Arbeite, Gast, oder zieh weiter!
Ein ehrgeiziger Abt, skeptische Mönche, Uhrenpater, tüchtige Astronome und der schönste Rokokosaal im Breisgau. Mit einem Professor durch das Kloster St. Peter.
Ein ehrgeiziger Abt, skeptische Mönche, Uhrenpater, tüchtige Astronome und der schönste Rokokosaal im Breisgau. Mit einem Professor durch das Kloster St. Peter.
Erst forschte sie im Nationalmuseum in Rom, dann im Schweizer Büro: eine deutsche Epigraphikerin liebt Latein und entschlüsselt Schriften.
Helsinki gönnt sich ein Kunstmuseum mit Zyklopenaugen und eine Bibliothek, die ihre Nutzer glücklich macht. Über die ungewohnten Freuden des öffentlichen Zusammenseins.
Beschlagnahmt und auf Dauer mit Beschlag belegt: Weitgehend vergeblich bemühen sich israelische und palästinensische Forscher um Zugang zu palästinensischem Archivgut in israelischem Besitz.
Warum blieb Hans Christian Andersens Roman „O. T.“, erschienen 1836 im dänischen Original und bald ins Deutsche übertragen, hierzulande so lange unbekannt?
In Italien bilden die kulturelle Infrastruktur und das Leseverhalten das starke Nord-Süd-Gefälle ab, an dem das Land laboriert und leidet. Die Literatur ist davon doppelt betroffen.
Der Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands ist alarmiert: Von links wie von rechts gebe es Versuche, Buchbestände oder Veranstaltungen politisch zu beeinflussen, sagt Andreas Degkwitz.
Gaskamine, Öfen mit integrierter Kuschelecke und Fake-Glut: Für jeden, der es gerne warm hat, ist etwas dabei. Wir geben einen Überblick.
Ein Feuerwerker, eine Pflegedirektorin, ein Bibliotheksplaner und eine Tontechnikerin haben mit uns zur Weihnachtszeit über Momente der Stille gesprochen.
Ewig jung aus Notwehr: Jens Bisky führt in seinem neuen Buch durch ein halbes Jahrtausend Großstadtgeschichte und schreibt damit eine monumentale Liebeserklärung an die deutsche Hauptstadt.
Zwei von drei Deutschen haben schon einmal ein gebrauchtes Buch gekauft. Immer mehr Second-Hand-Titel finden auf die Gabentische – und beruhigen das Öko-Gewissen. Über das zweite Leben gelesener Bücher.
Nach einem Angriff durch einen Computervirus hatte die Stadt Frankfurt ihre IT-Systeme heruntergefahren. Die meisten Ämter blieben am Donnerstag geschlossen. Am Freitag sollen sie jedoch wieder arbeitsfähig sein.
Ein mutmaßlicher Cyber-Angriff hat zum Ausfall des IT-Systems der Universität Gießen geführt. Nun ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und veröffentlicht neue Details zur Schadsoftware.
Leiden unter Schönheitshunger: Dem Schweizer Schriftsteller und genialen Provokateur Paul Nizon zum neunzigsten Geburtstag.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Inbegriff von Stilbewusstsein und Lässigkeit für die einen, kommerzialisierter Mythos für die anderen: Der vielbeschworene Pariser Chic ist in seiner Heimat zum Politikum avanciert – und versprüht zugleich weltweit seinen Charme.
Wie lange werden die Internetseiten der Justus-Liebig-Universität Gießen nicht erreichbar sein? Das wüsste Uni-Präsident Mukherjee auch gerne. Die Rede ist von einer unbekannten Variante einer Schadsoftware.
Noch ist genug Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: Die Feuilleton-Redaktion empfiehlt Filme, Bücher, Platten, Serien, Ideen, Haltungen, Hoffnungen und Hits zum Fest.
Olga Neuwirth hat aus „Orlando“ von Virginia Woolf eine Oper gemacht. Die Uraufführung an der Staatsoper Wien ist spektakulär.
Die konservative Regierung in Großbritannien hat seit 2010 die Sozialausgaben drastisch gekürzt. Das hatte für die Bürger direkte Auswirkungen – und könnte der Ursprung der politischen Krise sein.
Im Frühjahr 1975 reist der Schriftsteller Hubert Fichte nach Mexiko. Kurz nach ihm trifft ein anderer in Mexiko-Stadt ein: Willy Brandt. Geschichte der Begegnung zweier Männer, die mehr gemeinsam haben, als sie voneinander wissen.
Am kommenden Dienstag erhält Peter Handke den Literaturnobelpreis. Wofür? Wir betrachten die verschiedenen Aspekte seines Schaffens.
Auf dem Dachboden einer alten Pfefferküchlerei wurden 500 Jahre alte Reformationsschriften aus der Sächsischen Landesbibliothek entdeckt. Nun werden sie zurückgegeben.
Noch nach dem Krieg tauschte die Stadt Frankfurt jüdische Handschriften für ein Grundstück an der Börse ein. Heute ist die Judaica-Sammlung eine der wichtigsten weltweit. Dank Rachel Heuberger, die jetzt in den Ruhestand gegangen ist.
350 bislang unbekannte Briefe des Autors und Zeitzeugen Varnhagen von Ense stehen zum Verkauf. Sie erzählen die Chronik einer unerfüllten Liebe.
Der Börsenverein schlägt mit einer Studie zu E-Book-Hörern Alarm: Schaden Bibliotheken dem Buchhandel?
O du fröhliche – die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Lieder. Die Lust am Singen füllt immer mehr Kirchen, Plätze, Theater und nun auch einen Nachtclub.
Wilhelm und Alexander von Humboldt sind die Galionsfiguren des Berliner Schlosses und der neuen Kulturpolitik. Das Deutsche Historische Museum widmet den beiden preußischen Brüdern eine umfassende Ausstellung.
Umzüge sind eine gute Gelegenheit, sich von Sachen zu trennen – außer man hat zu viele Bücher. Denn kaum schlägt man eines auf, öffnen sich vergessene Welten, die nicht ins Altpapier gehören. Ein Plädoyer fürs Behalten.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Jahrelang lagen holzige Oud-Noten in der Luft. Nun bringt das Parfumlabel „Frédéric Malle“ einen Chypre-Duft heraus, der eine Rose völlig neu interpretiert und dabei auf ein fast vergessenes Duftmolekül setzt.
Die Fahrt vom Festland zum Bahnhof Santa Lucia in Venedig ist dieser Tage ein Erlebnis besonderer Art. Eine melancholische Reise in die Lagunenstadt mit ungewisser Zukunft.
Von Bonn aus wurde einst regiert, und auf dem Petersberg residierten die Staatsgäste. Nun wurde das einstige Bundesgästehaus aufwendig renoviert.
Mehr als 80 Prozent der Stadt stehen zwischenzeitlich unter Wasser, die Bewohner sind entsetzt – und sauer auf die Politik: Diese gibt zwar jetzt Millionen Soforthilfe, habe beim Hochwasserschutz aber komplett versagt und stattdessen rücksichtslos den Tourismus gefördert.
Russland und Deutschland kommen bei der Digitalisierung von Beutekunst voran. Wenn die Bearbeitung der schwierigen Vergangenheit neue Wege virtueller Kooperation eröffnet, können alle Seiten nur gewinnen. Ein Gastbeitrag.
Aufklärer, Geiger, Komponist, Manager, Vater und Großvater: Vor dreihundert Jahren wurde Leopold Mozart geboren. Als Figur eigenen Ranges wird er jetzt deutlicher sichtbar.