„Im Moment geht alles nur von oben nach unten, und das ist ein Unglück“
Ein Gespräch mit Alexander Kluge über Intendanten, Medienpolitik, die Macht der Tech-Konzerne und die Zukunft der öffentlichen Diskurse.
Ein Gespräch mit Alexander Kluge über Intendanten, Medienpolitik, die Macht der Tech-Konzerne und die Zukunft der öffentlichen Diskurse.
„Der Zauberberg“ wird im November hundert Jahre alt. Hans Castorp, die Hauptfigur des Romans, suchte auf den Gipfeln über Davos nach dem Sinn des Lebens. Wir sind ihm und seinem Autor nachgegangen, Schritt für Schritt.
Am Beispiel Thomas Klings und Peter Handkes zeigt sich die Art, wie Schriftsteller sich selbst unsterblich machen wollen.
Verbotene Fresken: Die Künstlerbewegung um Mychajlo Bojtschuk vor hundert Jahren stand für einen nationalen Aufbruch innerhalb der Sowjetunion, deshalb wurde sie unter Stalin zerschlagen. Wie ihr Werk.
Bei Reiss & Sohn in Königstein liegt der Schwerpunkt der Herbstauktionen dieses Mal auf dem Weinbau.
Im thüringischen Nordhausen wurde die Stadtbibliothek ausgezeichnet – für ihre herausragende Arbeit für Bildung und Demokratie. Doch ein Abend vor der Preisverleihung passt nicht ins Bild: Eine geladene Rednerin verbreitet Putin-Propaganda.
Die Regierung der Ukraine will das Stadtbild der Hafenstadt von allen Spuren russischer Kultur säubern. Schulkinder sollen kein Russisch mehr sprechen dürfen. Das nützt der ukrainischen Sache gar nicht.
Im Spannungsfeld zwischen strenger Wissenschaft und aufklärerischem Auftrag: Der Verband der Judaisten begeht in Frankfurt seinen fünfzigsten Geburtstag.
Unsere Autorin hat sich immer eine große Familie gewünscht, aber darauf war sie nicht vorbereitet: Bei einem Verwandtschaftsbesuch in Cleveland begegnet sie Demokraten, Trumpisten und Waffennarren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Spaltung Deutschlands wurde in Frankfurt die Deutsche Bibliothek eröffnet. In diesem Artikel von 1952 beschreibt Paulheinz Middeldorf die Anfänge der heutigen Nationalbibliothek im Rothschildpalais am Untermainkai.
Was ist Ihr Lieblingsbuch? Das haben wir Prominente von Grit Seymour bis Eckart von Hirschhausen gefragt. Ihre Empfehlungen halten so einige Überraschungen bereit.
Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum fragt nach dem Wesen der Aufklärung: Ist sie historisch geworden oder immer noch aktuell? Die Ausstellung lässt beide Deutungen zu. Das macht sie interessant.
Meisterhafte Gedichte, die mehr als tausend Jahre alt sind: Die alte arabische Poesie verdient eine Wiederentdeckung.
Wie 1914 eine internationale Friedensmission im Handumdrehen in Kriegstreiberei umschlug: Zur Geschichte der Bugra in Leipzig.
Nach dem Tod von Königin Elisabeth ist die republikanische Frage wieder aufgeflammt: König Charles III. beginnt seine erste Reise in ein Land, das nicht sicher ist, ob es ihn als Staatsoberhaupt behalten will.
Vor 400 Jahren wurde die First-Folio-Ausgabe der Werke William Shakespeares auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Eine abenteuerliche Strategie von genialen bis halbseidenen Londoner Verlegern ging endlich auf.
Die Kataloge des Mönchengladbacher Museumsdirektors Johannes Cladders waren von Pappe, machten seinen konzeptuellen Ansatz greifbar. Das Onlinearchiv seines Hauses konserviert seine Ära kongenial.
