Alles online, alles gratis?
Am liebsten wollen die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Dokumentarfilme länger als sieben Tage in ihren Mediatheken und anderswo im Netz anbieten. Nur zahlen wollen sie nichts dafür. Die Filmemacher wehren sich.
Am liebsten wollen die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Dokumentarfilme länger als sieben Tage in ihren Mediatheken und anderswo im Netz anbieten. Nur zahlen wollen sie nichts dafür. Die Filmemacher wehren sich.
Hatun Sürücü lebte in Deutschland und wollte „leben wie eine Deutsche“. Deshalb brachte ihr Bruder sie um. Jetzt ist er auf freiem Fuß und brüstet sich in einem Dokumentarfilm sogar mit seiner Tat.
„National Gallery“ ist ein Dokumentarfilm der Sonderklasse. Dafür spricht der Name seines Regisseurs, Fredrick Wiseman. Und auch sein Gegenstand. Doch wie wirkt die Institution durch seinen Blick?
Eine Arte-Dokumentation zeigt, wie ein Kunsthändler zum Großhehler der Raubkunst wurde: „Unter dem Hammer der Nazis“ macht einen galanten Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Vor ein paar Jahren haben die als „Kill Team“ bekannt gewordenen amerikanischen Soldaten in Afghanistan willkürlich gemordet. Nun lässt Dan Krauss einige von ihnen in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm zu Wort kommen.
Großer Preis für einen kleinen Film: Das polnische Drama „Ida“ gewinnt fünf Preise bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises in Riga. Der deutsche Beitrag „Master of the Universe“ wird bester Dokumentarfilm.
Hinter den Kulissen des jecken Frohsinns: Claus Wischmanns Dokumentarfilm über all das, was man vom Kölner Karneval sonst nie sieht. Aber jetzt, wo die neue Kampagne beginnt, sollte man entsprechend vorbereitet sein.
Laura Poitras’ Dokumentarfilm „Citizenfour“ über Edward Snowden ist das Gegenteil eines Thrillers - und eben deshalb so wahr. Manchmal lebt der Film geradezu von seinem Humor.
Der Dokumentarfilm „Citizenfour“ von Laura Poitras ist in New York aufgeführt worden. Er zeigt Edward Snowden als Patrioten und macht klar, dass nun auch andere seine Arbeit fortsetzen.
In Reinhold Beckmanns Dokumentarfilm über Gerhard Schröder stellt sich am Ende die interessanteste Frage: Wie steht der Altkanzler nun zu seinem Freund Wladimir Putin? Die Antwort ist überaus feinsinnig.
Erst kommt das Sushi, dann die Galerie: Zachary Heinzerlings Dokumentarfilm „Die Schöne und der Boxer“ folgt einem Künstlerpaar in einer so destruktiven wie inspirierenden Partnerschaft.
Dreihundert deutsche Kämpfer soll die Terrorgruppe Islamischer Staat in ihren Reihen haben. Ein Dokumentarfilm zeigt, wie junge Männer aus Deutschland „Gotteskrieger“ werden und nicht nur in Syrien kämpfen.
Der Schriftsteller als Fernsehreporter: Peter Stamm erkundet als Mainzer Stadtschreiber mit dem ZDF ein altes brasilianisches Dschungelcamp. Und was hat das nochmal mit Mainz zu tun?
So einen Weltuntergang, so ein Paradies sah man noch nie: Marcin Malaszczaks Film „Sieniawka“ ist eine außergewöhnliche Dokumentation, die über sich hinauswächst.
Amerikas Jahrzehnt der Kriege ist nicht vorüber. Stattdessen hat sich das Wesen des Kriegs radikal verändert. Jeremy Scahill zeigt in „Dirty Wars“ Orte, in denen die Gewalt regiert.
Hitlers Hunde und Stalin in Farbe - die Art, in der öffentlich-rechtlich Historie verbreitet wird, ist ein Skandal. Der Zuschauer wird für dumm gehalten.
Ein deutscher Dauergast bei den Festspielen in Cannes: Wim Wenders ehrt in seinem Dokumentarfilm „Salt of the Earth“ Sebastião Salgado.
