Ein Seehaus mit Weitblick
Dieser Neubau macht’s anders: Ein Architektenpaar hat ein warmes Familienheim aus Holz geschaffen, das sich so leicht umbauen wie reparieren lässt.
Dieser Neubau macht’s anders: Ein Architektenpaar hat ein warmes Familienheim aus Holz geschaffen, das sich so leicht umbauen wie reparieren lässt.
Singapore Airlines ist schon immer ein Pionier der Luftfahrt gewesen und hat genaue Vorstellungen davon, wie die Zukunft des Fliegens aussehen wird. Viele sind verlockend und manche auch schon verwirklicht.
Endlich richtig Durchschlafen. Grüne Straßen. Erneuerbare Energie durch Geschrei. Hubschrauber für alle. Unfreundliche Künstliche Intelligenz. Und mehr Europa im All: Erfindungen, die 2025 die Lösung sein könnten.
Über Fehlentscheidungen, Risikoangst und schlechte Gefühle. Und einen kleinen Wunsch zum Jahresende.
Luigi Nono war einer der führenden Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Witwe Nuria Schoenberg Nono erinnert sich an ihn und will, dass das gemeinsame Archiv in Italien ein offener Ort bleibt.
Das Publizieren von Büchern scheint in der schönen neuen Datenwelt immer einfacher zu werden. Doch für die Autoren ist es mit einem hoch standardisierten und nicht selten irrationalen Produktionsprozess verbunden.
Die Verlagsbranche steht vor einer Disruption: Microsoft und Tiktok haben eigene Imprints gegründet, und gleichzeitig fluten Selfpublishing-Plattformen den Markt mit KI-generierten Titeln. Für Autoren und das Urheberrecht verheißt das nichts Gutes.
Tradition bei der Wurzel gepackt: Die Architekten von Snøhetta haben das samische Nationaltheater im Norden Norwegens entworfen. Es ist zugleich eine Schule für Rentierhirten.
Er heißt Otto von Irgendwas. Ist aber nicht irgendwer. Peter Stamm lässt einen Achtjährigen über seine Zukunft entscheiden: ein feines Kinderbuch über Verzagtheit und Mut – und über Freundschaft.
Kloster Eberbach steht vor Veränderungen. Die Neukonzeption des Museums ist eine dringliche Aufgabe, und auch für die Hotelpläne muss eine Entscheidung her.
Vor 200 Jahren wurde Anton Bruckner geboren. Der Komponist galt lange als wehrloses Genie, das den Einflüsterungen seiner Freunde ausgesetzt war. Die kritische Werk-Edition fördert ein differenziertes Bild zutage, wie Thomas Röder im Gespräch berichtet.
Fritz Senn hat in Jahrzehnten eine Spezialbibliothek zu James Joyce aufgebaut. Es gibt in Zürich sogar eine Stiftung dazu. Und das Schönste: Man darf ahnungslos sein und einfach hineinspazieren.
Den Esel macht das beste Buch nicht klug: Ein Gedicht über den begrenzten Nutzen der Literatur bei falschem Gebrauch.
Das Evangeliar Heinrichs des Löwen in der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel begeistert seit Jahrhunderten. Ein Gespräch mit dem Leiter der Handschriften-Abteilung.
Im Zürich jenseits der Bahnhofstraße kann man eine ganz andere Schweiz finden und für einen guten Zweck einkaufen: im Brockenhaus.
Bedeutende Romane dieses Jahres beschäftigen sich mit historischer Ungerechtigkeit sowie Krisen der Gegenwart, auf anklagende oder satirische Weise – und bisweilen auch auf besonders drastische. Zehn Empfehlungen.
Jeffrey Wright hat schon in James-Bond-Filmen einen CIA-Agenten gespielt, nun übernimmt er eine solche Rolle wieder in der Serie „The Agency“ und erzählt im Interview von seiner Uni, wo zukünftige Agenten rekrutiert wurden.
Kürzlich wurden 300 Bücher aus der Pariser Bibliothek des Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez dem Cervantes-Institut übergeben. Ist das nur alter Plunder? Oder nicht doch etwas mehr?
