Wie Berlin sich alles verbaut
Heute wird über die Finanzierung des Museums der Moderne entschieden. Der Haushaltsausschuss des Bundestages darf diesen Plan nicht einfach durchwinken.
Heute wird über die Finanzierung des Museums der Moderne entschieden. Der Haushaltsausschuss des Bundestages darf diesen Plan nicht einfach durchwinken.
Die Universitäten Frankfurt, Darmstadt und Mainz sollen zu einem „gemeinsamen Studienraum“ werden. An Inhalt und Organisation der Kooperation muss aber noch gearbeitet werden.
Für Erwachsene hat Marie Kondo in Büchern ihre weltberühmte Methode erklärt, Ordnung ins Leben zu bringen, für Twens in einem Manga und für Netflix-Fans in einer Serie. Jetzt nimmt sie Kinder ins Visier.
Taschen von Gisele, Jacken von Gigi: Toni Garrn sammelt bei ihren Model-Freundinnen Kleider – und versteigert sie zugunsten der Mädchenbildung in vier afrikanischen Ländern. Für ein Kleid, das Garrn in unserem Magazin getragen hat, können Sie am Dienstag mitbieten.
„Wir drucken nur Bücher, die wir selber lesen möchten“ – so kündigten Hans Magnus Enzensberger und der Verleger Franz Greno 1985 die „Andere Bibliothek“ an. Eine Würdigung des Feuilletons zum 90. Geburtstag ihres einstmaligen Herausgebers.
Proteus ist nichts gegen ihn: Zum neunzigsten Geburtstag des vielseitigsten deutschen Schriftstellers.
Das ehemalige Fritz-Heckert-Gebiet in Chemnitz ist ein Stück DDR-Architekturgeschichte. Es hat sich von der sozialistischen Utopie zur postindustriellen Landschaft entwickelt. Was machte das mit den Bewohnern?
Der Weinhändler Friedrich Nicolas Manskopf aus Frankfurt sammelte rund 120.000 Objekte, darunter Liszts Regenschirm und Beethovens Locke. Welche Bedeutung sein Wirken hatte und warum ihn mancher heute als „Freak“ bezeichnet.
Der Suhrkamp Verlag stellt Argumentationshilfen zur Verfügung, um der Kritik an seinem Autor Peter Handke etwas entgegenzusetzen. Ein Helden- oder ein Bubenstück?
In der ländlichen Wetterau sitzt ein führender Hersteller von Hochleistungs-Scannern mit Kunden rund um den Globus. Eine 18 Jahre junge Frau sorgt über Instagram und andere Kanäle für mehr Aufmerksamkeit und höhere Erlöse.
In Darmstadt ist Einstein berühmt. Sogar einen Facebook-Auftritt mit 2300 Mitgliedern hat das Tier. Dabei kehrt der Kater immer wieder nach Hause zurück.
Die von der Samtenen Revolution besonders Begeisterten gelten in der Tschechischen Republik und in der Slowakei als „Sonnenmenschen“. Sie blicken auf 30 Jahre mehr oder minder kreative Schmähungen zurück.
Manfred Bartl ist arbeitslos, für seine monatliche Freizeitgestaltung bleiben ihm 40 Euro. Für eine „Peter Handke Bibliothek“ reicht das nicht. Von unserem Autor fühlte er sich deshalb provoziert. Also trafen sie sich auf der Buchmesse.
Die Amerikanerin Deirdre McCloskey hat einen ungewöhnlichen Lebenslauf. Nicht nur deshalb lohnt es sich, ihr neues Buch zu lesen – eine kluge und freche Verteidigung des Kapitalismus.
Dieudonné Niangouna ist einer der bekanntesten afrikanischen Theaterkünstler. Nun kommt er wieder an den Mousonturm in Frankfurt.
Der Film „Weitermachen Sanssouci“ zeigt die akademische Forschung vor der Aus- und Abschlachtung. Er erzählt, wie die profitorientierte Technik-Welle auf die Universitäten zurollt – und welchen Schaden sie an und in uns anrichtet.
