„Gegenentwurf“ zur Koalition
Die Fraktion der Linken im Römer fordert mehr Investitionen statt der geplanten Kürzungen für den Frankfurter Etat 2023.
Die Fraktion der Linken im Römer fordert mehr Investitionen statt der geplanten Kürzungen für den Frankfurter Etat 2023.
Unterwegs in vierzig Ländern: Auszüge aus Evliya Çelebis „Reisebuch“ liegen in einer neuen Übersetzung vor.
Das DFF-Archivzentrum hat einen neuen Schatz: den Nachlass des Filmwissenschaftlers Thomas Elsaesser. Zu dessen 80. Geburtstag wird sein Lebenswerk gewürdigt.
9300 Euro konnte Staatsminister Axel Wintermeyer der Hofheimer Stadtbücherei überreichen. Dafür sollen ein 3D-Drucker und Tablets angeschafft werden.
Gegen Erdbeben und Erdogan gefeit: Renzo Pianos elegantes Museum „Istanbul Modern“ ist vor der Einflussnahme der türkischen Obrigkeit sicher. Gefallen wird ihr die dort gezeigte Kunst eher nicht.
Die Bürger Schwangaus haben entschieden: Neuschwanstein darf sich um Aufnahme in die Weltkulturerbeliste der Unesco bewerben. Der Bürgermeister spricht von einem „eindeutigen Auftrag“. Doch es war knapp.
Lehrkräfte fehlen an allen Ecken und Enden. Seit einigen Jahren öffnen sich die Schulen daher für Quereinsteiger. Eine 44-Jährige erzählt von ihrem ersten Monat im neuen Job an einer Grundschule.
Nach der Türkei-Wahl ist es noch wichtiger, Ankaras Diaspora-Politik, die unsere Werte verhöhnt, etwas entgegenzusetzen. Deutschland selbst muss das muslimische Leben hier besser integrieren. Ein Gastbeitrag.
Der Rathausplatz in Eschborn ist in die Jahre gekommen und technisch aus der Zeit gefallen. Rathausfassade, Stadthalle und Bücherei werden nun auf einen Schlag neu gebaut.
Für die Leser: Ein Sammelband präsentiert Aufsätze über Wesen und Möglichkeiten, Erforschung und Interpretation der Typographie.
Seit Wochen wird über eine Lesung in der Münchner Stadtbibliothek diskutiert: mit Dragqueen, für Kinder. Besonders die AfD macht Stimmung und warnt Eltern. Doch nicht eine Lesung ist die größte Gefahr für Kinder.
Gegen Überlegungen für eine zweiwöchige Sommerpause zum Energiesparen hatte der AStA der Universität Frankfurt protestiert. Nach Rückfrage in den Fachbereichen verzichtet die Uni-Leitung auf die Schließung.
In diesem Jahr könnten die Gletscher so viel Masse verlieren wie nie zuvor. Mit ihnen gehen einzigartige Archive der Klimageschichte verloren. Ein Projekt rettet Eiskerne für die Forschung der Zukunft.
Weil die Uni Frankfurt weiter unter hohen Energiekosten leidet, plant das Präsidium eine zweiwöchige Schließung im Sommer und „Betriebsferien“ im Winter. Der AStA warnt vor einem „Lockdown“.
Hans Holbein der Jüngere hat es gemalt, jetzt wurde es in Cambridge entdeckt. Das Stundenbuch von Thomas Cromwell.
Das Leipziger Grassi-Museum für Angewandte Kunst verzeichnet einen grandiosen Zuwachs: die Buchillustrationssammlung von Wieland Schütz. Eine Ausstellung breitet deren Reichtum aus.
Das Goethehaus in Weimar muss sehr dringend saniert werden. Im Zuge der Restaurierung will die Stiftung auch das Ausstellungskonzept überarbeiten. Das alles wird sehr teuer. Noch aber gibt es keinen Finanzierungsplan der Politik. Warum nicht?
