Hollywood wird sich politisch kleiden
Ganz Hollywood fiebert der Oscar-Nacht entgegen. Im Fokus stehen dieses Jahr aber nicht nur die Gewinner der goldenen Auszeichnung – auch die Garderobe der Stars wird zum Politikum.
Ganz Hollywood fiebert der Oscar-Nacht entgegen. Im Fokus stehen dieses Jahr aber nicht nur die Gewinner der goldenen Auszeichnung – auch die Garderobe der Stars wird zum Politikum.
Flache Absätze auf dem roten Teppich, die Quotenfrage und der Ruf nach einem neuen Miteinander der Geschlechter: #MeToo hat die Filmbranche erschüttert – und die Berlinale verändert.
Die Berlinale ist dieses Jahr mit einem Animationsfilm gestartet. Der Eröffnungsabend wird von der MeToo-Debatte und Aufrufen zur Gleichberechtigung bestimmt.
Eartha Kitt bringt 1968 die First Lady mit ihrer ungeschminkten Meinung fast zum Weinen. Argwöhnisch beobachtet Gesine Cresspahl die Artikel der New York Times dazu. 23. Lesung in Uwe Johnsons "Jahrestagen".
Anfang März werden in Hollywood die Oscars verliehen – die Nominierungen dafür gibt die Academy jetzt bekannt. Zwei deutsche Produktionen sind unter den Anwärtern. Das NSU-Drama „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin schaffte es nicht unter die neun Kandidaten für den Auslands-Oscar.
Seit Jahrzehnten holt Woody Allen Stars vor seine Kamera. Nun wenden sich viele Kollegen von der Regie-Ikone ab. Könnten alte Missbrauchsvorwürfe seiner Adoptivtochter seine Karriere beenden?
„Star Wars“ und „Jumanji“ führen weiter die Tabellenspitzen der Kinocharts an. Aber auch ein Actionthriller erobert die Leinwände – dicht gefolgt von einem Horrorfilm.
Unter dem Eindruck der MeToo-Debatte geraten die Golden Globes zu einer Aussprache über fällige Themen. Den Abend dominieren, natürlich: Frauen.
Mit seinem NSU-Drama holt der Hamburger Regisseur Akin den Auslands-Globe nach Deutschland. Der große Gewinner des Abends ist der Independent-Film „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“.
Santa Barbara im Jahre 1979: Jamie wächst unter Frauen auf, die ihm äußerst unterschiedliche Dinge beibringen. Mike Mills’ autobiographisch gefärbtes Drehbuch wurde für den Oscar nominiert – zu Recht.
Bald ist wieder Berlinale. Heike-Melba Fendel hat einen Roman über diese „Zehn Tage im Februar“ geschrieben. Ein Gespräch über einen flirrenden Ausnahmezustand.
Ist diese Affäre schon eine Beziehung, oder wäre jene Beziehung besser eine Affäre geblieben? In „Maggie’s Plan“ erleben ein paar New Yorker die Unkalkulierbarkeit menschlicher Beziehungen.
Noah Baumbachs „Mistress America“ ist das perfekte Qualitätsprodukt für die Filmboutique. Greta Gerwig gibt die ewige Außenseiterin des Erwachsenenlebens, die sich mit ihrer neuen Stiefschwester zusammenraufen muss.
Bisher beantworteten Filme von Noah Baumbach immer die Frage, wohin sich das amerikanischen Independentkino als Ganzes bewegt. „Gefühlt Mitte zwanzig“, des Regisseurs jüngster Streich, tritt nunmehr unentschieden auf der Stelle.
Die Rolle gehört immer dem, der sie am Ende spielt: Al Pacino spricht über das Schauspielen und die Schauspielerinnen, über Filmgötter und neue Talente - und erklärt, warum er nicht Sonny Scott heißen will.
Sie sehen sich ähnlich und waren Wunderkinder. Beide haben gerade Meisterwerke hingelegt. Beide haben Heimweh nach Selbstgebasteltem. Über den Regisseur Wes Anderson und den Popmusiker Beck - und ein bisschen auch über die Physiognomie der Gegenwart.
Zuckerbäckerisch bunte Bilder, stummfilmhafte Effekte, eine Geschichte wie aus der Spieldose: Wes Andersons zauberhaft versponnener Film „Grand Budapest Hotel“ eröffnet die Berlinale.
Die Berlinale hat ihre diesjährigen Juroren benannt. Der amerikanische Produzent und Drehbuchautor James Schamus wird die Wettbewerbsjury leiten.
Sie steht regungslos am Küchenfenster einer kleinen Wohnung, an deren Wänden Bratpfannen hängen und Zimmerpflanzen an den Fensterrahmen.
Cate Blanchett war noch nie so gut: Woody Allens neuer Film „Blue Jasmine“ erzählt von einer neureichen New Yorkerin, die plötzlich vor dem Nichts steht und bei ihrer chaotischen Schwester einzieht.
Biographie ist ein Stadtplan. Wendepunkte und Krisen tragen Straßennamen, sind nach Plätzen und Gassen benannt. New York stellt die Topographie mythischer ...
Ein Postfach in Poughkeepsie, das ist nicht gerade eine Adresse, mit der man demonstrieren kann, dass man es in New York geschafft hat.
Eine schöne Portion Filmstudentenfutter von Woody Allen. Vier Geschichten kombiniert er in seinem neuen Film „To Rome with Love“ zu sehr leichter und etwas zusammenhangloser Kost.
Die jetzt veröffentlichten Interviews mit Jacqueline Kennedy beweisen: Eine vornehme Haltung hindert nicht daran, die eigene Umgebung mit scharfen Augen zu sehen.
Was Lebens- und Berufserfahrung der Kunst nützen: Drei Meister des Kinos - Werner Herzog, Francis Coppola und Terence Davies - beeindrucken mit neuen, kraftvollen Alterswerken auf dem Filmfestival in Toronto.
Thema diesmal: Ein letzter Einkaustipp für Menschen, die Silvester im Kreise ihrer Plattensammlung daheim verbringen möchten.
Thema diesmal: Bärte, Indie-Filme, Depressionen und das Leid der Liste.