Junge Frauen schauen
Der Künstler geht ins Bordell, ein altes Thema. Was sieht er dort? Er sieht ein Plastikblumengesteck in einer mittelblauen Vase, wie sie im Möbelhaus in der ...
Der Künstler geht ins Bordell, ein altes Thema. Was sieht er dort? Er sieht ein Plastikblumengesteck in einer mittelblauen Vase, wie sie im Möbelhaus in der ...
Aufatmen beim Team: Zwei Wochen vor dem Start des Lichter Filmfests ist ein Festivalzentrum gefunden. Ein Ersatzquartier musste nach dem Abriss des Frankfurter Turmpalasts her.
Wo kein Mainstream ist, überlebt der Autorenfilm: Pia Marais und Thomas Arslan steuern die deutschen Wettbewerbsbeiträge zur Berlinale bei. Ein Gespräch übers Filmemachen.
Er glaubt daran, dass man für das Fernsehen großes Kino machen kann: Dominik Graf ist die Ausnahmefigur im deutschen Film. An diesem Donnerstag wird er sechzig Jahre alt.
Roland Emmerichs „Anonymous“ und Andreas Dresen waren zwar die großen Gewinner beim Filmpreis. Generell jedoch ist der deutsche Film relevanzbeflissen, konsenswütig und geht einem wahnsinnig auf den Sehnerv.
Die Gewinner des Grimme-Preises stehen fest: Die ARD holt die meisten Preise, unter anderem mit einem Film über Online-Mobbing. Hannelore Hoger erhält eine Sonderehrung.
Christian Petzold braucht keine Manifeste, um gutes Kino zu machen. Geschichten für Filme gibt es genug in unserem Land, sagt er, sie sind nur noch nicht erzählt worden. Heute läuft „Barbara“ an.
Großes Kino braucht den offenen Blick: Christian Petzold erzählt in seinem meisterhaften Film „Barbara“ von einer Frau in der DDR, die frei sein will
Mit dem Goldenen Bären an Paolo und Vittorio Tavianis Gefängnisdrama „Cesare deve morire“ setzt die Berlinale kein Aufbruchssignal. Für Christian Petzold, dessen Film „Barbara“ mit Nina Hoss sich viele als Sieger gewünscht hatten, blieb da nur der Regiepreis übrig.
Aufrüttelnde Gewaltstudie ohne eigenen Blick: Der Dschungelfilm „Rebelle“ verhebt sich an seinem Thema und bringt die Auswahlkriterien des Festivals auf den Punkt.
In einer Welt der Hektik und Beschleunigung strahlt die Berlinale Ruhe und Souveränität aus. Sie liefert verschiedene Blickwinkel auf neue und alte Themen - das macht das Prinzip Festival so wertvoll.
Gegen Ende des Festivals wurde es poetisch: „Tabu“ und „Postcards from the Zoo“ bringen noch mal einen neuen Ton in den Wettbewerb.
Der Bundespräsident lädt deutsche Filmschaffende sowie die international besetzte Jury zu einem Empfang, erntet jedoch sehr viele Absagen. Ein winterliches Stimmungsbild.
So hat die Berlinale angefangen: mit einer Königin, Angelina Jolie, Nina Hoss und Eisenstein
Marina Abramovic macht sich selbst zum Geschenk. Christian Petzold lauscht dem Soundtrack der DDR. Und Brillante Mendoza lichtet den Dschungel. Drei Filme auf der Berlinale.
Siebzehn Filme konkurrieren um den Goldenen Bären und die anderen Preise, sechs weitere laufen im Wettbewerb außer Konkurrenz. Eine Übersicht, ergänzt um die Stimmen der Kinokritiker der F.A.Z.
Kann der deutsche Film zwischen Festivaljurys und Fernsehen unabhängig bleiben? Christian Petzold, Hans-Christian Schmid und Matthias Glasner haben Filme im Berlinale-Wettbewerb und antworten.
Benno Fürmann, in Autorenfilmen ebenso zu Hause wie in Großprojekten, sucht noch immer das Extrem. Doch der Draufgänger ist auch reifer geworden.
Hör nur, neue lebendige Bilder: Schon der Stummfilm war längst nicht so lautlos, wie gern behauptet wird. Klänge, Geräusche und Musik machen heute mehr denn je aus dem Kino eine Kunst. Hier können Sie es auch hören.
Für sein Lebenswerk wurde Joachim Fuchsberger gekürt, die Preise in den Königsdiziplinen gingen an die Schauspieler Nina Kunzendorf und Jörg Hartmann. Der Abend gelang.
„Dreileben“ heißt der Ort, an dem Dominik Graf, Christoph Hochhäusler und Christian Petzold eine Geschichte in drei Teilen erzählen. Um Liebe, Hass und Tod geht es. Und um die Frage, wie man das Medium Fernsehen in Hochform bringt.
Und es bewegt sich doch: das deutsche Fernsehen, dieses System, dem wir hier so oft schon die Sklerose seines Programms vorgehalten haben und seinen viel zu großen Einfluss auf den deutschen Film. Wer am Montag auf die gewohnte Einschlafhilfe ...
Keine drei Monate ist es her, dass Michael Althen starb. Er, Filmkritiker erst der „Süddeutschen Zeitung“ und dann der F.A.Z., kannte das Kino aber auch von einer anderen Seite - als Filmemacher. Daran erinnert der WDR heute und am nächsten Donnerstag.
"Making a movie is like romancing a girl", sagt der Hollywoodproduzent Jonathan Shields in Vincente Minnellis wunderbarer Hollywoodinsiderkomödie "The Bad and the Beautiful". Auch Filmfestivals sind im Grunde hochromantische Ereignisse.
Der WDR erinnert heute und am kommenden Donnerstag an den im Mai verstorbenen Filmkritiker dieser Zeitung, Michael Althen. Die Dokumentation "Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte", die Michael Althen gemeinsam mit Hans Helmut Prinzler drehte, ist heute im Programm.
Der Filmregisseur erweist sich als Comicliebhaber. Die neue Filmzeitschrift "Cargo", deren erste Ausgabe gerade erschienen ist, hat Petzold eine eigene Rubrik zum Thema eingerichtet. Zum Auftakt widmet er sich "Hawaiian Getaway" von Adrian Tomine.