Das Rot des Kinohimmels
Die Berlinale endet mit einem Sieger aus Frankreich – und sucht mehr denn je nach einen schlüssigen Festivalkonzept.
Die Berlinale endet mit einem Sieger aus Frankreich – und sucht mehr denn je nach einen schlüssigen Festivalkonzept.
Ein französischer Film gewinnt den Goldenen Bären, auch Christian Petzold und Angela Schanelec werden ausgezeichnet. Die übrigen Preise passen ins Bild eines insgesamt glanzlosen Festivals.
Der Goldene Bär der Berlinale geht an Nicolas Philiberts „Sur l’Adamant“ über ein Psychiatriezentrum in Paris. Die Jury um Kristen Stewart zeichnet auch deutsche Beiträge aus.
Der neue Film von Christian Petzold läuft ab dem 20. April 2023 im Kino.
Die Berlinale war auch dort politisch, wo Filme von persönlichen Krisen erzählten wie bei Lila Avilés und Christian Petzold.
Die ersehnte Rückkehr zum Normalbetrieb machte alte Schwächen sichtbar. Zu viele Filme fanden ihr Publikum nicht, weil sie sich selbst nicht gefunden hatten – so war die 73. Berlinale.
Der Wettbewerb der Berlinale endet mit Beiträgen aus Japan, Australien und Spanien. Ein Favorit auf den Goldenen Bären ist nicht dabei.
Heute vor einem Jahr überfiel Russland die Ukraine. Der Bundeskanzler reist nach Indien. Die Berlinale geht zu Ende. Und in der Bundesliga steht das Topspiel an.
Der Schriftsteller am Strand, und irgendetwas stimmt hier nicht: So fängt Christian Petzolds „Roter Himmel“ an, ein sensibles Melodram. Und so beginnt auch Brandon Cronenbergs „Infinity Pool“: ein Film als Katastrophe.
Bei der Berlinale fehlen in diesem Jahr die großen Namen. Dafür darf man auf Überraschungen hoffen. Der Eröffnungsfilm war allerdings keine.
Faeser lädt zum Flüchtlingsgipfel, Fluggäste brauchen starke Nerven, die Commerzbank legt ihre Bilanz vor und die Berlinale startet in Berlin. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter.
Im „Tatort: Unten im Tal“ ermitteln die Kommissare Tobler und Berg in einem Dorf, in dem offenbar das Böse zu Hause ist. Vor 15 Jahren konnten sie eine vermisste junge Frau nicht finden. Jetzt taucht deren Leiche auf.
Der norwegische Filmregisseur und Drehbuchautor Joachim Trier erhält den Großen Kunstpreis Berlin 2023.
Auf der 73. Berlinale ist das deutsche Kino ungewohnt stark vertreten. Allein im Wettbewerb laufen fünf einheimische Produktionen, darunter Margarethe von Trottas Film über Ingeborg Bachmann.
Der Deutsche Filmpreis sollte einen neuen Namen bekommen. Denn die Auswahlkriterien der Filmakademie sind ebenso undurchsichtig wie subjektiv.
Eine seltsame Familie: In „Hannas Regen“ erzählt Susan Kreller von erfundenen Identitäten und einer großen Sehnsucht nach Zugehörigkeit.
Warum sind für Christian Petzold alle Filme Liebesfilme? Das erläutert der bekannte Regisseur (“Undine“) vor seiner Frankfurter Carte Blanche im Gespräch.
Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann gibt im Korruptions-Prozess tiefe Einblicke in sein Privatleben. In Hessen werden wieder neue Wind- und Solarkraftanlagen gebaut. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Ralf Schenk kannte das Weltkino aller Regionen, arbeitete für die Berlinale und das Goethe-Institut, vor allem aber für die Rettung des Film-Erbes der Defa aus der DDR. Jetzt ist er mit 66 Jahren gestorben.
Die Besucherzahlen sind schlecht, die Branche ist angezählt. Wie reagieren Kinobesitzer, Verleiher, Produzenten und Regisseure auf die Krise? Ein Lagebericht.
Schauspieler Franz Rogowski ist per Video zugeschaltet, geht beim Europäischen Filmpreis aber leer aus. Als bester Film wird das Drama „Quo Vadis, Aida?“ ausgezeichnet. Die Regisseurin hat eine wichtige Botschaft.
In seinem Roman „Das bist du“ taucht Ulrich Peltzer in das West-Berlin der achtziger Jahre ein. Ein Spaziergang mit dem Autor und ein Gespräch über die Hauptstadt vor über vierzig Jahren.
Klaus-Peter Roth verlässt nach 34 Jahren das Filmforum Höchst in Frankfurt. Er will weiter Filme zeigen und diskutieren – obwohl er sich um die hiesige Kinolandschaft sorgt.
Für ihre Rolle in dem Film von Christian Petzold war Beer Anfang des Jahres schon bei der Berlinale mit einem Silbernen Bären als beste Darstellerin geehrt worden.
Für ihre mysteriöse Rolle gewinnt die Schauspielerin nach einem Berlinale-Bären auch den Europäischen Filmpreis. Bester Film wird eine Tragikomödie von Thomas Vinterberg über ein promillehaltiges Experiment.
„Ich will nicht verschwinden.“ Der Schauspieler Matthias Brandt und der Regisseur Christian Petzold über ihre Erfahrungen mit der Krankheit und Filmarbeit in Zeiten der Pandemie.
Der amerikanische Film der in China geborenen Regisseurin Chloé Zhao erhält den Hauptpreis des Festivals. Die deutschen Hoffnungen werden dagegen enttäuscht.
Dass Cate Blanchett die Jury der Filmfestspiele in Venedig leiten soll, ist schon länger bekannt. Jetzt wurden die Namen der anderen Mitglieder veröffentlicht. Unter ihnen: ein bekannter deutscher Regisseur.
Die Frankfurter Arthouse-Kinos haben wieder geöffnet. Der Testbetrieb im Filmmuseum und im Mal Seh’n hat gezeigt: Die Sehnsucht nach Kino ist groß.
Auf der Berlinale ausgezeichnet, jetzt in den Kinos: In „Undine“ lässt Regisseur Christian Petzold Paula Beer und Franz Rogowski glänzen – und verpasst die Gelegenheit, sein Publikum einmal richtig zu überraschen.
„Undine“, D/FR 2019, Reg. Christian Petzold. Mit: Paula Beer, Franz Rogowski, Maryam Zaree. Start: 02..07.2020.
Anfang Juli wollen die Frankfurter Programmkinos wieder öffnen. Wie es laufen kann, wird in der Astor Filmlounge im Einkaufszentrum My Zeil schon seit Mai ausprobiert.
Wegen der Corona-Krise fand die Verleihung des Deutschen Filmpreises ohne Publikum im Studio statt. Die beiden Favoriten gewannen mehrere Preise, die meisten anderen Nominierten gingen leer aus. Einer fand für den Abend die richtigen Worte.
Wie hilft die Bundesregierung Künstlern in der Corona-Krise? Wer kann Geld beantragen, sind sich Bund und Länder einig? Kulturstaatsministerin Monika Grütters verrät im Interview, was Berlin vorhat.
Die Kinos haben geschlossen. Alle Dreharbeiten sind unterbrochen. Und was passiert mit den neuen Filmen und dem deutschen Filmpreis? Wir haben uns umgehört in der Branche.
Wegen des Coronavirus bleiben die größten kulturellen Einrichtungen in Frankfurt geschlossen. Das führt zu Unsicherheit und ungeklärten Rechtslagen – Theatermacher fürchten um ihre Existenz.