Wenn es um die Software der Zukunft geht, dann soll an der Metropolregion kein Weg vorbeiführen. So wünscht es sich nicht nur Frankfurts Oberbürgermeister.
Er konnte so schön wie einsichtsvoll über Musik schreiben. Er hat Franz Schuberts „Winterreise“ neu gedeutet und der zeitgenössischen Musik einen Platz im Repertoire der Orchester erstritten. Jetzt ist der Komponist, Dirigent und Philosoph Hans Zender mit 82 Jahren gestorben.
Leider ziemlich lustig: In Londoner Buchläden tauchten Exemplare von David Camerons Buch „For the Record“ mit veränderten Covern auf.
Auch wenn der Westen es kaum bemerkt: Am Golf verbessert sich die Stellung der Frau in kleinen Schritten: Fünf Beispiele aus den Vereinigten Arabischen Emiraten – über Träume, Vorbilder, Pflichten und Ängste.
Bislang hat Netflix im Streamingfernsehen das Sagen. Doch das ändert sich. Nun kommen Disney und Apple und ein paar andere. Sie kaufen und produzieren, was das Zeug hält. Wo führt das hin?
Nachtzüge sind eine wunderbare Alternative zum Fliegen und in Österreich seit Jahren ein Erfolgsmodell. Kommen sie nun auch in Deutschland zurück?
Die deutschen Experten, die im Zweiten Weltkrieg die Kunstbeutezüge organisierten, glaubten, Sowjetrussland sei barbarisch. Manche änderten später ihre Meinung. Eine überfällige Studie widmet sich den Kulturgutverlusten der russischen Museen.
Wer liest was wo? Was sagt das über Stadtteile aus? Stöbern in den öffentlichen Bücherschränken Frankfurts.
Norwegen kurbelt mit staatlicher Förderung die literarische Produktion in einem Maße an, das für Deutschland aktuell kaum vorstellbar ist. Für die liberale Kulturministerin ist das kein Widerspruch.
Wolf Wondratschek hat auffällig wenig Preise bekommen. Im Interview spricht der Schriftsteller über die Anerkennung, die er trotzdem erfahren hat, seinen idealen Leser und gute Autoren.
Fast alle Metropolen liegen an Flüssen, Seen oder am Meer. Architekt Koen Olthuis baut nicht nur Häuser – sondern plant auch Museen, Moscheen und Stadien auf dem Wasser. Ein Gespräch.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Was wird aus unserer Lesekultur in Zeiten des Wandels? Und was sagt Olga Tokarczuk über die Selbstzensur ihrer Kollegen? Bei der Eröffnung der Buchmesse geht es ums große Ganze.
Auf der Buchmesse wird in diesem Jahr viel von Norwegen die Rede sein. Von welchen Büchern und Autoren redet ein norwegischer Kritiker? Fragen an Bernhard Ellefsen von der Wochenzeitung „Morgenbladet“.
Kurz vor Beginn der Buchmesse ist die Stimmung in Verlagen und Buchhandlungen Frankfurts besser als erwartet, Umsätze steigen, Kundenzahlen bleiben stabil. Ist die Krise vorbei?
Gemeinsam mit Norwegen ist das einzige indigene Volk Europas Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Bei einem Besuch im Polarreich zeigt sich viel crossmediale Energie und eine konsequent naturverbundene Kultur.
Amerikanische Bibliotheken schlagen Zensur-Alarm: In Schulen und Gefängnissen werden Bücher verboten, oft nach willkürlichen und unklaren Kriterien.
Jedes Kind in München kennt die Ausstellungsräume des Deutschen Museums. Weit weniger bekannt ist dessen faszinierende Bibliothek.
Die Villa del Balbianello in Lenno ist einer der schillerndsten Orte am Comer See: Kardinalsresidenz, James-Bond-Filmkulisse, vor allem aber Refugium eines rastlosen Forschungsreisenden.
Zucchiniblüten in Tempurateig, Karottentatar mit fermentierten Aprikosen und flambierte Pastinakencreme: Im Restaurant „Leuchtendroter“ werden vegetarische Köstlichkeiten serviert – auch eine fleischlose Carbonara.