Heine-Liebe
Für das Allzubekannte werden wir blind: Wie genießt man das Vertraute? Ein Liederabend im Münchner Literaturhaus findet den Schlüssel in einem Heine-Gedicht.
Für das Allzubekannte werden wir blind: Wie genießt man das Vertraute? Ein Liederabend im Münchner Literaturhaus findet den Schlüssel in einem Heine-Gedicht.
Eine kleines Start-up stellt künstliche Seide her und spinnt daraus das Obermaterial für einen Laufschuh von Adidas. Das soll bald im ganz großen Stil funktionieren.
In diesem Gedicht wird die deutsche Sprache einmal nicht als hart und unerlernbar charakterisiert. Der Weltbürger Borges nennt sie sogar „milde“ - und flechtet ihr einen Kranz.
An einen gut gemeinten Rat Heinrich Heines hat sich Volker Braun in diesem kurzen, reimfreudigen Gedicht nicht gehalten. Es sucht den Widerspruch, das lyrische Ich will weg, kann aber nicht.
Wie die Düsseldorfer Universität verkündete, sollen mehr als ein Viertel ihrer Studenten nur zum Schein eingeschrieben sein. Darüber ärgert sich insbesondere der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Aber stimmt denn die Erhebung?
Ortstermin auf dem Friedhof von Montmartre und ein Gespräch mit dem Konservator Frédéric Tempier über den romantischen Dichter.
Der Westfale Holger Berens ist im feinen Düsseldorf ein bescheidener, bodenständiger Mensch geblieben – aber ein fabelhaft finessenreicher Koch geworden.
Dichter haben immer schon gern den Blick zum Himmel erhoben, sehnsuchtsvoll und hilfesuchend. Aber die Sterne funkeln nur kalt zurück. Vielleicht wollen sie mit uns Menschen gar nichts zu tun haben?
Der Mittelrhein zählt zu den schönsten Flecken Deutschlands: Mit dem Schiff von Rüdesheim nach Braubach - und zu Fuß zurück.
Freiheit jenseits von Laktose und Alkohol: Die Lust am Landleben ergänzt die neue Häuslichkeit mit einem ungestümen, sexpositiven und genussfreudigen Leben – ohne Zwänge von Moral und Globalisierung.
Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus: Mit Wilhelm Müller als Cicerone durch die eisstarre Landschaft von Sachsen-Anhalt.
Über letzte Dinge kann man auch mit Komik dichten. Heinrich Heine, schon an die Matratzengruft gefesselt, beweist es eindrucksvoll mit diesem Gedicht über Liebe, Tod und Trauer.
Karl Kraus war erbarmungslos gegen seine Feinde, dafür verehren ihn viele Feuilletonisten und Schriftsteller bis heute. Wir nicht.
Lange hatte die Weinregion zwischen Bingen und Bonn nicht mehr viel zu bieten. Jetzt arbeitet sie wieder am Mythos. Der Klimawandel hilft. Neues Selbstbewusstsein auch.
Der Heine-Preis der Stadt Düsseldorf würdigt in diesem Jahr den Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge.
Nirgends legen sich mehr Menschen fürs Aussehen unters Messer als in Brasilien. Und keiner hat mehr Erfahrung als Schönheitschirurg Ivo Pitanguy. Annäherung an eine Legende in Zahlen, Namen und Geschichten.
Denkende Frauen sind wie Männer, die sich schminken: Lessings Spott und die Wirklichkeit seiner Zeit. Von der Aufklärung zur Emanzipation war es noch ein weiter Weg.
Der deutsche Tenor Jonas Kaufmann ist der Liebling des New Yorker Opernpublikums. 2011 gab er einen Liederabend in der Met. Jetzt eroberte er auch die Carnegie Hall, wieder begleitet von Helmut Deutsch.
Im Dasch-Salon darf jeder mit der Star-Sopranistin singen. Und wenn Annette Dasch ruft, kommen immer interessante Gäste, auch wenn das Programm stets länger dauert als geplant.
Der Liedermacher und einstige DDR-Bürgerrechtler Wolf Biermann hat dem ukrainischen Oppositionspolitiker Vitali Klitschko in einem persönlichen Brief Mut zugesprochen. Das Schreiben hat zahlreiche prominente Mitunterzeichner.
Ein Umzug nach Paris mit Folgen: Heinrich Heine sendet mit seinem Gedicht „Leise zieht durch mein Gemüt“ Liebeszeichen in zweifacher Hinsicht.
Eine telegrafische Nachricht von Heinrich Heine? So las Marcel Reich-Ranicki das Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ und fand außerdem „Understatement“.
Seit zweieinhalb Jahren ist Guuraa auf der Flucht. Von Mogadischu nach Frankfurt war es ein weiter und gefährlicher Weg für den 16 Jahre alten Somali. Ob er bleiben darf, ist noch immer nicht entschieden. Dabei fühlt er sich längst zu Hause.
An einen, der trotz aller durchlittenen Qualen im Inneren ungebrochen blieb: Salomon Korn nimmt in seiner Trauerrede Abschied von dem Freund und Kritiker.
Wir hätten noch so viele Fragen gehabt. Marcel Reich-Ranicki ist gestorben. Uns bleibt, außer einer großen Traurigkeit, das Staunen über diesen wunderbaren Mann.
Er, Marcel Reich-Ranicki, hat die Literaturkritik in Deutschland wie kaum ein anderer geprägt. Er verkörperte deutsche Kultur. Er war ein emphatischer Redakteur und ein Meister der ersten wie der letzten Sätze. Ein Abschied.
Die Begeisterung seiner Leser war seine gefährlichste Waffe - er setzte sie ein für die Literatur, die er liebte. Erste Reaktionen auf den Tod von Marcel Reich-Ranicki.
In seiner Lippischen Heimat geht Altkanzler Gerhard Schröder für den SPD-Kanzlerkandidaten in die Bütt. Peer Steinbrück rät er, nicht auf die Umfragen zu achten und es lieber mit Heinrich Heine zu halten.
Willy Praml zeigt Theater rund um die ehemalige Frankfurter Judengasse. In einer aufwendigen Szenenfolge geht es um Leben und Werk Heinrich Heines.
Heinrich Heine war gut zu Fuß: Er wanderte von Jena nach Weimar zu Goethe. Das waren 20 Kilometer. So weit lässt Regisseur Willy Praml die Zuschauer seines ...
Aachen - Ludwig Forum: Ilka Helmig (bis 1. 9.); Bea Otto (bis 29. 9.) - Internationales Zeitungsmuseum: Robert Capa (bis 6. 10.
Die Redeweise, „auf verlorenem Posten“ zu sein, geistert schon lange durch Medien, Politik und Gesellschaft. In ihr steckt eine jahrhundertealte ...
Verliebt in die Landschaft, kleidete Heinrich Heine den Loreleyfelsen einst in lyrische Zuckerwatte ein. Erfasst von der schönen Panoramaschau, schrieb er: ...
Was ist „schöner“ Klang? Das Rossini-Fest in Wildbad lässt Lachenmanns Wohllaut-Skepsis auf Rossinis Klangkulinarik prallen.
Die Nationalsozialisten verbrannten seine Werke und zwangen ihn zur Flucht. Max Herrmann-Neißes Gedicht „Heimatlos“ sucht für die Vertreibung Worte und bewahrt zugleich die Achtung vor den Menschen.
Aachen - Ludwig Forum: Ilka Helmig (30. 6. bis 1. 9.); Bea Otto (14. 7. bis 29. 9.) - Internationales Zeitungsmuseum: Robert Capa (6. 7. bis 6. 10.