Wünscht sich weniger Theorie
Anel Berghoff studiert Psychologie in Darmstadt. Sie gibt einen Einblick in ihr Leben und erzählt, was man an ihrem Studienfach verbessern könnte.
Anel Berghoff studiert Psychologie in Darmstadt. Sie gibt einen Einblick in ihr Leben und erzählt, was man an ihrem Studienfach verbessern könnte.
In Marburg haben Archäologiestudenten einen seltenen Fund gemacht. Bei Grabungen entdeckten sie eine Sonnenuhr im Hosentaschenformat.
Giuliano da Empoli spürt in seinem Putin-Roman „Der Magier im Kreml“ den Körperzeichen der Macht nach. Das Buch ist sehr erfolgreich – aber taugt es auch literarisch?
Auf Lizard Island erleben die Gäste des nördlichsten Resorts auf dem Great Barrier Reef eine erstaunlich erholte Korallenwelt. Noch. Denn auch diese Schönheit ist in Gefahr.
Das Münchner Stadtmuseum und das Jüdische Museum München erkunden gemeinsam das Schicksal der Displaced Persons. Deren Kinder leben immer noch in der Stadt.
Werden Plagiate untersucht, geschieht dies neuerdings ausdrücklich unter Zugrundelegung der Unschuldsvermutung. Warum wird ein Grundsatz aus dem Strafrecht in die Regeln für „gute wissenschaftliche Praxis“ übernommen?
Zwischen leeren Schaufenstern und tristen Betonwüsten drängt sich eine Frage auf: Ist die Fußgängerzone ein Konzept von gestern? Ja. Aber das muss nicht so bleiben.
Ein politischer Ökumeniker jenseits der Milieus: Wissenschaftler und Weggefährten sprechen in Johannes Raus Heimatstadt Wuppertal über den Minister- und Bundespräsidenten.
Beim Lernen für das Abitur kann es hilfreich sein, die Aufgaben aus früheren Jahren zu kennen. In Niedersachsen reichen dafür ein paar Klicks. Diesen unkomplizierten Zugang wünscht sich die SPD auch für Hessen.
Mit leisem Spott mussten sie rechnen: Ita Heinze-Greenberg folgt den Spuren deutsch-jüdischer Einwanderer in Palästina und Israel.
Der Bundesstaat Texas zwingt Buchhändler, Bücher mit „sexuell relevantem“ oder „sexuell explizitem“ Inhalt mit Warnhinweisen zu versehen. Sonst dürfen sie mit Schulen nicht zusammenarbeiten.
Der vielseitige Literaturvermittler Thomas Böhm trägt aus Texten und Fakten dreier Jahrtausende übers Lesen die Gründe für Buchbegeisterung zusammen.
Walter Scott hatte eine große Schwäche für Schottlands Rebellen. Aber wäre er heute für die Unabhängigkeit von England? Eine Spurensuche in seinem Anwesen Abbotsford.
Wer Rechtsgeschichte des Kolonialismus ohne Beteiligung der Betroffenen schreibt, verletzt nicht bloß Empfindlichkeiten. Kooperation ist auch praktisch geboten. Zur Kontroverse zwischen Cengiz Barskanmaz und Alexandra Kemmerer.
Von 1837 bis 1839 arbeitete Richard Wagner in Riga. Die Zeit in der heutigen lettischen Hauptstadt war prägend für ihn. Jetzt wird seine Wirkungsstätte aufwendig saniert – auch mit Geld aus Deutschland.
Die Offensive gegen das Teilen von Passwörtern scheint sich auszuzahlen – und die Streiks könnten sich kurzfristig sogar positiv auswirken.
Von den Schwierigkeiten, Ideen zu arrangieren: Morten Paul legt eine lehrreiche und dabei auch recht unterhaltsame Geschichte von Suhrkamps „Theorie“-Reihe vor.
Gute Nachrichten für Netflix: Die Offensive gegen das Teilen von Passwörtern scheint sich auszuzahlen – und der Hollywood-Streik könnte sich kurzfristig sogar positiv auswirken.
