Talentsucher
Dieter Ertel prägte das öffentlich-rechtliche Fernsehen mit seinen Dokumentarfilmen und Sendeideen. Jetzt ist er im Alter von 86 Jahren gestorben.
Dieter Ertel prägte das öffentlich-rechtliche Fernsehen mit seinen Dokumentarfilmen und Sendeideen. Jetzt ist er im Alter von 86 Jahren gestorben.
Oscarpreisträger Charles Ferguson sollte für CNN einen Dokumentarfilm über Hillary Clinton drehen. Aus dem Umfeld Clintons war jedoch niemand bereit, mit dem Filmemacher zu sprechen
NEW YORK. Nur wenige Tage nach dem Mea Culpa von Lance Armstrong im Fernsehen reichten Leser seiner beiden Bücher vor einem Gericht in Sacramento eine ...
Der Dokumentarfilm „Der Autobahnkrieg“ zeigt, wie die Deutschen rasen. Frappierend ist die Ehrlichkeit, mit der die Fahrerinnen und Fahrer sich zu ihrer Lust am Tempo bekennen
Den wahren Showdown zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück zeigt die ARD erst noch: Der „Duell“-Film von Stephan Lamby lässt sehr tief blicken.
3sat zeigt in einer Dokumentation das Leiden von Kunsthunden wie Mops und Bulldogge, die mit so kurzen Nasen geboren sind, dass sie kaum atmen können. Und ein Psychogramm der Hundehalter.
VENEDIG, 8. SeptemberDas nicht gerade berauschende Niveau des Wettbewerbs hat die Jury der Filmfestspiele mit der Preisvergabe noch einmal souverän unterboten.
Arte und ARD zeigen ein Dokudrama über die Bombardierung zweier Tanklaster bei Kundus auf Befehl des Bundeswehroffiziers Georg Klein. Vieles ist stimmig, aber es bleibt ein großes Unbehagen.
Lutz Hachmeister analysiert in Form eines dokumentarischen Dramas Joseph McCarthys Kommunistenhatz im Amerika der fünfziger Jahre und die Folgen: „Der wirkliche Amerikaner“.
Jährlich 100.000 Unfälle passieren in Amerika, weil sich Menschen am Steuer von ihren Telefonen ablenken lassen. In einem aufrüttelnden Dokumentarfilm zeigt Werner Herzog die Geschichten hinter vier Unfällen.
Andreas Geigers Dokumentarfilm „Wochenendkrieger“ begleitet Live-Rollenspieler auf ihre Schlachtfelder. Schüchterne Studentinnen verwandeln sich hier in Elfenköniginnen und Sekretäre in Herrscher der Untoten.
Haben wir es am Ende den Griechen zu verdanken? Der Dokumentarfilmer Christoph Weber will den Mythos des Wirtschaftswunders zerstören. Ohne Zuspitzung geht das nicht.
Barry White und Motörhead haben im Frankfurter Hazelwood-Studio aufgenommen. Inzwischen ist es geschlossen, und jetzt legt das ganze Label eine Pause ein. Wie schwer das Überleben ist, wenn immer mehr Musik im Internet gehört wird, zeigt nun ein Dokumentarfilm.
In Michael Trabitzschs Film über den deutschen Maler Max Beckmann lernt der Zuschauer einiges. Doch wirklich mitgerissen wird er nie.
Mit dem Roman „Adam Hundesohn“ ist Yoram Kaniuk 1989 in Deutschland berühmt geworden, 2008 frischte die Verfilmung diesen Ruhm international wieder auf. Jetzt ist der israelische Schriftsteller im Alter von dreiundachtzig Jahren gestorben.
Ein Film nimmt Julian Assange und Wikileaks auseinander. Doch mit seiner Dokumentation „We steal Secrets“ stiehlt Alex Gibney auf seine Weise Geheimnisse: mit Mitteln der Filmmontage.
Mit „Unheimliche Geschäfte - Die Skandale der Deutschen Bank“ zeigt das ZDF einen authentischen Film zur Finanzkriminalität. Er lebt von den Kommentaren vieler Experten. Leider wirkt er manchmal etwas künstlich.