Der Schriftsteller Raoul Schrott hat die Sternhimmel 17 verschiedener Kulturen aus Geschichte und Gegenwart zusammengestellt. Ein Gespräch über die Hintergründe eines einmaligen Projekts.
Die Berliner Ökonomin Anna Abalkina deckt Betrug in der Wissenschaft weltweit auf. Dafür wurde sie ausgezeichnet. Hier erzählt sie von gefälschten Daten, käuflichen Experten – und Kollegen, die nicht mehr grüßen.
Eine Abordnung des Frankfurter Auschwitzprozesses reiste vor 60 Jahren nach Polen, um in dem Konzentrationslager zu ermitteln. Über die Untersuchung hinter dem „Eisernen Vorhang“ wurde heftig gestritten.
Die Freie Universität Berlin will eine Ausstellung über antisemitische Pogrome nicht ausrichten, weil sie die Besucher zu stark emotionalisieren könnte. Man beugt sich dem Dauerdruck der Aktivisten.
In der offenen Werkstatt Makerspace in Gießen können Besucher ihre Ideen gratis verwirklichen. Zu Künstlicher Intelligenz bieten die Betreiber auch etwas. Mit einem Hintergedanken.
Sie liebt Tagebücher, Memoiren, Briefwechsel, stöbert in Archiven und macht schöne Bücher: Ein Besuch bei der Pariser Verlegerin Claire Paulhan.
Wie war 2024 in Kunst und Kultur? Die einen haben goldene Pokale verdient, die anderen eher goldene Zitronen: Gelungene Ausstellungen, misslungene Auftritte, ein nutzloser Umzug, ein neues Museum und hilfreiche Zaubertricks in der Region.
Zeugnisse von 5000 Jahren Besiedlung sind im Norden der Wetterau bewahrt. Für die hohe Zeit der Klöster steht die vor 850 Jahren gegründete Zisterzienserabtei Arnsburg.
Es gibt wahrscheinlich niemanden, der die F.A.Z. länger liest als W. Georg Olms. Seit 1949 studiert der 97-Jährige unsere Zeitung. Auf Fernsehnachrichten verzichtet er dagegen: Die sind ihm zu oberflächlich.
Für alle, die noch Weihnachtsgeschenke suchen: Unsere Bücher, Musik, bewegten Bilder und nützlichen Dinge zu Weihnachten. Die Empfehlungen der Feuilletonredaktion der F.A.S.
Die einen kennen sie aus „Höhle der Löwen“, die anderen von Instagram. Oder vom Podium, wenn sie über Gleichberechtigung und Feminismus spricht. Wer ist Tijen Onaran?
Die Vorfreude auf die Wiedereröffnung von Notre-Dame ist groß. Doch manche Vorgehensweisen nach dem Brand der Kathedrale bleiben fragwürdig und etliche Fragen unbeantwortet.
Die Israelische Nationalbibliothek zeigt die letzte der drei großen Ausstellungen zum hundertsten Todestag Franz Kafkas. In ihr steht die Beziehung des Schriftstellers zu Judentum und Heiligem Land im Mittelpunkt.
Vor 150 Jahren wurde Winston Churchill geboren. Von manchen Briten wird er weiterhin verehrt, doch spätestens seit den „Black Lives Matter“-Protesten hat sein Bild Risse bekommen, wie eine Reise zu seinen Wirkungsstätten zeigt.
Sie wuchs in einer ländlichen katholischen Gegend als eines von sechs Kindern auf: Wie Claire Keegan sich einen Platz in der irischen Literatur erkämpft hat, den ihr niemand mehr nehmen kann. Ein Gespräch.
Gott hab sie selig: Der Kirchenhistoriker Jörg Ernesti legt eine um katholische Ausgewogenheit bemühte Geschichte der Päpste seit 1800 vor, die so manche Frage offen lässt.
Die Häuser, in denen der Dichter Friedrich Hölderlin in Bad Homburg im Taunus lebte, stehen nicht mehr. Trotzdem erinnert die Stadt an einem besonderen Ort an Friedrich Hölderlin. Jetzt auch wieder mit einer Ausstellung.
Seit fast vierzig Jahren widmet er sich dem Werk von James Joyce in den Räumen einer Zürcher Stiftung: Fritz Senn erzählt von der Freude, beim Lesen ahnungslos sein zu dürfen.