Liegt die Zukunft der Grünen in einem neuen Liberalismus?
Wie schafft es die Ökopartei, eine Brücke zwischen Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu bauen? Vor allzu mühelosen Häutungen sollten sich die Ökopaxe hüten.
Wie schafft es die Ökopartei, eine Brücke zwischen Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu bauen? Vor allzu mühelosen Häutungen sollten sich die Ökopaxe hüten.
Meisterin des Briefverkehrs: Aus der schriftlichen Korrespondenz Hannah Arendts mit ihren Freunden filtert Ingeborg Nordmann zwar kein neues Material, dafür eröffnet sie einen neuen Zugang zu der Philosophin.
Der diesjährige Deutsche Regiepreis ging an Margarethe von Trotta für ihre Filmbiografie von Hannah Arendt und an Nicole Weegmann für den Fernsehfilm „Mobbing“. Rainer Erler wurde für sein Lebenswerk geehrt.
Es war kein großes Kinojahr. So überrascht es nicht, dass „Oh Boy“, Jan Ole Gersters schwarzweiße Taugenichts-Geschichte aus dem Berlin dieser Jahre mit sechs Lolas zum großen Gewinner des Deutschen Filmpreises wurde.
Für ihre Hauptrolle in „Hannah Arendt“ hat Barbara Sukowa den Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin erhalten. Die Goldene Lola für den besten deutschen Spielfilm ging an Jan Ole Gersters Kinodebüt „Oh Boy“.
Digital ist nicht alles: Sabine Cramer, die neue Verlegerin des DuMont Buchverlags, erklärt im F.A.Z.-Interview, welche Pläne sie für den Kölner Verlag hat und warum sie sich vor Google oder Amazon nicht fürchtet.
Tocquevilles Ansicht, daß in den Vereinigten Staaten auf der Grundlage der Gleichheit eine neue Mitleidskultur entstanden sei, hat Hannah Arendt in ihrem Buch
Margarethe von Trottas Film über Hannah Arendt, der zur Zeit mit großem Erfolg in deutschen Kinos gezeigt wird, ist nicht nur eine historisch-biographische,
Im Kampf um die Quote geht es um ein Grundrecht. Das Dumme ist, dass wir Frauen nicht wirklich zusammenhalten. Ein Plädoyer für eine konzertierte Aktion.
Im Kino läuft Margarethe von Trottas Spielfilm über Hannah Arendt. Wie kommt er bei jemandem an, der sie persönlich gekannt hat? Ein Gespräch mit Edna Brocke, der Großnichte der Philosophin.
Margarethe von Trotta setzt ihre Folge von Filmen über große Frauen mit „Hannah Arendt“ fort. In Barbara Sukowa hat sie dabei eine überzeugende Hauptdarstellerin. Manch Anderes aber misslingt.
Dass es sich mit der Liebe nicht so verhält, wie Hannah Arendt einst meinte, können uns die „political animals“ der Republik bestätigen.
Vor achtzig Jahren führten wichtige Intellektuelle in der „Frankfurter Zeitung“ eine Debatte über die Frage „Gibt es noch eine Universität?“. Nicht nur die Frage ist heute so aktuell wie damals. Die Antworten sind es auch.
Am 15. Dezember 1972 wurde in dieser Zeitung eine Begebenheit aus dem Prozess gegen Horst Mahler vor dem Berliner Kammergericht geschildert.
Zwei Bücher, eine Debatte: Die Historiker Timothy Snyder und Ian Kershaw sprechen über den organisierten Massenmord und den Widerstand gegen die totalitären Regimes des 20. Jahrhunderts.
Das Toronto Film Festival stellt sein Programm vor. Höhepunkt ist die erstmals gezeigte Verfilmung des Romans „Cloud Atlas“, bei dem Tom Tykwer und die Wachowski-Geschwister Regie führten.
Die Geschichtswerkstatt dokumentiert die Arbeit des Offenbach Archival Depot nach dem Krieg. Es kümmerte sich um geraubte jüdische Bücher und Ritualgegenstände.
Versuch der Annäherung an die Frau der frühen Jahre: Die Aufzeichnungen von Günthers Anders über Hannah Arendt aus dem Nachlass.
Als Hans Magnus Enzensberger mit der Zeitschrift „Kursbuch“ die Gesellschaft verändern wollte: Henning Marmulla lässt die „heroischen Jahre“ in einer Studie nochmal aufleben.
Zwei Ausstellungen in Paris sind miteinander verbunden: Eine widmet sich dem Nachlass Walter Benjamins, die andere Benjamins Freundin Gisèle Freund und ihren Fotografien.
Jeff Jarvis, einer der lautstärksten Apologeten des Netzes, hat ein Buch geschrieben, das alle Denkfehler und Eitelkeiten der Internetintellektuellen wie im Brennglas zeigt. Warum wir diesen Typus des Halbgebildeten fürchten müssen.