Brände in Kanada sorgen für ein gespenstisches Bild in US-Metropolen. Die Menschen tragen wieder Masken.
Waldbrände in Kanada sorgen für ein apokalyptisches Bild in der US-Metropole. Die ganze Stadt riecht nach Rauch – und die Menschen holen wieder ihre Masken heraus.
JP-Morgan-Chef Jamie Dimon schafft es, aus jeder Krise stärker herauszukommen. Seine Bank hat in der jüngsten Bankenkrise viel Einfluss gewonnen. Was folgt daraus?
In Utah wird die Heilige Schrift aus Schulbibliotheken entfernt, sie sei voll von „sexueller Amoralität“. Ein Elternteil hatte sich – sarkastisch gemeint – beschwert. Aus dem Spott wird nun Ernst.
Am Talschluss des Südtiroler Ridnauntals liegt eine verlassene Erzsiedlung. Schnell taucht man ab in die schaurige Vergangenheit, die dieses Stollenwerk umgibt.
Kunst soll Rätsel bauen, nicht Lösungen: Der Film „Trenque Lauquen“ von Laura Citarella ist ein Wunder, das sich erklären lässt.
Werden uns Computer erst verblöden und dann ersetzen? Oder beruht die Angst vor lernenden Maschinen auf einem Missverständnis ihrer Arbeitsweise?
Zur Wiederwahl des türkischen Präsidenten: Im Berliner Maxim Gorki Theater wird an die Gezi-Park-Proteste in Istanbul vor zehn Jahren erinnert.
Er kämpft für die gute Sache: Thomas Stamm-Kuhlmann, Preußenhistoriker, Sozialdemokrat und unbeirrbarer Aufklärer sogar auf Twitter, wird siebzig Jahre alt.
Steven Lavine leitete fast dreißig Jahre lang das California Institute of the Arts. Heute sieht er die Kunstfreiheit in Amerika in Gefahr – und plädiert im Gespräch dafür, weiter zwischen Kunst und Aktivismus zu unterscheiden.
Die Spore-Initiative will indigenes Wissen retten und verbreiten. Ihr Neubau in Berlin zeigt, wie öffentliche Orte in Zukunft aussehen könnten.
Anne Bender studiert Architektur an der Frankfurt University of Applied Sciences. Mit den baulichen Zuständen in ihrer Hochschule ist sie nicht immer zufrieden.
Gerade ist wieder eine alarmierende Lese-Studie erschienen. In einem Klassenzimmer im Taunus zeigt sich aber: Bücher können Spaß machen. Auch Kindern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Was ist aus den Menschen geworden, die auf den 40 Jahre alten Schwarzweißfotos in der Frankfurter U-Bahn-Station Bockenheimer Warte zu sehen sind? Und welche Geschichte verbirgt ein „arisiertes“ Wohnhaus im Nordend? „Stadtteil-Historiker“ erforschen die Lokalgeschichte.
Die Casa di Goethe in Rom feiert ihren fünfundzwanzigsten Geburtstag, fragt nach den Frauen im Dichterleben und verpasst der Dauerausstellung Farbtupfer in Pink. Ein Besuch.
Politische Bewegtbilder: Das Skulpturenmuseum Marl zeigt Videos der amerikanischen Künstlerin von Barbara Hammer
An einer Schule in Florida wird ausgerechnet Amanda Gormans optimistisches Amerika-Gedicht „The Hill We Climb“ vom Lehrplan gestrichen – wie ist so eine Verrücktheit möglich?
Bis zur Wiedereröffnung des Antikenmuseums in Mossul ist es ein langer Weg: Wie Restauratoren die Schäden beheben, die der IS angerichtet hat.
Warum die „Abendländische Eschatologie“ ein Abschluss war: Susan Neimans kuriose Apologie der Produktivität von Jacob Taubes in ihrer Rezension der Biographie von Jerry Z. Muller.