Minister kritisiert Fridays for Future als Organisator
Im Kontext der Lichterketten der neunziger Jahre: In München haben am Sonntagabend Tausende Menschen mit Laternen und Handykameras für Demokratie und gegen Rassismus demonstriert.
Im Kontext der Lichterketten der neunziger Jahre: In München haben am Sonntagabend Tausende Menschen mit Laternen und Handykameras für Demokratie und gegen Rassismus demonstriert.
Die CSU versucht, die Freien Wähler einzuhegen. Die will Parteichef Aiwanger nach Berlin bringen. Für die CSU könnte das bei der Bundestagswahl ernste Folgen haben.
Manche Bauern finden, dass ihre Proteste in den Nachrichten nicht genug vorkommen. Also protestieren sie vor Medienhäusern. Der NDR in Hannover lädt die Protestierenden zum Gespräch. Diese erfahren: Es wurde doch viel berichtet.
Am Sonntag ermitteln Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl im „Tatort: Das Wunderkind“. Es ist eine der letzten Ausgaben mit den beiden. 1989 traten sie an, bei 100 Fällen ist Schluss. Zeit für ein Gespräch über die normative Kraft des Fernsehens.
Als Kleinkind entkam Eva Umlauf dem Holocaust. Das Trauma des Terrors sollte ihr Leben und das ihrer Kinder nicht bestimmen, sagte sie sich. Porträt einer unbeugsamen Frau.
Werden Bauern nicht geschätzt und beachtet? Wird ihnen nicht genügend Respekt entgegengebracht? Der irre Erfolg von Fernsehformaten wie „Landfrauenküche“ spricht dagegen. Sie dokumentieren einen Wandel.
Es wird ein bewegender Tag. Bei der Gedenkfeier im Münchner Stadion nehmen Größen aus Sport und Politik sowie Freunde und Fans Abschied von Franz Beckenbauer. Die Trauerfeier wird auch im TV übertragen.
Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl hören nach hundert Fällen als Kommissare im „Tatort“ des BR auf. Das ist gottlob erst 2025. Die beiden wissen, wie man würdig Abschied nimmt. Sie haben nun alle Zeit für Honneurs.
Lange wurde spekuliert, jetzt ist es offiziell: Die Münchner „Tatort“-Schauspieler Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl haben ihren Ruhestand angekündigt. In der Geschichte des Sonntagabendkrimis geht damit eine Ära zu Ende.
In einer Disco in Greding sollen Gäste am Wochenende rassistische Parolen gerufen haben. Der Staatsschutz prüft, ob es einen Zusammenhang zum Parteitag der Bayern-AfD in der Stadt gibt. Söder kündigt an, derartige Vorfälle zu sammeln.
Die Neuzeit ist gekommen, die Bäume schlagen immer schneller aus: 1995 trug Odo Marquard eine eigenwillige etymologische Deutung des Wortes „Renaissance“ vor, die er von dem Germanisten Jost Trier übernommen hatte.
Der Schöpfer des beliebten Kinderfernsehformats ist einer Krebserkrankung erlegen, wie der Bayerische Rundfunk bestätigte. Johannes Honsell wurde 45 Jahre alt.
Beim ersten Sex reißt ein dünnes Häutchen, das die Scheide verschließt, ein und blutet? Aber nein. Die Dokumentation „Mythos Jungfernhäutchen“ räumt mit einem noch immer weit verbreiteten Irrglauben auf.
Es ist der bislang größte Fund des illegalen Aufputschmittels in Deutschland: Die Staatsanwaltschaft Aachen und der Zoll haben 461 Kilogramm Captagon beschlagnahmt. Vier mutmaßliche Rauschgifthändler aus Syrien sitzen in Untersuchungshaft.
Der bayerische Medienminister Florian Herrmann hat die Kritik der Intendantin des Bayerischen Rundfunks, Katja Wildermuth, zurückgewiesen. Die BR-Chefin hatte die Länder zur „Verfassungstreue“ beim Rundfunkbeitrag ermahnt. Der Minister gibt Kontra.
Die Kulturwelle Bayern 2 bekommt ein neues Programmschema. Es sieht längere Sendestrecken am Stück vor, Einzelmagazine entfallen. Für Tiktok entwickelt Bayern 2 auch ein Format.
Der Bayerische und der Westdeutsche Rundfunk bearbeiten Internetbeiträge für Kinder, die den Nahost-Konflikt erklären sollen, nach. Kritiker stellten Fehler fest, die Vorurteile gegen Juden schüren.
