Auf der Suche nach dem enteigneten Haus
Zeitgenössische rumänische Literatur im Geist des Erzählens des Fin de Siècle: Gabriela Adameșteanus Roman „Der Trevibrunnen“.
Zeitgenössische rumänische Literatur im Geist des Erzählens des Fin de Siècle: Gabriela Adameșteanus Roman „Der Trevibrunnen“.
Er erzählte von Mythen, magischen Kräften und kleinen Riesen. Und er wusste: Sie sind schon seltsame Leute, die Erwachsenen! Vor einhundert Jahren wurde der Schriftsteller Otfried Preußler geboren.
Martin Liebscher macht „Familienbilder“ mit sich selbst: An geschichtsträchtigen Orten fotografiert er sich tausendfach in unterschiedlichen Posen. Wer ist er? Und wie viele?
Wenige wissen, was das Goethe-Institut so tut. Manchmal weiß es das selbst nicht. Aber um die engagiertesten Außenposten deutscher Kulturpolitik im Ausland lohnt sich zu kämpfen.
Er hat nicht nur den Familienbetrieb ausgebaut, sondern auch viel für die Branche geleistet.
Er suchte nach dem Ausweg aus den selbstverschuldeten Verlusten der gebauten Moderne: Zum Tod des Architekturkritikers Wolfgang Pehnt.
Was war die Wissenschaftliche Buchgesellschaft? Antworten eines lesenden Wissensarbeiters mit Fachgebiet Antike.
Wie soll man dichten während einer Pandemie, und wie kommt es uns an, jetzt das Ergebnis zu lesen? Das lässt sich an Björn Kuhligks Langgedicht „An einem Morgen im März“ ermessen.
Das grüne Leuchten: Oliver Sturm inszeniert F. Scott Fitzgeralds Roman „Der große Gatsby“ mit großem Ensemble als wunderbares Hörspiel im Klangraum der Roaring Twenties.
Tijan Sila und seine Verlegerin Lina Muzur waren zehn Jahre alt, als in Sarajevo der Krieg begann. Sila hat über die Zeit in der abgeriegelten Stadt ein Buch geschrieben: „Radio Sarajevo“. Ein Gespräch mit beiden.
Der Frankfurter Jurist Rüdiger Volhard ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Der Musenfreund war ein Förderer der schönen Künste.
Künstliche Intelligenz wird die Arbeit von Verbraucherschützern verändern und Probleme immer schneller lösen. Das persönliche Gespräch wird dadurch aber trotzdem nicht überflüssig.
Österreich kann sich in dieser Woche gleich über zwei Nobelpreise freuen – es beherrscht die Kunst der Eingemeindung meisterlich.
Was Europa jetzt tun muss. Und wieso es nicht zu stark abhängig werden darf. Ein Gastbeitrag.
Auf dem Campus in Frankfurt wissen viele nicht, worum es bei der hessischen Landtagswahl am nächsten Sonntag geht. Dabei gibt es für sie durchaus Themen, bei denen sich einiges ändern sollte.
Isabel Pfeiffer-Poensgen, eine der profiliertesten Führungskräfte der Kulturförderung, ist neue Geschäftsführerin der Siemens-Stiftung.
Das französische Kaufhaus Galeries Lafayette wird Berlin und Deutschland verlassen. Der Betrieb der Filiale auf der Friedrichstraße wird Ende 2024 eingestellt. Zur Nachnutzung gibt es einige Ideen.
Das Interregnum bei der Münchner Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung ist beendet. Isabel Pfeiffer-Poensgen wurde zur Nachfolgerin des fristlos entlassenen Geschäftsführers Marcel Lepper ernannt.
Deutschsein – das heißt für uns beim Bäcker in der Schlange stehen und sich gern aufzuregen. Als wir den „Polizeiruf“ schauten, eine Wokeness-Satire, erkannten wir uns wieder – und zugleich auch nicht.
Wie sieht die Welt in Zukunft aus? Wird Müll demnächst zu Wasserstoff? Werden wir gesünder durch einen digitalen Zwilling? Unsere Autoren haben zahlreiche Ideen gesammelt.
Vor drei Jahren haben wir mit jungen Menschen gesprochen, die mitten im Lockdown ihr Studium begonnen hatten. Damals fühlten sich die meisten einsam und überfordert. Wie geht es ihnen heute?
Sollen Computer von Leuten sprechen lernen, die das gar nicht können? Der große Unterschied zwischen lebenden und toten Sprachen wird jetzt neu bestimmt.
Dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, hat erst geschrieben werden müssen, bevor es Wirklichkeit wurde. Das Freie Deutsche Hochstift macht das erlebbar.
Interniert als Bürger eines Feindstaats: Simon Parkin beschreibt das Leben deutscher Künstler in einem britischen Lager auf der Isle of Man.
Junge Eltern stehen Kinderbuchklassikern oft kritisch gegenüber. Die Kinder aber bleiben den Geschichten gewogen.
In der „Comic-Bibliothek des Wissens“ taucht ein alter Bekannter wieder auf, aber ganz anders, als erhofft: der französische Zeichner Fabrice Neaud. Aber obwohl man erst einmal enttäuscht ist, staunt man am Ende doch.
Die Nachricht vom Tod des Autors ist in der editorischen Praxis nicht angekommen: Das postume Werk großer Philosophen wie Nietzsche, Heidegger, Carnap und Blumenberg wächst.
Der Softwareriese Microsoft steckt seine KI-Lösung Copilot nun in sämtliche Programme. Aber die Konkurrenz schläft nicht. Auch Youtube will mit künstlicher Intelligenz seinen Nutzern die Suche erleichtern.
Von Kärtchen, Zetteln und Katalogen: Ein Band führt vor, wie Spielkarten abseits ihrer eigentlichen Verwendung sich als Träger aller möglichen Informationen anboten.
In der insolventen Großstadt wird eine Kommission den Verkauf von städtischen Beteiligungen prüfen. Der Flughafen und sogar das Museum könnten verkauft werden.
Filippa Rube studiert an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Im Interview erzählt sie von den Möglichkeiten ihres Studiums und ihren Kommilitonen.
Zum zwanzigjährigen Bestehen der Limbach-Kommission gibt es Vorschläge, Raubgut-Fälle effektiver zu lösen. Eine Idee ist: Unwillige Museen müssen Gelder für Provenienzforschung zur Strafe zurückzahlen. Kommt es so weit?
Die schweigsamen Kartäusermönche lebten einst in Mainz selbst in kargen Kammern, doch ihre Kirche war prachtvoll ausgeschmückt. Das zog Rheinreisende an, wie eine Ausstellung im Dommuseum zeigt.
Der Buchverkauf schwächelt, ein Genre schert aber heftig aus: Manga-Reihen beherrschen den Comicmarkt. Am Samstag kann man einige der beliebten Comics kostenlos erhalten.
Wie zu Sowjetzeiten: Russlands Museen sind international isoliert und suchen neue Partnerinstitutionen jenseits von Europa. Das Russische Museum in St. Petersburg zeigt chinesische Gegenwartsmalerei im Stil des Sozialistischen Realismus.
Ein Buch der Trauer und der Liebe zur Literatur: Navid Kermani fasst in seinem Roman „Das Alphabet bis S“ den Begriff der Erzählerin sehr weit, aber was er erzählt, ist grandios.