Leserbriefe vom 21. Juli 2022
Kuhhandel gegen +++ Klimawandel +++ Rechtsstaatlichkeit +++ deutsche Bildungspolitik +++ Beitrag Olaf Scholz +++ Wagner-Liszt-Meyerbeer und Heine
Kuhhandel gegen +++ Klimawandel +++ Rechtsstaatlichkeit +++ deutsche Bildungspolitik +++ Beitrag Olaf Scholz +++ Wagner-Liszt-Meyerbeer und Heine
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
„Es ist nicht auszuhalten, was ihr hier macht!“: Auf der Mitgliederversammlung des Schriftstellerverbands PEN in Gotha kam es am vergangenen Wochenende zum großen Streit. Versuch eines Protokolls.
Wem gehört die Idee zum Spray beim Freistoß? Nach Ansicht eines brasilianischen Gerichts dem Klein-Unternehmer Heine Allemagne, der die Fifa vorerst in die Knie zwingt.
In der „Cité internationale“ von Paris stand monatelang alles still. Welche Spuren der Pandemie bleiben für die Studierenden im Alltag, nachdem eine fragile Normalität langsam zurückkehrt?
Auf Schloss Johannisberg im Rheingau lagert ein außergewöhnliches Kunstwerk. Es ist die in Würfel gebrannte Hommage an eines der besten Terroirs.
Im Wahlkampf ist vieles möglich: mit den Tücken der Lyrik kämpfende Politiker genauso wie Journalisten als Wahlkämpfer. Bei Sandra Maischberger lernten die Zuschauer so immerhin einen längst vergessenen Dichter kennen.
Was freies Wort bedeutet, hat niemand so gut gewusst wie Ludwig Börne. Den nach ihm benannten Preis hat in diesem Jahr Christoph Ransmayr bekommen und dazu diese fulminante Dankesrede gehalten.
Schriftsteller Moritz Rinke schreibt EM-Briefe – von Angela Merkel an den Bundestrainer. Diesmal geht’s um Zartheit unter Männern, den Regenbogen und eine erschreckende Frage nach Jogi Löws Analyse.
Vor zweihundert Jahren starb Napoleon. Aber noch zwei Jahrzehnte danach wurde die letzte große Schlacht um ihn geschlagen – seine Asche sollte nach Paris überführt werden. Ein Gastbeitrag.
Alice Schwarzer ist Deutschlands bekannteste Feministin. Hier spricht sie über die Waffen einer Frau, die Schwächen der Männer, die Freuden der Populärkultur, den Machtmissbrauch durch Prostitution und Pornografie als Vergewaltigung.
Die Koalitionäre beschließen neue Corona-Hilfen. Erstmals nimmt auch Armin Laschet an der Runde teil – und bringt Merkel, Scholz, Söder und den anderen ein Buch mit. Inhaltlich sind Union und SPD sich in den großen Linien einig.
Unter den Linden ging es in den vergangenen Jahrzehnten drunter und drüber. Immerhin ist nun die U-Bahn vollendet. Die Berliner Regierung weiß aber immer noch nicht recht, was künftig aus „den Linden“ werden soll.
Wir da oben? In seiner Auftaktsitzung reflektiert das neue „Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ seine eigene Position. Unvoreingenommenheit spielt dabei eine besondere Rolle.
Elena Witzeck über zwei neue Bücher von Rebecca Solnit, Tilman Spreckelsen über Literatur von Nachfahren der Ureinwohner Kanadas, Frauke Steffens über Trump- Bücher: Die September-Ausgabe des Bücher-Podcasts.
„Das Glück ist eine leichte Dirne“ von Heinrich Heine, gelesen von Thomas Huber.
Zwischen Verzweiflung und Trost: Für Heinrich Heine ist das Unglück in diesem Gedicht das einzige Glück, das von Dauer ist.
Die Publizistin Rachel Salamander hat zum Wiederaufbau des jüdischen intellektuellen Lebens nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland beigetragen. Nun wird sie mit dem Heine-Preis ausgezeichnet.
In der Corona-Krise gibt es kaum Präsenzveranstaltungen. Exkursionen aber sind oft erlaubt. Lässt sich Heine nicht auch sehr gut draußen lehren? Interview mit dem Germanistik-Professor Dirk von Petersdorff.