Frank Überall tritt als Chef des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) nach acht Jahren ab. Zu seinem Abschied geht die Gewerkschaft mit einer saftigen Gehaltsforderung in die Tarifverhandlungen mit den Öffentlich-Rechtlichen.
Der Bayerische Rundfunk baut sein Programm um. Lineare Formate verschwinden, Digitales kommt. Wo führt das hin? Wer bezahlt das? Fragen an die Intendantin Katja Wildermuth.
Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks befasst sich mit den Reformplänen für den Kultursender Bayern 2 – und bleibt diplomatisch. Das macht es dem Programmdirektor leichter.
Alles deutet darauf hin, dass die CSU den Freien Wählern treu bleibt. Doch der Ministerpräsident will es dem Partner nicht zu leicht machen – und wirft ein paar sorgenvolle Seitenblicke nach Hessen.
Die aktuellen Streichungspläne des Bayerischen Rundfunks sind nur das jüngste Zeichen einer Selbstaufgabe: Zur Krise der Kultur im öffentlich-rechtlichen Radio. Ein Gastbeitrag.
Von klassischem Hörspiel bis zum experimentellen Stimmengewirr: Die freie Szene hat sich zum Festival in Berlin getroffen. Sie fragt sich, ob es in der Welt von Podcasts und Streaming noch Platz für ihre Hörkunst gibt.
In Bayern wird am 8. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Mit dem Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung können Sie herausfinden, welche Partei Ihren Positionen in dem Bundesland am besten entspricht.
Finger weg von der Kultur: Gegen die Reform des Kultursenders Bayern 2 demonstrieren in München viele Radio-Fans. Der Kulturprogrammchef Björn Wilhelm nimmt den offenen Protestbrief entgegen.
In einem offenen Brief wenden sich zahlreiche Künstler aus Bayern gegen die geplante Reform des Radioprogramms Bayern 2. Dort könnten sieben Stunden Kultur pro Woche wegfallen. Das sei „ein falscher und fataler Weg“.
Bei der Landtagswahl 2019 in Brandenburg kam die Tierschutzpartei mit 2,6 Prozent gut weg. Einzeln genannt wurde sie im RBB-Fernsehen nicht. Ein Gericht sieht das als falsch an, die Sender schert das nicht.
In der Akademie der Künste in Berlin geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als „kulturfreie Zone“. Der ARD-Chef Kai Gniffke muss sich heftiger Kritik erwehren. Um die Frage, was den Kulturauftrag der Sender ausmacht, geht es kaum.
In München hat gerade der ARD-Musikwettbewerb begonnen. Er führt junge Spitzenmusiker aus aller Welt zusammen. Von 2025 an halbiert die ARD nun ihre Zuwendung. Wie es dann 2026 weitergeht, ist ungewiss.
Die ARD informiert über die Einkünfte ihres Spitzenpersonals. Der WDR-Intendant Tom Buhrow ist der Topverdiener unter den Senderchefs. Über deren Nebenjobs gibt die ARD keine Auskunft.
Der Bayerische Rundfunk, einst gerühmt für seine Bildung und Kompetenz, rupft und entkernt sein Kulturangebot: Das Radio der Zukunft müsse niederschwellig sein, glauben die Chefs. Das Entsetzen ist groß.
Seit dem 1. August gilt ein neues Landesgesetz für den Bayerischen Rundfunk. Was steht drin? Was bedeutet es für die Kulturberichterstattung, die bei Bayern 2 zu schrumpfen droht? Fragen an den Medienminister Florian Herrmann.
Der Bayerische Rundfunk stellt sein Kulturradio Bayern 2 um. Etliche Magazine sollen verschwinden. Kritiker warnen vor einem „Kahlschlag“, der Sender sagt, man bringe Kultur in die Primetime.
Der Bayerische Rundfunk will feste Programmplätze für die Kultur im Radio abschaffen. Herausragende Sendungen auf Bayern 2 sollen verschwinden. Das ist fatal für die Diskussionskultur der ganzen Republik.
Das „Mittagsmagazin“ der ARD wechselt vom Rundfunk Berlin-Brandenburg zum Mitteldeutschen Rundfunk. Der will der Sendung ein neues Profil verschaffen. Da erheben zwei Moderatoren Rassismus-Vorwürfe.
Der Finanzminister hat den Vorstoß der Ampel-Partner zurückgewiesen. Der Schritt sei weder in der Koalition verabredet noch für die Steuerzahler fair.