Zugedröhnt durchs Abitur
Authentischer Star der „Patho-Intelligenz“: Der Rapper Mata trifft den Sound von Polens rebellischer Generation.
Authentischer Star der „Patho-Intelligenz“: Der Rapper Mata trifft den Sound von Polens rebellischer Generation.
Wegen des Coronavirus hat Italien über Nacht die Bewegungsfreiheit von einem Viertel der Bevölkerung eingeschränkt – zumindest theoretisch. Bislang hat das Dekret vor allem zu Unsicherheit geführt. Ein Besuch in Mantua.
Das schwarze Schaf der Familie: Ferdinand Grimm war ein Märchensammler von Gnaden, stand aber stets im Schatten seiner Brüder Jacob und Wilhelm. Zeit für eine Wiederentdeckung.
Die Kolonialismusdebatte als Chance: Nanette Snoep und Hermann Parzinger reden über das Humboldt-Forum und die Zukunft ethnologischer Museen.
Er hat Entwicklungen in Gang gesetzt, welche die Kulturpolitik und das öffentliche Gepränge der Berliner Republik auf Jahrzehnte hinaus bestimmen werden: Zum Achtzigsten von Klaus-Dieter Lehmann.
Die letzten „Sonntagsgeschichten“ der Saison für die Spendenaktion „F.A.Z.-Leser helfen“ liest die Bestsellerautorin Margit Auer. Ein Blick in ihren Kosmos.
Immer mehr Menschen fliehen aus Furcht vor Folter aus der Türkei nach Hessen – ihre Chancen auf Asyl sind gering. Firat Vural ist einer von ihnen und hat sich früher selbst für Flüchtlinge eingesetzt.
Stärkt die Forderung nach Diversität und Emanzipation die Rechtsextremen? Die Abwehr der „Political Correctness“ scheint im konservativen Milieu längst so groß zu sein, dass es ohne absurdeste Polemik gar nicht mehr geht.
In Baden-Württemberg saniert eine Stadt für viel Geld eine Schule: ökologisch und modern. Doch dann reißt die Dachkonstruktion ein, die Feuerwehr spricht von schweren Brandschutzproblemen. Für die Stadt ein Millionengrab.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen sind sich uneins über das weitere Vorgehen beim Kulturcampus. Das betrifft auch die Zukunft der Städtischen Bühnen.
Denkräume öffnen in der Ausstellung „Tell me about yesterday tomorrow“: Das NS-Dokumentationszentrum München schärft mit zeitgenössischen Positionen die Sinne für Verdrängtes oder Radikalisiertes.
Sarajevo ist tief verstrickt in seine tragische Geschichte, die bis in die jüngste Vergangenheit reicht. Doch die bosnische Hauptstadt denkt gar nicht daran, an ihr zugrunde zu gehen.
Mehr als 3600 Menschen dürfen die Diamond Princess im Hafen von Yokohama nicht verlassen, weil das Schiff unter Corona-Quarantäne steht. Unser Korrespondent hat mit Passagieren gesprochen.
„Tschechische Loire“ wird der Fluss Orlice in Ostböhmen genannt, weil sich an ihm Schlösser wie die Perlen einer Kette aneinanderreihen. Jedes hat seine eigene Geschichte, und niemand kann sie besser erzählen als die Schlossherren selbst.
Bov Bjergs Roman „Serpentinen“ erzählt vom Schwarzen Gott der Depression und von der düsteren Seite der Bundesrepublik. Das Buch hat eine Wucht, die manche Leser vielleicht aus der Kurve tragen könnte.
21 Millionen Aufsätze warten auf ihre Leser: Wo der offene Zugang keine Utopie mehr ist, bekommt man vielleicht die reine Digitalität zu fassen. Zu Besuch in der Welt von Academia.edu.
Auf den Lofoten ist es jetzt eiskalt und klar. Das ist die beste Zeit, um Nordlichter zu sehen. Die schlagen sogar unseren Reiseleiter in Bann.
Bye, bye, Love: In der Nacht zum Samstag wird Großbritannien die Europäische Union verlassen. Als Abschiedsgruß eine Sammlung britischer Eigenheiten, die fürderhin im europäischen Club fehlen werden.
Zweimal wurde die Eröffnung des Jüdischen Museums verschoben, jetzt soll es im Oktober eröffnet werden. Auf einen genauen Tag will sich die Direktorin aber noch nicht festlegen.
George und Amal Clooney geben sich einer heimlichen Beschäftigung hin, Herzogin Kate bangt um ihren Mann, und Leonard Lansink wählte für seinen Heiratsantrag einen ganz klassischen Ort: das Auto. Die Herzblatt-Geschichten.
Woran denken wir, wenn wir an Auschwitz denken: an eine Klassenfahrt, an Filmbilder, Fernsehserien? Über die Schwierigkeit, ans Unvorstellbare zu erinnern.
Die Grundstückssuche für eine neue Spielstätte der Frankfurter Oper oder dem Theater läuft auf Hochtouren. Die Wallanlagen sind eine naheliegende, aber nicht die einzige Option.
Die Paulskirche in Frankfurt kann erst später als gedacht modernisiert werden. Für das ergänzende Demokratiezentrum gibt es jetzt Ideen.
Die New York Public Library veröffentlicht eine Liste mit den am häufigsten ausgeliehenen Büchern seit ihrer Gründung 1895. Sechs der ersten zehn Bücher richten sich an Kinder und Jugendliche.
Das erste Jahrzehnt der Sowjetunion war ein literarisches Dorado unter Terror. Das zeigen ein Roman von Olga Forsch und Michail Prischwins Tagebücher, die vom Kampf gegen weltliche und geistige Entbehrungen erzählen.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Das sagt man nicht, das macht man nur: Wie Arthur Schopenhauer in einer Randnotiz zu einem naturphilosophischen Lehrbuch mit Goethe den kosmologischen Gottesbeweis umkehrte.
Bis heute glaubt man, Johann Sebastian Bachs geistliche Vokalmusik sei zwischen 1750 und 1829 völlig vergessen worden. In Leipzig wurde nun eine wichtige Handschrift angekauft, die ein völlig neues Licht auf die Geschichte wirft.
Zwei Mitarbeiter der Carnegie Library in Pittsburgh haben wertvolle historische Bücher entwendet und weiterverkauft. Die Bibliothek wurde erst fünfzehn Jahre später auf die gut 300 fehlenden Werke aufmerksam.
Die Darmstädter Universitätsbibliothek hat den Nachlass des Barons von Hüpsch restauriert. Seine wissenschaftliche Sammlung birgt noch manches Rätsel.
Die European Business School baut ihren Campus im Rheingau um. Ein großzügiger Hörsaal entsteht, und die Autos werden verbannt.
In den Vereinigten Staaten wird heftig über Geschlechteridentität gestritten. Dragqueens bieten darum Spiel- und Lesestunden für Kinder an und werben für Diversität und Toleranz.
Mit der MS Roald Amundsen übt Hurtigruten den Spagat zwischen Komfort und Expedition. Unterwegs ist das neue Flaggschiff der Reederei dort, wo die Sonne nicht untergeht und das Eis ein Moment von Ewigkeit verspricht.
Auf dem Weg zu den Vereinigten Schurkenstaaten: Mit seinem aggressiven Kurs in der Golfregion steuert Donald Trump sein Land in einen Konflikt – und wirft dabei jegliche westliche Moral über Bord.
Nach dem Cyberangriff hat die Uni Gießen ihre Lernplattform wieder freigeschaltet. Bis alle Uni-Angehörigen Zugang zum Internet haben, könnten aber noch Wochen vergehen.