Im Haus der Sprache ist zu wohnen
Barbara Cassin denkt mit Homer, Vergil und Hannah Arendt über Heimat und Exil nach
Barbara Cassin denkt mit Homer, Vergil und Hannah Arendt über Heimat und Exil nach
In der Pandemie berufen sich alle möglichen gesellschaftlichen und politischen Gruppen auf die Freiheit. Und gerne auf Hannah Arendt. Das ist ein großes Missverständnis.
Die Grünen im Südwesten vertagen auf ihrem Parteitag ihre wichtigste Zukunftsfrage. Und der Parteirat bleibt für Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein Ort des linken Widerspruchs.
Hannah Arendt war für Susan Sontag ein intellektuelles Vorbild, und dennoch hat sie sich nie eingehend über sie geäußert. Warum? Ihr Nachlass ermöglicht eine begründete Spekulation.
Noch nie war uns die Gesellschaft so dicht auf den Leib gerückt wie heute: Rüdiger Safranski widmet sich anspruchsvollen Konzepten der Selbstverwirklichung.
Die Freiheitsfrage ist nicht die Frage nach der Alternative zwischen äußerer Einschränkung und individueller Entscheidung, sondern die Frage nach der Praktikabilität der Verhaltensmöglichkeiten.
Politikstil der Angstmacherei +++ Hannah Arendt +++ Nachruf auf Kurt Westergaard
Die Philosophin Susan Neiman meint, in Deutschland würden israelkritische Stimmen unterdrückt. Sie beruft sich auf Hannah Arendts Kritik des Eichmann-Prozesses. Das ist ein Missverständnis.
Unter Präsident Trump schien sich unser Verständnis von Realität fast aufzulösen. Wir dürfen nicht glauben, dass wir auf den wahren Weg zurückgefunden haben. Ein Gastbeitrag.
Mehr Anglizismen +++ Hannah Arendt +++ Katholische Kirche +++ Weihnachtslied
Wie man aus dem Glauben an alles oder nichts keine Weltanschauung macht: 1933 rezensierte Hannah Arendt den zum Katholizismus bekehrten Bestsellerautor Giovanni Papini, der auch liberalen Religionsintellektuellen zu denken gab.
„Feuer der Freiheit“ ist ein erfolgreiches Buch, das in diesem Jahr unter vielen Weihnachtsbäumen liegen wird: Vier Frauen retten darin die Philosophie in Zeiten des Krieges. Warum beginnt man dennoch, dem Autor zu misstrauen?
Die antiisraelische Boykott-Bewegung BDS soll nicht durch öffentlich finanzierte Einrichtungen in Deutschland unterstützt werden. Heißt das, Hannah Arendt dürfte heute keinen Vortrag mehr in Deutschland halten? Über eine absurde Behauptung.
In der Berliner Ausstellung zu Hannah Arendt findet sich ein Brief, der viel Aufmerksamkeit erregt – des aktuellen Themas wegen: Black Lives Matter. Die berühmte Theoretikerin gesteht darin einen Irrtum ein.
Ein makabres Nachspiel: Der „Stürmer“ vermeldete am 16. Januar 1941 den Tod Walter Benjamins, mehr als ein Vierteljahr nach dem Suizid. Wie kam es dazu?
Eine amerikanische Wissenschaftlerin denkt über ein Grundproblem heutiger Gesellschaften nach.
Joe Biden fragte Hannah Arendt einst, was falsch liefe in Amerika. Dabei war von Donald Trump noch nicht die Rede. Im Rückblick aber scheint es, als hätte sie bereits von ihm gewusst.
Was alte Linke über Minderheiten sagen, finden junge Linke rassistisch. Und was die Jungen sagen, galt bei den Alten früher als Vorstufe des Faschismus. Es geht ein tiefer Riss durch das linke Lager.
Ihm ging es um das Selbstverständnis jüdischer Existenz nach 1945: Noam Zadoff widmet dem streitbaren Gelehrten Gershom Scholem eine exzellente Darstellung.
Münchens Literaturhaus aktualisiert das Demokratieverständnis von Thomas Mann. Dabei begeistert die Ausstellung „Democracy Will Win“ mit einer klugen Szenographie.
Mit allen Sinnen erlebbar: In Berlin eröffnet das Deutsche Historische Museum eine große Ausstellung über Hannah Arendt.
Im Deutschen Historischen Museum in Berlin hat eine neue Sonderausstellung über das Schaffen der Philosophin Hannah Arendt ihre Tore geöffnet. Besucher müssen sich an strenge Hygieneregeln halten.
Zu viele von uns sind gleichgültig gegenüber der Wahrheit: Die französische Philosophin Myriam Revault d’Allonnes denkt über die Gesellschaft in „postfaktischen“ Zeiten nach.
Die große Berliner Ausstellung über Hannah Arendt setzt erst mal auf digitale Kultur. Ob sie ausreicht, um unsere Urteilskraft im Sinne der kritischen Publizistin zu schärfen?
Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert – das Buch zur Ausstellung, das auch für Laien einen Zugang zu der berühmten Philosophin eröffnet.
Hannah Arendts Buch „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ löste scharfe Kontroversen aus. Der „Spiegel“ beauftragte den Historiker Joseph Wulf mit einer Rezension. Das Nachrichtenmagazin wollte sie nicht drucken, hier wird sie erstmals veröffentlicht.
Statt der vom „Spiegel“ bei Joseph Wulf bestellten Rezension über „Eichmann in Jerusalem“ erschien eine Besprechung von Alexander Mitscherlich. Was war im Hintergrund geschehen?
Sie war Mieze, Lola, Rosa und Hildegard. In Deutschland ist Barbara Sukowa demnächst wieder in der Komödie „Enkel für Anfänger“ zu sehen. An diesem Sonntag wird sie siebzig Jahre alt.
Warum hat man Bauchschmerzen bei einem derart hochgelobten Comic? Ken Krimsteins „Drei Leben der Hannah Arendt“ stellt uns vor ein doppeltes Problem.
Guter Zugang zu einer oft provokanten Autorin, die ein „Denken ohne Geländer“ praktizierte: Ein Band mit Texten von Hannah Arendt über Juden und das Judentum.
Mehr als zwanzig Jahre lang schrieben sich die Philosophin Hannah Arendt und die Autorin Mary McCarthy Briefe: „Im Vertrauen“. Jetzt kann man sie auch hören.
Wie verhält man sich zum Traditionsbruch durch den Nationalsozialismus? Unter dem Titel „Ich bin Dir halt ein bißchen zu revolutionär“ erscheint jetzt der Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Dolf Sternberger.
Ein Gespräch mit der ungarischen Philosophin Ágnes Heller, geführt ein halbes Jahr vor ihrem Tod: Über die Umwälzungen des letzten Jahrhunderts, die Geschichtsbilder des Ostens und den neuen Typus des Tyrannen.
Sollten diejenigen recht behalten, die einen kurzfristigen Verlust vieler Arbeitsplätze befürchten, müsste die Politik handeln. Ein Grundeinkommen aber ist keine gute Idee.
Sie war eine Schülerin von Georg Lukács und folgte Hannah Arendt auf deren Lehrstuhl in New York. Jetzt ist die Orbán-Kritikerin mit 90 Jahren in einem ungarischen Seebad gestorben.
Die individuelle Verantwortung höher zu stellen als den Befehlsgehorsam, ist das eigentlich Revolutionäre des 20. Juli. Der Tag ist längst zum Symbol der Gesamtheit des Widerstands geworden. Ein Gastbeitrag.