Zeugen aller Zeiten
Wie werden die Erinnerungen von Zeitzeugen weitergetragen? Und von wem? Die Inszenierung „Zeit für Zeug:innen“ des Jungen Schauspiels sucht im Historischen Museum nach Antworten.
Wie werden die Erinnerungen von Zeitzeugen weitergetragen? Und von wem? Die Inszenierung „Zeit für Zeug:innen“ des Jungen Schauspiels sucht im Historischen Museum nach Antworten.
Was verschenken Sie zu Weihnachten? Redakteure aus dem Feuilleton der F.A.Z. empfehlen in sechs Kategorien nicht nur Bücher, Platten, Filme und Serien zu Weihnachten.
Das wirtschaftliche Wachstum kommt bei vielen jungen Osteuropäern nicht an. Woran das liegt und welchen Schaden das für die Demokratie bedeuten kann.
Caspar David Friedrich in seinem Jubiläumsjahr zum letzten Mal: Weimar fügt dem Ausstellungsreigen einen grandiosen Schlusspunkt an: mit dem Blick der Klassik-Stadt auf den Romantiker.
Ohne die Arbeit einer Nationalbibliothek funktioniert kein Verlag und keine Buchhandlung. In Sarajevo ist diese Einrichtung im Streit unterschiedlicher Verwaltungsorgane chronisch unterversorgt und soll geschlossen werden. Was tun?
Nach dem Eklat bei der Eröffnung der Nan-Goldin-Ausstellung fand am Sonntag ein Symposium statt. Die Künstlerin selbst hatte sich davon distanziert.
Millionen Bücher wurden während des Zweiten Weltkriegs gestohlen und verschleppt, ausgelagert oder zerstört. Vieles kehrte bis heute nicht zurück. Vor allem zwischen Polen und Deutschland gibt es einige offene Fragen. Jetzt werden sie diskutiert.
Nach dem Eklat bei der Eröffnung der Nan-Goldin-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie in Berlin fand am Sonntag ein Symposion statt. Die Künstlerin selbst hatte sich davon distanziert.
Der Wissenschaftsverlag Springer Nature hat den Sprung an die Börse geschafft. Ein Gespräch mit Verlagsmanager Marc Spenlé über die Macht der drei großen Verlage, die Härte des wissenschaftlichen Auswahlprozesses und den Wandel der Branche.
Bücher und Magazine können derzeit in Bosnien-Hercegovina nicht erscheinen. Nun hat sich ein wichtiger Diplomat eingeschaltet: Er ordnet eine Lösung in den kommenden zwei Monaten an.
Das leerstehende Gebäude der Uni Frankfurt könnte bald übergangsweise von Kulturinitiativen genutzt werden. Ein erstes Gespräch aller Beteiligten verlief offenbar erfolgversprechend.
Mieten von 500 Euro und mehr, dazu kräftig gestiegene Preise und auch noch eine Vorliebe für Biokost: Studenten müssen gut haushalten, um über den Monat zu kommen. Wie sie das machen, erzählen sie hier.
Befreiung von Kette und Schuss: Ein Gespräch mit der Grande Dame der Textilkunst Sheila Hicks.
Eine Gruppe namens „Kollektiv UFO – Utopien Formen“ hat die ehemalige Kunstbibliothek der Goethe-Universität besetzt. Mit der Aktion nehme man die versprochene, aber bislang nicht verwirklichte Entwicklung zum Kulturcampus selbst in die Hand, teilen die Besetzer mit.
Er prägt das Bauen und dessen Theorie so stark wie sonst kaum jemand – und hat die Art, wie man entwirft, grundlegend verändert. Jetzt wird der holländische Architekt und Denker Rem Koolhaas achtzig Jahre alt.
Kommen Sie, atmen Sie! Wie innere Leuchtkraft die Nebensaison im Engadin beleben soll.
Der 21. bundesweite Vorlesetag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Vorlesen schafft Zukunft“. Die Initiative möchte damit zeigen, wie sich Vorlesen positiv auf die Entwicklung von Kindern auswirkt.
