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Blogs | Stützen der Gesellschaft

Die Zukunftsfähigkeit der Lokalfürsten

Vielleicht geht es bei Stuttgart21 gar nicht um Bäume oder Bahnhöfe, um geschönte Gutachten und explodierende Kosten: Vielleicht geht es um den Klassenkampf von Bürgern, die ihre Ruhe haben wollen, gegen andere Bürger, die mobil, effizient und schnell sein wollen. Dazwischen in schlecht sitzenden Anzügen, fettfleckigen Hosen und ohne einen passablen Friseur: Die Lokalfürsten, die von den einen gewählt und von den anderen für zukunftsfähig gehalten werden wollen.

Don Alphonso
12.10.2010 13:38 Uhr
Blogs | Überdruck

Libreka mag keine Endkunden mehr

Mögen auch die Betriebsangehörigen vom Rezensenten mit peinlicher Blösse bis zum nächsten Popprinzesschen die Hegemanniaden halbwegs überstanden haben - so gibt es auch manches, was auf der Strecke geblieben ist. Zum Beispiel der Versuch des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, selbst als Buchhändler von E-Books in Erscheinung zu treten. Libreka hiess dieses Projekt, das mit einer Neuorientierung um ein vollkommenes Scheitern halbwegs herum kommt. Noch.

Don Alphonso
08.10.2010 20:05 Uhr

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Blogs | Überdruck

Die schmalen Lippen von Libreka

Nichts ist spannender als die Wirtschaft, wenn ihre Fassaden fallen. Und wie es der Zufall - oder besser, der beabsichtigte Zufall - haben will, wurde justament zum Beginn der Buchmesse ein anonymes Schreiben verschickt, das mit einer Tochter der Börsenvereins hart ins Gericht geht und, wie ich höre, auf der Messe auch stark debattiert wird. Man war so freundlich, mir ein Exemplar dieser Abrechnung mit dem eBook-Portal Libreka zuzuschicken, und angesichts meiner massiven gesundheitlichen Beschwerden war es eine fast so gute Medizin wie die Roadrunner- und Gugs-Bunny-Videos, mit denen sich meinereiner zum Marsch durch die nächtlichen Täler voller Schmerzen wagen kann. In den Kreisen der eBook-Jünger spricht man ja gerne über Revolutionen - die Revolte gegen Libreka jedenfalls ist schon mal eine erster Schritt in diese Richtung.

Don Alphonso
15.10.2009 14:11 Uhr
Blogs | Überdruck

Vom Glück der elektronischen Bücher

Ich bin für eBooks. ich bin der Meinung, man sollte sie grossflächig einführen und sie nicht nur als Contentträger begreifen, sondern auch als Verschönerung unseres Landes. Leider sehe ich auch beim kommenden Versuch, diese Dinger - die ch persönlich in meiner Bibliothek noch nicht mal benutzen würde, um Nägel in die Wand zu schlagen - durchzusetzen, Leute am Werk, die es mal wieder verbasseln werden. Wie schon 1999 und 2004.

Don Alphonso
14.10.2009 09:39 Uhr

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