Mr. President, es wird ein leichter Tag
Als New York attackiert wurde, besuchte George W. Bush gerade eine Schule in Florida. Die Zweitklässler von damals erinnern sich an den Moment, in dem ihr Land verletzlich wurde.
Als New York attackiert wurde, besuchte George W. Bush gerade eine Schule in Florida. Die Zweitklässler von damals erinnern sich an den Moment, in dem ihr Land verletzlich wurde.
Goodwin ist aufgeregt. Noch am Vortag hatte sie, die glühende Republikanerin, mit Herzklopfen am Flughafen gestanden, George W. Bush die Hand geschüttelt und einige Minuten mit ihm geplaudert. Vor allem darüber, dass ihr die Tischdekoration ...
Für viele gehört der illegale Download von Medieninhalten zum Alltag. Produzenten und Verleger wollen mit Warnhinweisen das Unrechtsbewusstsein verstärken.
Der französische Verlag La Martinière, der als erster vor fünf Jahren gegen die Digitalisierung durch Google klagte und in erster Instanz gewann, hat sich überraschenderweise mit dem Konzern geeinigt.
Der Verleger Jean-Marc Roberts von den Editions Stock hat dem Protektionismus eine neue Dimension erschlossen: das Quartier. Nur hier, in der Kleinbuchhandlung des eigenen Wohnviertels, sollen bewusste Leser ihre Bücher kaufen.
Während die Buchbranche mit der Konkurrenz digitaler Medien zu kämpfen hat, bewegt sich Amazon in Richtung Verlagswelt. Wie die "New York Times" berichtet, verlegt das Verkaufportal im Internet künftig auch Bücher.
Cloud-Reader: Elektronische Bücher von Amazon, die man mit der Kindle-Hardware oder einer entsprechenden "App" auf Mobilgeräten lesen kann, lassen sich nun auch direkt im Web-Browser mit einer HTML5-Anwendung lesen.
Das E-Book bleibt ein Rätsel. Wieder und wieder ist ihm in den vergangenen Jahren der in Bälde bevorstehende endgültige Durchbruch vorausgesagt worden, immer wieder aber ist dieser Durchbruch ausgeblieben. Dennoch: Die Verlage reagieren.
über die eigene Internetseite. 1000 Titel hat Fischer als E-Books im Angebot. Um ihren Vertrieb kümmert sich ein Dienstleister, der diese Aufgabe auch für andere Verlage der Holtzbrinck-Gruppe wie Rowohlt erledigt.
Rhein-Main. Das E-Book bleibt ein Rätsel. Wieder und wieder ist ihm in den vergangenen Jahren der in Bälde bevorstehende endgültige Durchbruch vorausgesagt worden, immer wieder aber ist dieser Durchbruch ausgeblieben.
E-Books verkaufen sich in Deutschland schleppend, denn sie haben ihre Wandlung zu einem sozialen Ereignis noch lange nicht vollzogen. Das restriktive Rechtemanagement der Verlage legt die elektronischen Bücher in "digitale Handschellen"; sie verfehlen so die Erwartungen der Leserschaft.
Familie, Verwandte, Bekannte - wir überhäufen uns zu Weihnachten achtlos mit Büchern. Wer das alles lesen soll? Ganz bestimmt nicht Sie selbst.
Vielleicht geht es bei Stuttgart21 gar nicht um Bäume oder Bahnhöfe, um geschönte Gutachten und explodierende Kosten: Vielleicht geht es um den Klassenkampf von Bürgern, die ihre Ruhe haben wollen, gegen andere Bürger, die mobil, effizient und schnell sein wollen. Dazwischen in schlecht sitzenden Anzügen, fettfleckigen Hosen und ohne einen passablen Friseur: Die Lokalfürsten, die von den einen gewählt und von den anderen für zukunftsfähig gehalten werden wollen.
Sie wollen einen E-Reader? Dann warten Sie besser noch ein paar Jahre. Wenn der Preisverfall so weiter geht, wird man diese Geräte spätestens 2020 verschenken, mit Drückern an den Mann bringen, als Zusatz zum Digitalinhalt verschleudern. Jeder wird es haben, alle werden es nutzen, immer, überall, der Himmel für die Masse - und die Minderheit wird sich statt dieser Hölle der Dummen selbst einen Olymp schaffen.
Mögen auch die Betriebsangehörigen vom Rezensenten mit peinlicher Blösse bis zum nächsten Popprinzesschen die Hegemanniaden halbwegs überstanden haben - so gibt es auch manches, was auf der Strecke geblieben ist. Zum Beispiel der Versuch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, selbst als Buchhändler von E-Books in Erscheinung zu treten. Libreka hiess dieses Projekt, das mit einer Neuorientierung um ein vollkommenes Scheitern halbwegs herum kommt. Noch.
Es füllt sich. Das Buchpreisträgerbuch verkauft sich. Roger repliziert sich. Dinge, die man tun muß, um Schritt zu halten mit den zunehmenden Auswirkungen der Messe.
Das E-Buch ist die Zukunft, ohne Frage. Dazu braucht es aber auch einen E-Autor, denn irgendwelche undynamischen Deutschlehrervorbilder mit langen Sätzen passen nicht optimal zum Medium der Zukunft. Lange hat man diesen E-Autor gesucht, nun wurde er gefunden: Ziemlich tief unten bei Amazon. Die Chronik eines Missgeschicks.
Thema diesmal: Bands auf Parkhausdächern, Musik auf Verlegergeburtstagen, Trubel und burlesker Unfug auf der c/o-Pop und die liebenswerten musikalischen Vorlieben des Philipp Lahm
Nichts ist spannender als die Wirtschaft, wenn ihre Fassaden fallen. Und wie es der Zufall - oder besser, der beabsichtigte Zufall - haben will, wurde justament zum Beginn der Buchmesse ein anonymes Schreiben verschickt, das mit einer Tochter der Börsenvereins hart ins Gericht geht und, wie ich höre, auf der Messe auch stark debattiert wird. Man war so freundlich, mir ein Exemplar dieser Abrechnung mit dem eBook-Portal Libreka zuzuschicken, und angesichts meiner massiven gesundheitlichen Beschwerden war es eine fast so gute Medizin wie die Roadrunner- und Gugs-Bunny-Videos, mit denen sich meinereiner zum Marsch durch die nächtlichen Täler voller Schmerzen wagen kann. In den Kreisen der eBook-Jünger spricht man ja gerne über Revolutionen - die Revolte gegen Libreka jedenfalls ist schon mal eine erster Schritt in diese Richtung.
Ich bin für eBooks. ich bin der Meinung, man sollte sie grossflächig einführen und sie nicht nur als Contentträger begreifen, sondern auch als Verschönerung unseres Landes. Leider sehe ich auch beim kommenden Versuch, diese Dinger - die ch persönlich in meiner Bibliothek noch nicht mal benutzen würde, um Nägel in die Wand zu schlagen - durchzusetzen, Leute am Werk, die es mal wieder verbasseln werden. Wie schon 1999 und 2004.
Das Berliner Unternehmen Wizpac will mit einem eigenen E-Book gegen Amazon und Sony antreten. Das Konzept dahinter heißt vernetztes Lesen.