Mit einer geänderten Führungsstruktur möchte die Regierung die größte deutschen Kultureinrichtung neu aufstellen. Kulturstaatsministerin Claudia Roth will die Reform noch vor der Neuwahl abschließen.
Richard Gere hat einen Film über den Dalai Lama mitproduziert. Im Interview spricht er über Weisheit und Irrsinn und verrät, wie er mit Wut umgeht.
Studien belegen den Rückgang des Lesens. Eine Fahrt mit der U-Bahn genügt, um uns tippende Finger und gesenkte Köpfe vorzuführen. Doch das Buch hat Zukunft. Und dem Lesen ginge es vielleicht besser, wenn man anders darüber nachdenken würde.
Mit seiner Befangenheit legt er die Befindlichkeit des Faches bloß: Der Historiker Wolfgang Hardtwig lässt seinen Kindheitserinnerungen einen zweiten Memoirenband folgen.
Genug ist genug: Acht Autoren berichten über den Antisemitismus im deutschen Literaturbetrieb seit dem 7. Oktober 2023 – auf Initiative von Slata Roschal und Alexander Estis.
Unsere Literatur ist in finanzieller Not: Buchverkäufe erbringen zu wenig, und Künstliche Intelligenz beutet die Intelligenzija aus. Lesungen, Crowdfunding, Mäzenatentum – was ist das Geschäftsmodell der Zukunft?
Reinhold Geilsdörfer will das schwäbische Heilbronn zur Tech-Hochburg machen. Dafür hat ihm der zweitreichste Deutsche viel Geld zur Verfügung gestellt.
Das Internet Archive in San Francisco sieht sich als Bastion im Kampf gegen Desinformation. In kurzer Zeit verschaffen sich Hacker Zugriff auf die Seite und stehlen Daten von 31 Millionen Nutzern. Die Motive der Angreifer sind unklar.
In Matfen Hall bei Newcastle kann man in einem neogotischen Herrenhaus den Luxus eines Fünfsternehotels genießen – und nebenbei eins der besterhaltenen Kastelle am römischen Hadrianswall entdecken.
Die Stadt Kelsterbach hat ihren Internetauftritt überarbeitet.
Die Schriftstellerin Zoë Jenny hat ein Buch über ihren Vater geschrieben: Im Interview erzählt sie von dem Verleger, dessen Leben sich um Bücher drehte, ihrer Kindheit im linken Milieu – und einem RAF-Terroristen auf dem Dachboden.
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Claudia Roth lud ein: Jahrelang beriet eine Kommission über die Frage, unter welchen Bedingungen E-Books in Bibliotheken verliehen werden dürfen. Das Ergebnis ist ein Armutszeugnis.
Im Okavango-Delta kommt man Wildtieren so nah wie sonst nirgendwo in Afrika. Diese Exklusivität ist teuer. Trotzdem halten die Dorfbewohner den luxuriösen Safaritourismus nicht für eine dekadente Spielerei – aus gutem Grund.
Buchhändlerin Jutta Bummel arbeitet daran, dass Kinder besser lesen lernen. Manches, was in ihrer Hochheimer Buchhandlung begann, findet bundesweit Nachahmer.
Immer mehr Bücher werden auch als E-Book veröffentlicht. Aber es ist bislang noch nicht geregelt, wann eine Bibliothek eine E-Book-Lizenz kaufen und das elektronische Werk an ihre Nutzer verleihen kann.
Jeder sechste Amerikaner hat Vorfahren aus Deutschland. Besonders in den Swing-States sind die „German Americans“ eine wichtige Wählergruppe. Wem werden sie ihre Stimme geben?
Paderborner Lehrstunde: Nach der Ausstellung „Corvey und das Erbe der Antike“ darf nie mehr ungestraft vom finsteren Mittelalter gesprochen werden.
Im Atelier der jungen Modistin Špela Strašek: Ihr Handwerk ist nationales Kulturerbe Sloweniens. Die Prinzessin von Wales wäre ihre Traumkundin.