Italiens morsche Infrastruktur
Es ist schwer vorstellbar, dass Rom 3000 Kilometer Autobahn wieder selbst verwalten kann. Eine Analyse.
Es ist schwer vorstellbar, dass Rom 3000 Kilometer Autobahn wieder selbst verwalten kann. Eine Analyse.
Unter den Opfern bei dem Brückeneinsturz in Genua sind vier Franzosen. Die französische Staatsanwaltschaft leitet nun eine Untersuchung ein – unter anderem wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung.
Nach der Katastrophe von Genua sieht Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) keinen Grund zur Sorge. Doch auch Hessen hat ein Problem mit seinen Spannbetonbauten.
Die Staatsanwaltschaft in Genua vermutet noch zahlreiche Vermisste unter den Trümmern der eingestürzten Autobahnbrücke in Genua. Doch die Suche nach ihnen gestaltet sich äußerst schwierig.
Das Brückenunglück von Genua stellt die hochfliegenden Pläne des italienischen Autobahnbetreibers auf eine harte Probe. Dabei hatte sich seit der Privatisierung doch so viel gebessert.
Danilo Toninelli hat in seinem Ressort bisher kaum Erfahrung gesammelt. Trotzdem wusste der italienische Verkehrsminister nach dem Brückeneinsturz sofort, wer für die Katastrophe verantwortlich ist.
Die italienische Regierung sieht im Autobahnbetreiber den Schuldigen für den Einsturz der Brücke in Genua. Dessen Aktienkurs stürzt ab.
Das Unglück in Genua zeigt: In Italien sind nicht nur die Brücken marode. Auch hierzulande sind nicht bloß die Straßen sanierungsbedürftig. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ-NET-Sprinter.
Nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke mit 39 Toten hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte für Genua den Ausnahmezustand ausgerufen. Abermals macht er den Autobahn-Betreiber für das Unglück verantwortlich.
Die neue Koalition von Populisten ist nicht schuld am maroden Zustand von Italiens Infrastruktur. Dass sie den Brückeneinsturz aber ausgerechnet mit der EU in Zusammenhang bringt, ist ziemlich zynisch.
Am Dienstag ist in Genua mehr eingestürzt als ein Viadukt. Während nach Überlebenden gesucht wird, steht das ganze Italien der fünfziger und sechziger Jahre zur Disposition. Die Bevölkerung fürchtet weitere Katastrophen.
Öffentliche Infrastruktur kostet – dennoch fährt Deutschland weiter auf Verschleiß. Damit sich Genua nicht in Leverkusen oder Wiesbaden wiederholt, muss die Politik endlich handeln.
Nach dem Unglück in Genua verhängt Ministerpräsident Conte den Ausnahmezustand über die Region. Auf der Suche nach einem Schuldigen für den Einsturz nimmt Innenminister Salvini neben dem Betreiber auch die EU ins Visier.
Ist ein Pfeiler unterspült worden? War das Baukonzept fehlerhaft? Ist ein Tragseil gerissen? Was bei der Suche nach den Ursachen für den Einsturz des Polcevera-Viadukts in Genua zu beachten ist.
Nach dem Unglück von Genua fragt sich so mancher Autofahrer: Wie steht es um die 5500 Brücken in Hessen? Antwort: 370 Brücken sind reparaturbedürftig. Minister Al-Wazir beschwichtigt.
Rettungskräfte suchen unter den Trümmern der eingestürzten Brücke in Genua weiter nach Überlebenden. Derweil steigt die Zahl der bestätigten Todesopfer, und die Frage nach der Ursache und den Folgen wird lauter.
Der Einsturz der Brücke in Italien wirft viele Fragen auf. Antonio Brencich, Professor für Bauwesen an der Universität Genua, hält es für am wahrscheinlichsten, dass eines der Tragseile gerissen ist. Ein Interview.
Nach dem verheerenden Einsturz einer Autobahnbrücke im norditalienischen Genua haben die Rettungskräfte in der Nacht unter den Trümmern weiter nach Überlebenden gesucht. Das Unglück mit dutzenden Toten lenkt auch den Blick auf die Infrastruktur in Deutschland.
