Mehr Platz für Skater
Ein Verein plant eine Skatehalle und hofft auf öffentliche Förderung. Ist der Ruf nach der Stadt aber berechtigt?
Ein Verein plant eine Skatehalle und hofft auf öffentliche Förderung. Ist der Ruf nach der Stadt aber berechtigt?
Noch nie haben so viele Beteiligte einer Documenta die Ausstellung mit dem Gefühl verlassen, hintergangen, missverstanden und beschädigt worden zu sein. Was bleibt?
Die Documenta 15 wurde nicht zufällig zum Festival des Antisemitismus. Obsessiver Hass auf Israel begleitet die postkolonialen Studien schon seit ihren Anfängen. Ein Gastbeitrag.
Hessens Kunstministerin Angela Dorn sieht im Interview die Hauptursache für den Antisemitismus-Skandal bei der Documenta in „verteilter Verantwortungslosigkeit“.
Auf der Konferenz „Beyond“ wird noch einmal über den Antisemitismus-Skandal der Documenta debattiert. Künstlerin Hito Steyerl erklärt, warum sie ihre Werke von der Kunstschau abgezogen hat.
Die hundert Tage von Kassel: Das Kuratorenkollektiv der Documenta 15 war angetreten, Kunst als sozialen Prozess gerechter zu gestalten. Stattdessen bleiben von der Schau tiefe Gräben.
Die Gesellschafter der Documenta fordern die künstlerische Leitung auf, antisemitische Propagandafilme als solche zu kennzeichnen.
Rhein-Main-Rückblick: Was in dieser Woche alles schiefgelaufen ist.
Zum Abschluss der documenta wird der Streit um Antisemitismus und Rassismus unversöhnlicher denn je ausgetragen. Die pauschalen Anwürfe der Documenta-Künstler und -Kuratoren sind ein düsteres Omen für eine Kunstwelt, die sich öffnen will.
Mit farbprächtigen abstrakten Bildern hat E. W. Nay nach dem Zweiten Weltkrieg an den frühen Erfolg angeknüpft. Das Museum Wiesbaden zeigt eine Retrospektive.
Die Findungskommission der Documenta spricht von instrumentalisiertem Antisemitismus, der hessische Antisemitismusbeauftragte übt heftige Kritik.
Sie hatten Ruangrupa einst als Kuratorenkollektiv ausgesucht, jetzt verteidigen sie deren Arbeit: Im Documenta-Streit meldet sich die international besetzte Findungskommission zu Wort.
Nun drehen die indonesischen Documenta-Kuratoren den Spieß um: Nicht die über Monate in Kassel gezeigten Zerrbilder seien antisemitisch, sondern die Forderungen an die Kuratoren zeigten eine „rassistische Tendenz“.
Die Documenta-Leitung stellt sich gegen das Expertengremium, das den Antisemitismusskandal aufarbeiten soll.
Ein nach den Antisemitismus-Vorwürfen eingesetztes Expertengremium fordert, propalästinensische Propagandafilme während der Documenta nicht mehr zu zeigen. Die Leitung der Schau winkt aber ab. Ihr widersprechen die Gesellschafter.
Auf der Documenta in Kassel werden auch propalästinensische Propagandafilme gezeigt. Fachleute halten sie für antisemitisch.
Der wissenschaftliche Beirat der Documenta kritisiert ein Filmprojekt, vor allem aber das Kuratorenkollektiv und die Leitung der Kunstschau. Die Kuratoren werfen den Wissenschaftlern deshalb Rassismus und Ressentiment vor.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Unter Spaziergangswissenschaftlern: Neben gutem Marketing für ihr Nebenfach wollen sie das Denken und Wahrnehmen verändern. Ein Besuch auf der Documenta in Kassel.
Es gab Stimmen, die den Bundespräsidenten vor einer Teilnahme am Weltkirchenrat warnten. Denn dort werden zwei Themen verhandelt, die auch für Steinmeier selbst heikel sind: die Politik Israels und der Ukrainekrieg.
Die Bildungsstätte Anne Frank hat gut tausend Documenta-Besucher zur Kunst und zu den antisemitischen Bildern befragt. Die Antworten waren bestürzend – und entlarvend. Ein Gespräch mit Julia Alfandari und Meron Mendel.
Himmel und Hölle in erhabener Schönheit: Die britische Künstlerin Tacita Dean im Musée d’Art Moderne.
Je mehr Künstler eine faire Bezahlung fordern, desto eher wird es eine geben. Und damit vielleicht auch noch interessantere und bessere Kunst. Über die Initiative CASE, die genau dafür kämpft.
Der Documenta-Künstler Hamja Ahsan beleidigte Olaf Scholz, eine seiner Arbeiten wird als antisemitisch kritisiert. Seine Kunst darf er trotzdem weiterhin zeigen, nur er selbst ist auf der Weltkunstschau nun unerwünscht. Dafür hagelt es Kritik.
Der neue Leiter der Ausstellungshalle Schirn in Frankfurt heißt Sebastian Baden. Er will auf Kontinuität setzen und interessiert sich für Kunst und Politik. An Erfahrung bringt er so einiges mit.
Der britische Künstler und Documenta-Teilnehmer Hamja Ahsan schmäht Olaf Scholz als Faschisten. Und beschimpft auch alle anderen Deutschen. Ist das Kunst? Und muss man es sich gefallen lassen?
Die Bildungsstätte Anne Frank hat nach ein paar Wochen Aufklärungsarbeit auf der Documenta 15 Bilanz gezogen: Auch Menschen, die sich für aufgeklärt halten, verharmlosen den Holocaust, stellen NS-Vergleiche an und glauben an Verschwörungsmythen.
Warum zeigte Arnold Bode 1955 auf der ersten Documenta nur wenige der Künstler, die er 1929 auf einer ähnlichen Schau in Kassel präsentiert hatte? Eine Ausstellung in Solingen möchte die Sache erforschen.
Etwa 1500 Künstler stellen ihre Werke auf der Documenta in Kassel aus. Unter ihnen auch vier Frankfurter mit einer ganz besonderen Lebensgeschichte.
Irakische Künstler der Berlin-Biennale protestieren gegen ein Werk, das die Opfer der Kriegsverbrechen von Abu Ghraib abbildet. Was darf Kunst zeigen – und zu welchem Zweck?
Die Documenta veröffentlicht die lang versprochenen Erläuterungen zu den algerischen Zeichnungen böser Juden. Das Ergebnis: Nirgendwo Antisemitismus zu erkennen.
Mehr als 410 000 Besucher
Die Veranstalter sind zufrieden: Mit 410 000 Besuchern liegt die Documenta trotz Antisemitismus-Skandals nur wenig hinter den Rekordzahlen von vor fünf Jahren.
Auf der Kasseler Documenta hatten Zeichnungen aus einer Broschüre von 1988 Anstoß erregt. Das Kuratoren-Kollektiv hält sie nicht für antisemitisch.
Als Vorsitzende eines Fachbeirats soll sie die Kasseler Documenta bei der Aufarbeitung des Antisemitismus-Skandals begleiten. Die 48 Jahre alte Politikwissenschaftlerin kennt sich mit Krisen, aber auch mit Verhandlungen aus.
Ein Gremium von Experten soll den Antisemitismus auf der Documenta untersuchen; zu melden haben die Wissenschaftler aber nichts. Wie wäre es, wenn man einfach jüdische Besucher fragte?