Die Zukunft ist chaotisch und Geschlecht spielt keine Rolle: Das Romantik-Museum Frankfurt erinnert an Ottilie von Goethes Leben für die Kunst.
Sylvia Wagner ist bei Nonnen und einer Pflegefamilie aufgewachsen. Als Erwachsene hat sie aufgedeckt, dass Medikamente bis in die Siebzigerjahre an Heimkindern und „milieugeschädigten“ Jugendlichen getestet wurden – darunter auch ihr eigener Bruder.
Ron DeSantis will ins Weiße Haus – und die Geschichte Amerikas neu erzählen. Das zeigt sich an Gedenkorten der Sklaverei sowie in Bibliotheken, aus denen zahlreiche Buchtitel entfernt werden. In Florida formiert sich nun Widerstand.
Von der Würde, ein Gestern zu haben: Erhart Kästner „Zeltbuch von Tumilat“ ist einer der außergewöhnlichsten Texte der unmittelbaren Nachkriegszeit. Wir lesen ihn auf Rhodos am Meer.
Die ukrainische Schriftstellerin Victoria Amelina dokumentierte Verbrechen an Frauen und fiel nun selbst einem zum Opfer. Über die Trauer, eine magische Illusion und das Schreiben zwischen Schrei und Schweigen.
Vom Kampf und der Sehnsucht nach Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit: Die Wiederentdeckung der großen deutsch-jüdischen Schriftstellerin Klara Blum.
Die Universität Göttingen will ihre prestigereiche Universitätsbibliothek kleinsparen. Leider verkennt der realitätsferne Plan die Aufgaben einer modernen Forschungsbibliothek jenseits von Bücher- und Medienausleihe.
Er lebte lange in Frankreich und schrieb auf Französisch. Auf sein berühmtestes Buch musste man in seinem Geburtsland Jahrzehnte warten. Über das Verhältnis der Tschechen zu Milan Kundera.
Kaum eine Branche war in der Pandemie so gebeutelt wie die Gastronomie. Christian Mook und seine Restaurant-Gruppe hadern noch immer damit. Über eine besondere Unternehmerkarriere und einen außergewöhnlichen Alltag.
John Neumeier prägt seit 50 Jahren als Ballettdirektor und Chefchoreograph das Hamburger Ballett. Im Fragebogen verrät er, was ihm ein rotes Plaid-Hemd bedeutet und wie viele tausend Bücher in seiner Bibliothek stehen.
Hella Mewis lässt sich nicht unterkriegen. Die Leiterin eines Kulturzentrums in Bagdad wurde schon entführt und bleibt trotzdem in ihrer Heimatstadt Bagdad. Warum?
Wie erzeugt man auf einfache Weise komplizierte Moleküle? Der dänische Chemie-Nobelpreisträger Morten Meldal hat dafür eine universelle Rezeptur entwickelt. Der Pharmaforschung eröffnet das neue Möglichkeiten.
17 Quadratmeter für jeden, mindestens: Das geht jetzt am Frankfurter Airport. Severin Groebner phantasiert sich ins schöne neue VIP-Lounge-Leben.
Einfach mal zuhören und erzählen lassen: „Was sind drei Dinge, die dir wichtig sind und auf die du nicht verzichten willst?“ Das haben wir junge Menschen in Berlin gefragt. Deutschland im Sommer 2023 – eine Momentaufnahme.
„Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin“ ist ein außergewöhnliches Kinderbuch, das von einer Flucht erzählt. Nun steht es beim „Vorlesesonntag“ im Jüdischen Museum in Frankfurt im Mittelpunkt.
Am Flughafen Frankfurt hat Betreiber Fraport ein VIP-Terminal eröffnet. Ab 430 Euro aufwärts kann sich hier jeder bis zum Start wie ein Star verwöhnen lassen.
An der Grazer Universiätsbibliothek glaubt man, das älteste Buch der Welt entdeckt zu haben. Noch sind Fragen offen.
Die Fraktion der Linken im Römer fordert mehr Investitionen statt der geplanten Kürzungen für den Frankfurter Etat 2023.