Familiensilber verscherbeln
Nicht nur beim britischen Adel gilt: Wenn die Kassen leer sind, ist die Kunst meist zuerst entbehrlich. Auch städtische Sammlungen bangen um ihre Werke.
Nicht nur beim britischen Adel gilt: Wenn die Kassen leer sind, ist die Kunst meist zuerst entbehrlich. Auch städtische Sammlungen bangen um ihre Werke.
Seit Monaten verstrickt sich Chile in Debatten über Schuld und Sühne. Die Gefängnisse sind überfüllt mit Tätern und Opfern der jüngeren Geschichte. Ein Gespräch mit Andrea Brandes, die mit Inhaftierten Gedichte schrieb.
Nature Writing und Männerphantasie: Er nannte sich „Grey Owl“ und gab vor, von den Apachen abzustammen. Nun erscheinen die „Pfade in der Wildnis“ des zivilisationsmüden Erfolgsautors erstmals vollständig auf Deutsch.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
In der Corona-Pandemie zeigt sich die ungeheure Bedeutsamkeit des Individuums in der modernen Gesellschaft. Was passiert, wenn alle ihre Funktionssysteme zeitweilig nur einem einzigen Gebot folgen? Ein Gastbeitrag.
Barockes Sittengemälde, Geschichtsstunde und feministische Leidenschaft mit großem Gewebefaltenwurf: Auf Arte läuft „Maria Theresia“ zu Höchstform auf.
Wegen der Pandemie haben Hessens Hochschulen den Vorlesungsbeginn verschoben. In einem Brief sagen Uni-Präsidenten und Wissenschaftsministerin, wie es weitergeht.
In der Corona-Krise scheint die Provinz der beste Ort. Kulturgeograph Werner Bätzing über arrogante Städter, die Abwehrreaktionen der Landbewohner und warum die Realität dort ganz anders aussieht als in Land-Zeitschriften.
Vor dreißig Jahren und damit noch vor der Wiedervereinigung Deutschlands fanden die beiden Nationalbibliotheken in Ost und West zusammen. Damals ahnte keiner der Beteiligten, wie viel Zukunft in der avisierten Arbeitsteilung steckte.
Artus und kein Ende: Rolf Vollmann liest mittelalterliche Romane und findet in ihnen eine Welt von hoher Schönheit und zeitlosem Witz.
Ungekrönte Königin des lyrischen Import-Gewerbes: Zum Tod der Übersetzerin und Essayistin Eva Hesse, die Ezra Pounds Monumentalwerk ins Deutsche übertrug.
Auf der ganzen Welt liest man jetzt „Die Pest“ von Albert Camus. Doch in dem Buch steckt viel mehr als die Beschreibung einer Seuche. Es stellt auch unsere Zukunft in Frage.
Von der Pinakothek Brera in Mailand bis zum Madre in Napoli: Wer nach Kunsterlebnissen im Netz sucht, für den haben Italiens Museen jede Menge virtuelle Überraschungen parat.
Unter strengen hygienischen Maßgaben schreiben die Schüler in Hessen in diesen Tagen das Abitur. Die meisten sind froh, dass der Termin trotz der Corona-Pandemie beibehalten wurde.
Geschichte und Öffentlichkeit in Theorie und Praxis: Sigrid Weigel hat bewiesen, dass sich literaturwissenschaftliche Forschung auch außerhalb der Universität organisieren lässt.
Die Uni Frankfurt hat wegen der Corona-Pandemie auf Notbetrieb heruntergefahren. Präsidentin Birgitta Wolff erklärt, was das bedeutet und wie es weitergehen könnte, wenn die Krise länger dauert.
Die Ansage der Bundesregierung war deutlich. Trotzdem dürfen in manchen Bundesländern Kinder noch auf Spielplätzen spielen, in anderen müssen dagegen sogar Friseursalons schließen. Ein Überblick.
Das spanische Gesundheitssystem hatte lange einen guten Ruf. Jetzt steht es kurz vor dem Kollaps. Das Land hat die vierthöchste Zahl bestätigter Coronavirus-Infektionen auf der Welt. Vor allem rund um Madrid gerät die Lage außer Kontrolle.
Im Fach Ökonomie bricht fast jeder vierte Anfänger das Studium ab. Mit einem Eignungstest ließe sich diese Quote senken, wie Forscher aus Mainz und Berlin gezeigt haben.
Die Stiftung von Bill und Melinda Gates engagiert sich in der Corona-Krise. Und Vorstandschef Mark Suzman ist voll des Lobes für Angela Merkel.
Ministerpräsident Markus Söder geht mit der Ausrufung des Katastrophenfalls noch einen Schritt weiter als andere Länder. Privatpersonen könnten nun zur Hilfe verpflichtet werden.
Ministerpräsident Markus Söder ruft den sofortigen Katastrophenfall für sein Bundesland aus. In den kommenden Tagen soll das öffentliche Leben im Freistaat runtergefahren werden, sogar Sport- und Spielplätze werden geschlossen.
Sie stehen Schlange, stopfen Rucksäcke voll oder Einkaufskörbe. Doch hamstern sie weder Klopapier noch Nudeln oder Reis. Sondern Bücher und Silberlinge. Einer nennt es die „Panik der Bildungsbürger“.
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus greifen Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern zu drastischen Maßnahmen – und lassen das Freizeitleben der Menschen zum Erliegen kommen.
Deutschland ist im Ausnahmezustand. Vieles wird neu geregelt: in Schulen, Kliniken, Bussen, überall.
Diese Pracht hat der Mosel so dringend gefehlt: Mit Schloss Lieser gibt es endlich ein luxuriöses Hotel am Fluss, das eine ebenso internationale wie anspruchsvolle Klientel anzieht – auch wenn es hier und da noch knirscht.
Vogelstimmen auf Youtube, Filmromanzen und schlafende Bergkönige: Was lesen, schauen, hören, da das Coronavirus uns in die Isolation zwingt? Wir hätten ein paar Vorschläge.
In Italien sind wegen des Coronavirus auch Gottesdienste untersagt worden. Das Bistum Rom ordnete sogar die Schließung aller Kirchen an. Doch die Proteste waren zu stark.
Die Informationsflut ist riesig, die Unsicherheit rund um den neuartigen Erreger auch. Unwissenheit schafft Hysterie. Fünf Fragen und Antworten zum Thema.
Sie ist das Flaggschiff eines Leselandes: Die Stadtbibliothek Oodi in der finnischen Hauptstadt Helsinki hat sich unentbehrlich gemacht. Wer sie besucht, weiß, warum.
Sicherheit geht vor: Das kulturelle Berlin sagt unzählige Veranstaltungen ab und rüstet sich für eine Zeit im Zeichen des Coronavirus. Die wohlstandsgesättigte Gesellschaft reagiert darauf verstört.
Reporter ohne Grenzen nutzt zum Welttag gegen Internetzensur das Computerspiel Minecraft, um ein Zeichen für die Pressefreiheit zu setzen. Wie ihre Auflistung der zwanzig größten Internetfeinde zeigt, ist dies dringend nötig.
An falschen Rezepten zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist in Amerika kein Mangel. Fernsehexperten drehen auf, und Amazon verkauft jeden Mumpitz.
Diese fünf Kreativen fangen gerade an durchzustarten: mit einer ersten Kollektion, der ersten Kampagne, dem ersten Bühnenauftritt nach der Geschlechtsangleichung.
Ingo Schulze ist mit seinem neuen Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ völlig zurecht für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Der Roman handelt von einem Buchhändler in Dresden, der nach der Wende rechtsradikal wird.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.