Viele Deutsche, die es sonst in den europäischen Süden zieht, machen dieses Jahr Urlaub in der Heimat. Aber werden sie ihre Landsleute überhaupt ertragen? Heinrich Heine, Experte für kritische Deutschlandliebe und exquisiten Deutschlandhass, wusste darüber alles.
Die Tage wurden trüber? Spätestens seit 1989 nicht mehr: Joachim Gauck schreibt ein Vorwort zu „Deutschland. Ein Wintermärchen“ von Heinrich Heine. Dem nicht gegen jedermann toleranten Dichter erteilt der Altbundespräsident eine Lektion.
„Wir drucken nur Bücher, die wir selber lesen möchten“ – so kündigten Hans Magnus Enzensberger und der Verleger Franz Greno 1985 die „Andere Bibliothek“ an. Eine Würdigung des Feuilletons zum 90. Geburtstag ihres einstmaligen Herausgebers.
Wer Thüringen verstehen will, muss in den Norden des Landes fahren. Erst zu Barbarossa, dann zum Elefantenklo.
Seine Familie wurde in der NS-Zeit verfolgt, zahlreiche Angehörige wurden ermordet. In DDR war er ein politischer Dissident. Geschrieben und gedacht hat er im Geiste Heinrich Heines. Nun ist der Dichter Günter Kunert im Alter von neunzig Jahren gerstorben.
Zwei alte Bonapartisten erleben den Ruin der Musik: Ein für Düsseldorf erworbener Brief Heinrich Heines an Hector Berlioz dokumentiert den rapiden Mentalitätswandel nach dem Umsturz von 1848.
Im Jahr 1819 taten sich Frankfurter Honoratioren zusammen, um ein Denkmal für den Dichterfürsten zu errichten. Das Projekt scheiterte kläglich – auch weil der zu Ehrende seine eigenen Vorstellungen hatte.
Musik und Heinrich Heine: Mit Begeisterung und Elan widmet sich Volker Rebell seinen Lebensthemen. Doch sein Glück fand die Radiolegende nur auf schwerem Weg.
Es sind vor allem Politiker der christlichen Parteien, die eine „jüdisch-christliche Tradition“ beschwören. Kann es sein, dass sie damit nicht nur die Muslime ausschließen, sondern auch die Juden beleidigen?
Das lebendige Paris ist immer ganz nah: Auf dem kleinen Nordfriedhof Montmartre ruht große Prominenz.
Antonello Manacorda und Tobias Kratzer entdecken in Giacomo Meyerbeers Oper „L’Africaine – Vasco da Gama“ die Science-Fiction im Historienspektakel. Überzeugende Sänger, überraschende Komik.
Die Parteien stehen hierzulande nicht im besten Ruf. Doch neue Nachrichten aus dem politischen Archiv des Vormärz mehren die Zweifel am Mythos eines generellen deutschen Anti-Parteien-Affekts seit dem 19. Jahrhundert. Vor allem Heinrich Heine war ein kritischer Freund der Parteien.
Der Kölner Dom war von Anfang an mehr als nur ein Gotteshaus. Er war Nationaldenkmal, Einheits-, Friedens- und Fortschrittssymbol, Monument für den politischen Machtanspruch der Erzbischöfe. Doch wofür steht er heute?
August Wilhelm Schlegel stand lange im Schatten seines genialen Bruders Friedrich. In Frankfurt erinnert nun eine Ausstellung an ihn – und probt für das Romantik-Museum.
Der Unterschätzte: Im Frankfurter Goethe-Haus ist vom 6. September an eine Ausstellung über August Wilhelm Schlegel zu sehen.
Aus einem deutschen Museum für die Presse von nationalem Rang ist bisher nichts geworden. Dabei wäre es nicht nur als Lernort für die Demokratie wichtig. Wie könnte sich das also ändern?
Lange galt Marie von Ebner-Eschenbach als harmlose Erzählerin von Tiergeschichten. Erst neuerdings wird sie als scharfsinnige Realistin gefeiert. Ein spektakulärer Brieffund offenbart die witzige, unangepasste Seite der Baronin.