Ist der weibliche Blick besonders gnadenlos?
In einem neuen Dokumentarfilm „No Mercy“ erklären Künstlerinnen wie Virginie Despentes und Valie Export ihren Kampf für neue Sehgewohnheiten. Versuch einer Annäherung an den „Female Gaze“.
Unsere Kolumnistin schämt sich für die Männer ihrer Generation. Sie halten sich für längst aufgeklärt, schaffen es aber noch nicht mal, einer Frau die Tür aufzuhalten. Anders als die angeblich so rückständigen Boomer.
In einem neuen Dokumentarfilm „No Mercy“ erklären Künstlerinnen wie Virginie Despentes und Valie Export ihren Kampf für neue Sehgewohnheiten. Versuch einer Annäherung an den „Female Gaze“.
Josh Safdies neuer Film „Marty Supreme“ über einen besessenen Tischtennisspieler und Hochstapler im New York der Fünfzigerjahre ist für neun Oscars nominiert. Kann der Film die hohen Erwartungen erfüllen?
Eva Victor erzählt in „Sorry, Baby“ von einer Vergewaltigung durch einen Uni-Professor und den Folgen. Die Schauspielerin und Regisseurin tut dies eigenwillig, gegenwärtig, ernst und komisch zugleich.
Unter die kritischen Stimmen zu Trumps Bauprojekt am Weißen Haus mischt sich nun eine besonders prominente: Jack Schlossberg, Enkel von John F. und Jackie Kennedy, trauert dem Garten seiner Großmutter hinterher.
Ohne J. K. Rowling wäre Emma Watson nie berühmt geworden. In einem Podcast sagte die Schauspielerin, dass sie die Autorin trotz ihrer Aussagen zu transsexuellen Menschen immer noch „lieben“ könne.
Eine Doku über das neue Leben von Rapper GZUZ.. Dazu läuft der erfolgreichste indonesische Actionthriller des Jahres „The Siege at Thorn High“ auf Amazon Prime. Die Neuheiten im August 2025.
It’s the marketing, stupid! Julia Friese reflektiert in „delulu“ ihre eigene popkulturelle Prägung.
Wie man sich mit Robotern anfreundet und Rilkes Panther tröstet: Silke Scheuermann hat einen neuen Gedichtband geschrieben.
Schon vorab erregte die Realverfilmung des größten Disney-Klassikers viele Gemüter – aus politischen Gründen. Der Film selbst aber ist ein eskapistischer Hochgenuss. Und genau das Richtige angesichts von Trumps Amerika.
Vierzig Jahre nach ihrem ersten Auftritt bei den Filmfestspielen in Cannes übernimmt sie den Vorsitz der Jury: Greta Gerwig übergibt an die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Juliette Binoche.
Ein Leben mit Kunst – Chansons, die klingen, als hätten Barbara und Kraftwerk eine Affäre – ein Kalender, der zuschnappt – Han Solo als Frau – ein Schmuckstück fürs Ohr – eine Vinylplatte, die sich Zeit lässt. Viel Spaß beim Schenken!
Ein Glanzstück filmischen Erzählens: Die Regisseurin Nora Fingscheidt und die Schauspielerin Saoirse Ronan erzählen in „The Outrun“ von Süchten und Kindheitswunden – und davon, wie man sie überwindet.
Ein Leben mit Kunst – Chansons, die klingen, als hätten Barbara und Kraftwerk eine Affäre – ein Kalender, der zuschnappt – Han Solo als Frau - ein Schmuckstück fürs Ohr – und eine Vinylplatte, die sich Zeit lässt. Viel Spaß beim Schenken!
Wer sich seit September über den Verkaufsstart von Spekulatius und Lebkuchen beschwert, darf endlich aufatmen: Nach Halloween steht die Weihnachtszeit wirklich an. Und damit auch die Saison kitschiger Weihnachtsfilme.
Es ist erst ihre zweite Kollektion für Chloé, aber der Rummel ist jetzt schon gewaltig: Die Deutsche Chemena Kamali entwirft wunderbare Sommerkleider – und begeistert damit massenweise Prominente.
Viele Eltern fürchten sich vor dem Kauf der ersten Barbie. Dabei zeigt der Umgang mit der Puppe: Ein echtes Vorbild wird sie ohnehin selten.
Die Urteile der Jury von Cannes lassen dieses Jahr interessante Synthesen aus politischen und ästhetischen Motiven vermuten.