Uli Hoeneß ist in aller Munde. Auch am Sonntagabend bei Günther Jauch. Seine Sendung lieferte unverhoffte Erkenntnisse - auch wenn sie wohl nicht beabsichtigt waren.
Resozialisierung: Ein Dokumentarfilm zeigt die rührende Geschichte der Schimpansen von Gänserndorf, ehemaliger Laboraffen, die jetzt unter liebevoller Betreuung und in der Gemeinschaft ihren Lebensabend verbringen dürfen.
Paul, ein Kikuyu, und Isaak, ein Kalendjin, sind zwei Läufer, die für Resignation und für Hoffnung stehen. In „Sportsfreunde“ träumen sie vom Ende der Gewalt in Kenia und bekommen Hilfe aus Bitterfeld.
57 Fernsehproduktionen dürfen auf den Grimme-Preis hoffen. Auch das RTL-Dschungelcamp hält man inzwischen für preiswürdig.
Gediegenes Schulfernsehen für alle: Das ZDF inszeniert aus Sebastian Haffners „Geschichte eines Deutschen“ die Kapitel über Hitlers „Machtergreifung“ als Dokudrama.
In dem Dokumentarfilm „Exit Through the Gift Shop“ mischt Street-Art-Aktionist Banksy die Kunstwelt auf. Er entlarvt, wie auf dem Kunstmarkt auch mit schrägem Schrott Geld zu machen ist.
Fritz Pleitgen war Chef des WDR. Sein Herz schlägt für das journalistische Fernsehen. Doch gilt das auch für die heute Verantwortlichen in der ARD und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Benjamin Kahlmeyer erzählt in seiner Reportage „Die Welt zu Gast bei Fremden“ im SWR-Fernsehen vom Leben und Träumen in einem südafrikanischen Township.
Bei den International Emmy Awards in New York ist der Dokumentarfilm „Musik als Waffe“ in der Kategorie Kunst ausgezeichnet worden. Die Produktion von ZDF und Arte zeigt, wie Musik im Krieg eingesetzt wird.
Wer eine Meinung hat, wird erschossen: Der Dokumentarfilm „Camp 14“ schaut in Kim Jong-Uns Straflager. Hinter dem Zaun liegt eine Welt ohne Moral, Schuldgefühl oder Empathie.
Mindestgage wäre das mindeste - deutsche Dokumentarfilmer sind das Prekariat des Fernsehens. Eine neue Studie macht die ganze Misere deutlich: Viele können von ihrer Arbeit kaum leben.
Für klassische Dokumentarfilme gibt es im Fernsehen kaum noch Sendeplätze. Wer seine eigenen Geschichten erzählen will, der muss wie der Frankfurter Filmemacher Martin Keßler auch eigene Wege finden.
Die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (Ag Dok) hat vor dem Landgericht Leipzig einen juristischen Sieg gegen den Mitteldeutschen Rundfunk errungen (Az.
Jean-Claude Brisseaus Kammerspiel „Das Mädchen von Nirgendwo“ hat beim Filmfestival von Locarno den Goldenen Leoparden als bester Film gewonnen. Der Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“ des deutschen Regisseurs David Sieveking wurde ebenfalls ausgezeichnet.
Bei Arte und im Ersten läuft ein außergewöhnlich gutes Dokudrama über Konrad Adenauer, den ersten Kanzler der Bundesrepublik. Nur ein Aspekt fehlt, der in Europas Krise aber besonders auffällt.
Die amerikanische Künstlerin Diane Torr versucht in ihren Workshops, den kleinen Unterschied zwischen Männern und Frauen aufzuheben. Ein Dokumentarfilm verfolgt nun einen dieser Workshops.
Das Jerusalemer Filmfestival versucht eine Bilanz der Protestwelle und wagt die Zusammenschau mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt.
Der Biography Channel wartet mit einer eindrücklichen Dokumentation auf: In „Der elfte Tag“ kehren Überlebende des Münchner Olympia-Attentats von 1972 an den Ort ihres Schreckens zurück.
Woher kommt Woody Allens stupende Produktivität? Treibt den Regisseur wirklich die Suche nach dem einen großen Meisterwerk? Ein Dokumentarfilm blickt hinter die Fassade des Kinogenies.