Die Brücke in Genua soll unter andauernder Instandhaltung gewesen sein. Ingenieur Markus Hennecke erklärt im Interview, wie es dennoch zu einem Einsturz kommen kann – und wie Brücken in Deutschland überprüft werden.
Die Menschen wollen keine maroden Brücken, sondern einen starken Staat, der sich zu verteidigen weiß. Dafür darf gerne Geld ausgegeben werden.
Das schwerste Brückenunglück seit Jahrzehnten dürfte die hitzige politische Debatte über den Zustand der Infrastruktur in Italien zusätzlich anheizen. Viele Straßen und Brücken sind nach Jahren der Wirtschaftskrise marode.
Bei dem Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua hat es zahlreiche Opfer gegeben. Es gebe „dutzende Opfer“, sagte der Leiter der Rettungsstelle der norditalienischen Stadt in den Medien.
In der italienischen Stadt Genua ist eine Autobahnbrücke auf einer Länge von mehr als 100 Metern eingebrochen. Autos und Lastwagen stürzten in die Tiefe. Mindestens 35 Menschen starben.
In Italien versucht die Fünf-Sterne-Bewegung, alle großen Infrastrukturprojekte zu blockieren – auch in Genua. Dabei war lange bekannt, dass die dortige Autobahnverbindung vollkommen überholt ist. Jetzt kam es zur Katastrophe.
Ein lauter Knall, dann fiel die Brücke in sich zusammen: Augenzeugen berichten verschiedenen Medien, wie sie den Einsturz in Genua erlebt haben – und wie es an der Unglücksstelle aussieht.
Bilder aus Genua zeigen nach dem Einsturz der Autobahnbrücke das verheerende Ausmaß der Katastrophe. Deutlich wird auch, wie riskant der Einsatz für die Retter ist.
Bei einem schweren Unglück im italienischen Genua sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Ein rund 100 Meter langes Stück einer Autobahnbrücke stürzte in die Tiefe.
In der italienischen Stadt Genua ist eine Autobahnbrücke teilweise eingestürzt. Augenzeugen filmten die Brücke während und nach dem Einsturz.
Vor siebzig Jahren fand die erste Costa-Kreuzfahrt von Genua über Rio de Janeiro nach Buenos Aires statt. Die Verbindung zwischen Europa und Südamerika hat noch heute Bestand – erst recht an Bord.
Der in Genua geborene Architekt nähert sich dem Bauen sozusagen von der Seeseite her. Und es ist vielleicht auch kein Zufall, dass viele seiner besten Bauten am Meer stehen: Zum Achtzigsten von Renzo Piano.
Der G-8-Gipfel in Genua vor 16 Jahren wurde überschattet von heftigen Krawallen. Nach Ansicht des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes haben Polizisten dabei systematisch mit Knüppeln auf Demonstranten eingeschlagen.
Erst der Sieg über Spitzenreiter Juventus, dann der Untergang in Genua: Der AC Milan verpasst durch eine Pleite den Sprung auf Platz eins. Sehen Sie die Höhepunkte im Video.
Eine Ölpipeline in der Nähe von Genua in Norditalien platzt. Öl fließt in die umliegenden Gewässer und verschmutzt benachbarte Strände. Jetzt lösen sich die Ölschlieren langsam auf.
Wegen eines Lecks in einer Pipeline ist in Norditalien Öl in einen Fluss gelangt. Die Hafenbehörde von Genua hat den Notstand ausgerufen.
Seine Kohlekraftwerke in Italien hat Eon schon verkauft. Jetzt sind die Wasserkraftwerke dran - für knapp eine Milliarde Euro.
Eon nimmt mit einem Kraftwerksverkauf eine Milliarde Euro ein. Der Onlinespiele-Entwickler Zynga verkleinert den Verlust. Und die Karstadt-Warenhäuser haben wohl noch mehr Verlust gemacht.