Schon bei seiner Premiere eroberte Sean Bakers Komödie „Anora“ die Herzen von Publikum und Kritik – und nun auch die der Jury in Cannes. Der kürzlich aus Iran geflüchtete Regisseur Mohammed Rassulof erhält einen Sonderpreis.
Donna Langley ist eine der wenigen Frauen an der Spitze der Filmindustrie. In Cannes spricht die CEO von Universal Studios über Hürden, die weibliche Regisseure nehmen müssen – und darüber, welche große Schauspielerin bald Regie führen wird.
Manipulative Partnerinnen, flaky Freundinnen und bitchige Arbeitskolleginnen: Sophia Fritz informiert über toxische Weiblichkeit. Ihr Buch ist ein feministisches Projekt – heißt es jedenfalls.
Mit Verspätung kommt die #MeToo-Debatte auch in Frankreich an: Judith Godrèche zeigt bei den Filmfestspielen von Cannes ihren Film „Moi aussi“, in dem sie Erfahrungen sexueller Gewalt verarbeitet. Auch andere Schauspielerinnen schweigen nicht mehr.
Judith Godrèche hat die Premiere des Mad-Max-Films „Furiosa“ genutzt, um auf das anhaltende Schweigen von Opfern sexueller Gewalt in der Filmbranche aufmerksam zu machen. Sie selbst erlebte das Ausmaß der Übergriffe in den vergangenen Monaten.
Meryl Streep erhält in Cannes die Ehrenpalme für ihr Lebenswerk, Juliette Binoche weint, und Greta Gerwig glitzert – stimmen Sie ab, wer den besten Look an der Côte d’Azur trug.
In diesem Jahr stand der „Met Ball“ in New York unter dem Motto „The Garden of Time“: Für diesen Anlass werfen sich die Stars gerne in Schale. Aber wem gelang das am besten? Stimmen Sie ab.
Beim Treffen in Berlin wirkt Ryan Gosling tiefenentspannt. Kein Wunder, denn er ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere und erzählt von seiner Rolle als Stuntman im neuen Film „The Fall Guy“.
Der kolumbianische Superstar Shakira hat Kritik an Greta Gerwigs „Barbie“-Film geübt. Die Sängerin vertritt eine klare Rollenverteilung in Bezug auf Geschlechterfragen: „Männer sollen schützen und versorgen.“
Eine Popkonferenz in Riad klingt wie eine bizarre Idee in dem autoritär beherrschten Land, das durch Ölexporte und hohe Hinrichtungszahlen bekannt ist. Aber die Marketingmaschine des Königreichs läuft auf Hochtouren.
In Italien hat Paola Cortellesis Debüt „Morgen ist auch noch ein Tag“ alle Zuschauerrekorde gebrochen – ein Historienfilm über geschlechtsspezifische Gewalt. Woran liegt das? Und was erzählt uns das über das Italien von heute?
Bei Preisverleihungen trugt Barbie-Darstellerin Margot Robbie in den vergangenen Monaten fast immer Pink. Ihr schwarzes Kleid bei den Oscars wurde prompt als Botschaft interpretiert.
Enorme Kunstgrößen und sehr mächtige Unterhaltungskonzerne gingen leer aus, aber halbwegs gerecht waren die Oscarverleihungen 2024 dann doch.
„Oppenheimer“ ist der große Gewinner der 96. Academy Awards – die deutschen Nominierten gehen leer aus. Und zwei Männer überzeugen mit uneitlen Auftritten.
Das Filmstudio A24 produziert hochprofitable Kinohits und sahnt damit viele Oscars ab. Jetzt will es zeigen, dass die Formel auch mit dem zehnfachen Budget funktioniert.
Am Internationalen Frauentag halten die Iren ein Referendum über die Rolle der Frau in der Verfassung ab. Kurz vor Beginn des Ramadans zeichnet sich keine Feuerpause im Gazakrieg ab. Und: Vor zehn Jahren verschwand Flug MH370. Der F.A.Z.-Newsletter.
Jedes Jahr vor den Oscars treffen sich die Nominierten zu einem traditionellen Mittagessen. Dieses Mal war der Star der Veranstaltung jedoch kein Mensch – sondern der Border Collie Messi.
Bei der Vorbereitung auf seine Rolle als Ken hat Ryan Gosling viele Stunden vor dem Fernseher verbracht. „The Bachelorette“ habe ihm geholfen zu verstehen, dass Männer oft auf ein Merkmal reduziert würden.