Klagen über Entwaldung, Trockenheit und Borkenkäfer zum Trotz geht es uns waldmäßig ziemlich gut.
Im Westen wie im Osten des geteilten Deutschlands dominierte lange ein Bild der ersten Republik, das von dem Wunsch nach Abgrenzung geprägt war – freilich mit jeweils anderen Vorzeichen. Heute ist die Erinnerung an Weimar bedrängender denn je. Ein Gastbeitrag.
Naher Osten +++ Migrationsgipfel +++ Energiepolitik +++ Nato Erweiterung
Im Deutschen Theater Berlin setzt eine prominent besetzte Solidaritätslesung ein Zeichen gegen Antisemitismus. Und zeigt, wie wichtig es gerade jetzt ist, Heinrich Heine, Hannah Arendt, Jean Améry oder Heinrich Mann zu lesen.
Handys, Armbänder, eine Urne oder ein Käse: Was die Ursachen dafür sind, dass Fans bei Konzerten immer häufiger Gegenstände auf die Bühne werfen.
Hinter ihrer ungeschnörkelt wahrhaftigen Alltagssprache verbirgt sich eine neu-alte Sachlichkeit, in der sich Melancholie, Humor und jüdischer Fatalismus begegnen. Laudatio für Barbara Honigmann zum Goethepreis.
Spaziergänger in der Frankfurter Taunusanlage wundern sich, wo die Bronzefigur zu Ehren Heinrich Heines geblieben ist. Sie soll zurück an den alten Standort – der ihr 1933 genommen wurde.
Das Verhältnis der Verse Heinrich Heines zu den Vertonungen Robert Schumanns ist manchmal durch eine gewisse Diskrepanz gekennzeichnet. Der Komponist scheint die unromantischen Brechungen des Dichters teils gar nicht mitzubekommen.
Leseschwächen der Viertklässler, Verfall des Musikunterrichts: Die Sängerin Edda Moser kämpft für gutes Deutsch und gegen die Resignation in der Bildungspolitik. Ein Gespräch.
Die Paulskirchenversammlung hat eine Vorgeschichte: Der Weg zum ersten deutschen Parlament im Jahr 1848 war steinig und reicht zurück bis zu den Anfängen des 19. Jahrhunderts.
Was ist dran am deutschen Sonderweg, warum sind die mutigen Frauen und Männer von 1848 hierzulande praktisch unbekannt, und welche Lehren lassen sich aus der Revolution für die Gegenwart ziehen: Ein Streitgespräch zwischen dem Autor Jörg Bong und der Historikerin Hedwig Richter.
Wer kennt Anna Jameson, Mary Howitt und Jessie Fothergill? Linda K. Hughes' Studie auf den Spuren weniger bekannter Viktorianerinnen ist eine große Bereicherung der deutsch-englischen Literaturgeschichte.
Sie brauchen nur zwei Flügel und sich: Die Jazzpianisten Michael Wollny und Joachim Kühn sorgen in der Alten Oper für eine Sternstunde der Klaviermusik.
In „Pu der Bär“ ist der Esel depressiv und sarkastisch, auf der Weide entwickelt er verzaubernden Charme. Und aus der Kulturgeschichte ist er nicht wegzudenken.
Im Bremer Ratskeller wird nur Wein aus Deutschland ausgeschenkt: von einfachen Zechweinen bis zu edelsten Crus aus berühmten Lagen. Die Qualität liegt in den Händen – und der Nase – des Ratskellermeisters Karl-Josef Krötz.
Hertha Paulis Erinnerungen an ihre Flucht aus Wien nach dem „Anschluss“ liegen in einer neuen Ausgabe vor.
Er war einer der größten Dichter deutscher Sprache und ein gut bezahlter Star der damaligen Literaturszene. Fünf Jahre vor seinem Tod machte er sein Testament – und hinterließ ein erstaunliches Dokument.
Über das Buch von Julia Draganović , „Olevano Romano. Vermessung eines Mythos“.
Kuhhandel gegen +++ Klimawandel +++ Rechtsstaatlichkeit +++ deutsche Bildungspolitik +++ Beitrag Olaf Scholz +++ Wagner-Liszt-Meyerbeer und Heine