Acht Medienangebote im Internet können sich mit dem Grimme Online Award 2024 schmücken. Zudem wurden bei der Preisgala ein Sonderpreis Künstliche Intelligenz und ein Publikumspreis überreicht
1987 wurden die deutschen Forscher schon einmal in Sicherheit gebracht, und die einheimischen Mitarbeiter mussten das Haus schützen. Ein Bericht zur Lage des Orient-Instituts Beirut.
Die Frankfurter Buchmesse bietet einen dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe und dessen „Italienischer Reise“ gewidmeten Escape-Room an.
Zwei Projektentwickler haben neue Ideen für den Biebricher Zollspeicher in Wiesbaden. Sie wollen einen „gesellschaftlicher Knotenpunkt“ schaffen und zur Finanzierung hochpreisige Wohnungen vermarkten.
Am Dienstag eröffnet die Frankfurter Buchmesse. Sie könnte ereignisreiche Tage erleben, denn außer Italiens offizieller Ehrengastdelegation reist noch eine weitere an. Was ist von ihr zu erwarten?
Es muss nicht alles in Neapel spielen: Der Gastlandauftritt Italiens bei der Frankfurter Buchmesse bietet die Gelegenheit, mit einigen Klischees aufzuräumen. Ein paar Lesevorschläge.
Was ein alter italienischer Autor sagt, ist wahr: Die erste Komplettübersetzung von Giacomo Leopardis „Zibaldone“ ins Deutsche bringt ein Wunderbuch ins einundzwanzigste Jahrhundert – eines zum Be- wie zum Verwundern.
Für die „Maxton Hall“-Romane von Mona Kasten schwärmen Teenies und junge Leute. So erfolgreich können Liebesschnulzen sein.
Gefangen in einem Netz aus Stein, erlöst im Geflecht der Texte und ihrer vielfältigen Bezüge: Dieses Gedicht führt ins Zentrum eines großen literarischen Werkes.
Gelungene Übergangsspielstätten, spektakuläre Neubauten, aber auch eine kostspielige und langwierige Sanierung: Das Deutsche Architekturmuseum präsentiert Opern- und Theaterprojekte, die Frankfurt als Vorbild dienen könnten.
Darf und soll man ein Buch verfilmen, das den Wert des Lesens betont und keine Bilder braucht? Die Kinoversion von „Der Buchspazierer“ macht das anrührend richtig.
Der Neubau der Astrid-Lindgren-Grundschule überragt den Bestandsbau. Dafür ist nun Nachmittagsbetreuung möglich und gemeinsames Mittagessen in der Mensa.
Schönheit und Bizarrerien der Natur porträtierte Anita Albus in Wort und Bild wie niemand sonst in unserer Zeit: Kurz vor ihrem heutigen zweiundachtzigsten Geburtstag ist die Malerin und Schriftstellerin in München gestorben.
Dokumentationen und Reportagen rund um die US-Wahl 2024 starten und Carolin Kebekus kehrt zurück auf die TV-Bühne: Eine Auswahl der Mediatheken-Highlights im Oktober.
Der Althistoriker Christian Meier in Texten und Gesprächen.
Saxophon-Klänge statt Sirenengesang: Eine Kreuzfahrt mit der neuen Silver Ray von Athen nach Venedig folgt den Spuren des Odysseus – und bietet den Passagieren Annehmlichkeiten, von denen der antike Held nur träumen konnte.
Spurenleser auf Rezeptionswegen: Der Schweizer Architekturhistoriker Werner Oechslin feiert seinen achtzigsten Geburtstag in Einsiedeln, wo er eine bedeutende Bibliothek etabliert hat.
Kafka, Rilke, Smetana: Für viele Künstler wurde das Schloss Loučeň in Böhmen zu einem inspirierenden Zufluchtsort. Nach vielen Jahren des Verfalls strahlt es heute wieder diese Kraft aus.
Ein Abend, drei Stücke: Der jüngste Premierenabend am Nederlands Dans Theater weckt Erinnerungen an die glanzvollen Traditionen des Hauses und zeigt zugleich, woran es dem zeitgenössischen Tanz heute viel zu oft fehlt.