Der schwedische Regisseur Malik Bendjelloul ist tot. Im vergangenen Jahr war sein Dokumentarfilm „Searching For Sugar Man“ mit dem Oscar ausgezeichnet worden.
Zwanzig Jahre nach dem Bürgerkrieg wohnen in Ruanda Opfer und Täter Haus an Haus. Der NDR zeigt einen besonnenen und trotzdem bewegenden Dokumentarfilm über den langen Weg zur Vergebung.
Familienbande der ungewöhnlichsten Art: Nach 1945 bleibt ein junger Jude in Deutschland, seine Schwester geht nach Israel. Yael Reuvenys großartiger Dokumentarfilm „Schnee von gestern“.
In einer Dokumentation über Cornelius Gurlitt, den Erben der umstrittenen Münchner Bildersammlung, soll es um große Erkenntnisse und die Lösung einiger Rätsel gehen. Der Film verspricht zu viel.
Er wurde gefoltert und musste als Kind die Hinrichtungen seiner Mutter und seines Bruders miterleben: In der Dokumentation „Camp 14“ erzählt Shin Dong-hyuk aus einem nordkoreanischen Todeslager.
Syrien, Krieg ohne Ende: Der Dokumentarfilm „Homs - Ein zerstörter Traum“ begleitet den neunzehnjährigen Baset und seine Freunde von den ersten friedlichen Protesten bis in die Apokalypse ihrer Stadt.
„Die Kunst der Fälschung", der Film über den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi, feiert in Köln Premiere. Schon bei der Frage, warum die betrügerischen Freigänger so viel Zeit zum Drehen hatten, beginnt das Ärgernis.
Auf Festivals spielen Dokumentarfilme in der Regeln eine Nebenrolle - zwei Beispiele von der Berlinale: „Das große Museum“ und „Al Midan“. Begründen lässt sich die Benachteiligung nicht.
Die Sprayer schlagen zurück: Marco Wilms Dokumentarfilm „Art War“ zeigt den dramatischen Protest von Künstlern in Kairo im arabischen Frühling.
Der Dokumentarfilm „Putins Spiele“ zeigt diktatorische Großmannssucht und brutale Gier rund um die Olympischen Winterspiele. Regimekritiker Boris Nemzov würde sich wundern, wenn alle Gäste ob der Bausünden überleben.
Sat.1 setzt Christian Wulffs Geschichte in Szene. An dem Dokudrama „Der Rücktritt“ von Thomas Schadt werden sich die Geister scheiden. Der Presse gibt der Sender schon sechs Wochen vor dem Sendetermin einen Einblick.
1945 war Alfred Hitchcock von einem Freund gefragt worden, ihm bei einer Dokumentation über Kriegsverbrechen der Deutschen zu helfen. Jetzt soll er erstmals veröffentlicht werden.
Als Kamerafrau kommt Nina Werth in diversen Milieus herum. Angela Freiberg ist Sozialmanagerin. Zusammen haben sie die Dokumentation „Geboren in Offenbach“ gedreht.
Nie gab es mehr Dokumentarfilme im Kino als im letzten Jahr. In ihrer Form sind sie offener, vielfältiger geworden. Von welcher Welt erzählen sie uns?
Vor mehr als 15 Jahren wurde der Schüler Tristan in Frankfurt-Höchst brutal getötet. Der Mörder ist unbekannt. Von einem mit Profilern erstellten Dokumentarfilm erhoffen sich Ermittler jetzt eine neue Spur.
Die Reportage „Syriens Kinder - In der Hölle des Bürgerkrieges“ zeigt schonungslos das Leid der Zivilbevölkerung. Angesichts der dargestellten Kinderschicksale wird das Ausmaß des humanitären Desasters deutlich.
Welche Rolle hatten Deutsche im Vietnamkrieg? Eine Dokumentation im Abosender „Sky“ befragt Zeitzeugen und schafft ein hartnäckiges Gerücht aus der Welt.
sug. MAINZ. Ein ungewöhnliches Friedensprojekt wird heute Abend in der Großen Sporthalle der Maria Ward-Schule, Ballplatz 1-3 in Mainz, vorgestellt.
Jerusalem, 15. Oktober. Eigentlich sollte längst Klarheit über die Ursache des Todes von Palästinenserführer Jassir Arafat herrschen.