Neuer Name, neues Image?
Damit man als altbackene Institution frisch rüberkommt, muss man sich nur einen neuen Namen geben, schon wirkt man modern. Das scheint der Bayerische Rundfunk zumindest zu glauben – und greift zum verbalen Facelift.
Damit man als altbackene Institution frisch rüberkommt, muss man sich nur einen neuen Namen geben, schon wirkt man modern. Das scheint der Bayerische Rundfunk zumindest zu glauben – und greift zum verbalen Facelift.
Die ARD sorgt mit einem Bericht über Wasserknappheit in den palästinensischen Gebieten, der am Sonntag in der „Tagesschau“ und in den „Tagesthemen“ lief, für eine Kontroverse.
Skippy 2 hieß der Nachfolger des Kängurus, das im vergangenen Sommer das Sauerland auf Trab hielt. Er wird nun nicht mehr über Felder und Straßen hüpfen.
In der Nähe einer Unterkunft für Asylbewerber im bayerischen Zirndorf hat die „Verpuffung“ eines Koffers einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Zuvor hatte es Meldungen über eine Explosion gegeben.
Kritik am „Westen“, Liebäugeln mit der Einführung der Todesstrafe: Erdogan entfernt sich immer weiter von Europa – und orientiert sich außenpolitisch bereits um.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert nach dem Angriff in einer Regionalbahn bei Würzburg eine strengere Überprüfung Einreisewilliger an den Grenzen. Ärzte wollen am Nachmittag über den Zustand der Opfer informieren.
Die Hinweise darauf, dass der mutmaßliche Täter von Würzburg nicht aus Afghanistan stammt, verdichten sich. Auch könnte er älter gewesen sein als angenommen. Verfassungsschutzpräsident Maaßen warnt unterdessen vor einem Generalverdacht gegen Flüchtlinge.
Fußball-Star Thomas Hitzlsperger verrät im Stil-Fragebogen, warum frisch gemähtes Gras am besten duftet und was passierte, als er einem Friseur zu sehr vertraute.
Die Münchner feiern sich und verabschieden Trainer Guardiola. Für „Irritationen“ sorgt, dass der Klub Geld vom Bayrischen Rundfunk verlangt. Der Sender lehnt ab – und streicht die Übertragung.
Drogen, psychische Probleme: Die Messerattacke an einem S-Bahnhof bei München bekommt eine neue Wendung. Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund des Deutschen gibt es offenbar bislang nicht.
Das digitale Radio ist keine Erfolgsstory. Es ist die Ausgeburt einer technischen Phantasie aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. An den Hörern hat sie sich nie orientiert. Brauchen wir das?
Welche Zukunft hat das Radio? Soll es digital werden und DAB+ heißen? Soll es auf UKW bleiben? Oder soll es im Internet laufen? Die ARD und das Deutschlandradio haben eine eindeutige Antwort. Ein Gastbeitrag.
Reinhard Scolik ist seit kurzem Fernsehchef in München. Nicht nur mit dem Fernsehprogramm des Bayrischen Rundfunks hat er viel vor. Ein Gespräch über Sparzwänge, Zielgruppen und das Heimatprogramm.
Roger Cicero zog mit seinen deutschen Jazzsongs leichtfüßig über die Bühnen. Auch Misserfolge warfen ihn nicht zurück. Jetzt ist er mit 45 Jahren an einem Schlaganfall gestorben.
Die jüngsten Klagen von Bürgern ohne Rundfunkgeräte wurden abgewiesen: Das Bundesverwaltungsgericht hält den Rundfunkbeitrag für verfassungsgemäß. Es bleibt der Gang nach Karlsruhe.
Trotz des Rundfunkbeitrags befindet sich der Bayerische Rundfunk mit 100 Millionen Euro im Minus. Darauf hat am Dienstag der Bayerische Rechnungshof hingewiesen. Der Sender spare nicht genug.
Der Bayerische Rundfunk will im Radiosender Bayern 1 künftig keine Volksmusik mehr spielen. Die bisherigen Formate sollen im digitalen Sender BR Heimat laufen. Die Hörer sind empört.
Teures billig: Die Bayerische Staatsregierung sieht beim Konzertsaal nur auf die Baukosten und hat ihre Rechnung womöglich ohne die Abgeordneten gemacht.
Es sollte so schön sein: ein Konzertsaal in München mit Klenzes altem Marstallgebäude als Foyer. Doch das Kunstministerium täuschte die Öffentlichkeit über den Inhalt eines Gutachtens. Was steht wirklich drin? Das erfahren Sie hier exklusiv.
Ein elf Jahre altes Mädchen ist in der Silvesternacht durch einen Schuss gestorben. Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Er soll Justizangestellter sein.
Die Münchner Polizei räumte Bahnhöfe und warnte vor Menschenmengen: Terroristen hatten zum Jahreswechsel angeblich Selbstmordanschläge geplant. Noch immer sind die Beamten in Alarmbereitschaft. Sie suchen fünf bis sieben Verdächtige.
In der Silvesternacht schaltet der Deutschlandfunk seine Mittelwellensender ab. Damit endet eine Ära und das Digitalradio scheint unterdessen kaum mehr aufzuhalten zu sein.
Der Rundfunkrat wählte ihn anstandslos zum Fernsehdirektor des BR. Dabei war Reinhard Scolik durchaus ein Überraschungskandidat, den nicht allzu viele auf dem Zettel hatten. Was hat er nun vor?
Er ist ein Regisseur, der die Schönheit wirklich will, mit utopischem, ja heiligem Ernst. Das brachte ihm Ruhm vor allem im Ausland: Zum achtzigsten Geburtstag des Regisseurs Hans-Jürgen Syberberg.
Vor Wochen kündigte Beate Zschäpe nach drei Jahren Schweigen eine umfassende Aussage im NSU-Prozess an. An diesem Mittwoch will die wegen Mittäterschaft bei zehn Morden angeklagte Zschäpe zu ihrer Rolle in der rechtsextremen Terrorgruppe Stellung nehmen.
Die bayerische Polizei hat vor kurzem einen Mann aus Montenegro festgenommen, der ein umfangreiches Waffenarsenal im Auto mit sich führte und zum Kreis der Paris-Attentäter gehören könnte. Montenegro gilt schon lange als Rekrutierungsgebiet des „IS“ auf dem Balkan.
Erst Senderdirektorin, jetzt Hochschulpräsidentin: Bettina Reitz ist ihr neues Amt an der Hochschule für Fernsehen und Film München angetreten. Warum gibt sie dem Bayerischen Rundfunk zum Abschied noch einen mit?
Mit einer Razzia gegen Rechtsextreme in Oberfranken hat die Polizei Anschläge auf Asylbewerberheime verhindert. Sie fand dabei Sprengsätze und Nazi-Symbole. Einige der Festgenommenen sind Mitglieder der Partei „Die Rechte“. Die SPD-Fraktion im bayerischen Landtag fordert, ein Verbotsverfahren gegen die Extremisten zu prüfen.
Der Name Merkel fällt kaum, und doch richtet sich jeder Satz an sie: Horst Seehofer stellt der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise offen die Vertrauensfrage – und droht mit einer Verfassungsklage, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden.
München bekommt einen neuen Konzertsaal – aber wann und wo? Bei den Planungen spielt die Akustik noch eine Nebenrolle. Wichtiger für alle Beteiligten wird es sein, den Neigungswinkel von Horst Seehofers Kopf zu berücksichtigen.
Ein Kobold, der nur für einen Schreinermeister sichtbar ist, machte sie berühmt. Doch als sie genug von ihm hatte, hatte das Publikum noch lange nicht genug: Zum Tod der Pumuckl-Erfinderin Ellis Kaut.
Ein Freidenkerclub ist keine Kirche: Wie ein Gericht in München eine Klage gegen den Rundfunkbeitrag ablehnt und dabei einiges klärt - über Gott und die Welt. Vor allem über Bayern.
Das Bundeskartellamt ermittelt gegen die Produktionsfirmen Bavaria und Studio Adlershof wegen des Verdachts der Preisabsprachen. Doch wer produziert für die Sender eigentlich was? Eine Übersicht fördert Erstaunliches zutage.
Die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film hat eine neue Präsidentin gewählt. Bettina Reitz soll aus der Fernsehdirektion des Bayerischen Rundfunks an die Spitze der Akademie wechseln - als erste hauptamtliche Präsidentin.
Die neue Marktwirtschaft diktiert der Kultur das Prinzip der ökonomischen Verwertbarkeit und treibt uns in geistige Provinzialisierung. Zieht sich das digitale Netz immer enger um uns zusammen? Ein Gastbeitrag.
Günther Jauch beendet seine Talkshow im Ersten. Das ist vor allem für seinen Haussender, den NDR, ein Schock. Doch es gab in der ARD auch genügend Kritiker. Hat das Jauch bewogen, zu gehen? Oder ging es um Geld?