Wenn schon untergehen, dann mit Stil
Zimmer mit Innensicht: Die britische Hotel-Serie „The Halcyon“ mag zwar etwas unüberraschend und eskapistisch sein, ist aber Plüschfernsehen der Extraklasse.
Zimmer mit Innensicht: Die britische Hotel-Serie „The Halcyon“ mag zwar etwas unüberraschend und eskapistisch sein, ist aber Plüschfernsehen der Extraklasse.
Der Schauspieler Christian Friedel wird mit seiner Band „Woods of Birnam“ bei der „Langen Nacht der vergessenen Stücke“ auftreten. Vorab spricht er über seine Leidenschaft für Popmusik und das literarische Theater.
Die ARD-Verfilmung des Romans „Der Überläufer“ von Siegfried Lenz nimmt sich ihre Freiheiten – und ist doch ein sehenswerter Film über die Unmöglichkeit, sich im Krieg nicht schuldig zu machen.
In den Drehpausen wechselt der Schauspieler Sabin Tambrea gerne hinter die Kamera – und fotografiert seine Kollegen. Impressionen vom Filmset zu „Narziss und Goldmund“.
Längst hat sich die Berlinale auch als Ort für Serienpremieren etabliert. Aber sieht man dort mehr als zu Hause am Fernseher?
Welche Sprache spricht die Berlinale? Heute läuft im Wettbewerb „Berlin Alexanderplatz“, und Franz Biberkopf heißt da Francis. In Alfred Döblins Roman wird balinert, im Film kommt die Hauptfigur aus Bissau.
Es war einmal in „Neu York“: Eine weitgereiste alte Dame erzählt einer jungen Frau von ihrer großen Liebe – der erste Roman des bekannten Schauspielers Hanns Zischler.
Zur Kostümierung bedienen sich Fastnachter an vergessener Mode und Vorbildern aus Filmen. Doch nicht jedes Kostüm kann man kaufen.
Die Gespenster der Weimarer Republik sind unter uns – und eine Partei steht dabei besonders in der Verantwortung: die FDP. Historische Lehren aus der Thüringer Skandalwahl.
Am Freitag startet die zehnte und letzte Staffel der Serie „Pastewka“, in der Comedian Bastian Pastewka fünfzehn Jahre sich selbst spielte. Oder? Wir haben nachgefragt.
In der dritten Staffel von „Babylon Berlin“ dehnen die Regisseure der Serie ihr historisches Panorama noch weiter aus: Es geht um den Aufstieg der Nazis, den Börsenkrach und den Niedergang der Republik.
Sein Serien-Kommissar Gereon Rath würde ihn wohl unter den Tisch trinken, glaubt Volker Bruch. Hier spricht der Schauspieler über seine Augenringe, Ernährung und das Glück, mit Familie und vier Eseln auf dem Dorf zu leben.
Bereits am 24. Januar startet die dritte Staffel „Babylon Berlin“ beim Bezahlsender Sky, bevor sie im Herbst 2020 auch in der ARD gesendet wird.
Fangen in zehn Tagen tatsächlich die zwanziger Jahre an? Haben sie jemals aufgehört? Und woran liegt es, dass die Gegenwart in der Welt von vor hundert Jahren ihre Kämpfe, Konflikte und Hoffnungen wiederzuerkennen glaubt?
Die Kontroverse um die Hohenzollern ruft eine schicksalhafte Phase der deutschen Geschichte ins Gedächtnis: den Untergang der Weimarer Republik. Was lernen wir daraus für die Gegenwart?
Tom Tykwer war bei der Weltpremiere am Montag in Berlin vor Ort. Ab Ende Januar laufen dann die 12 neuen Folgen erst auf Sky und dann ab Herbst 2020 auch in der ARD.
Produzent Nico Hofmann prägt das hiesige Fernsehen mit seinen Filmen wie kaum ein Zweiter. Würde er „Unsere Mütter, unsere Väter“ noch einmal machen? Was sagt das Programm des Jahres 2019 über unser Land? Und wieso reden in der Branche alle über die AfD?
In Berlin ist am Samstag der Europäische Filmpreis verliehen worden. Die Historiengroteske „The Favourite“ ist der große Gewinner des Abends. Ebenfalls ausgezeichnet wird die deutsche Erfolgsserie „Babylon Berlin“.
Die groteske Königshofgeschichte „The Favourite“ gewinnt den Europäischen Filmpreis, Hauptdarstellerin Olivia Colman wird zudem als beste Schauspielerin prämiert. Deutsche Nominierte gehen dagegen leer aus.
Carsten Schmidt gibt seinen Posten als Chef von Sky Deutschland ab. Das ist kein gutes Zeichen. Der Sender wirkt orientierungslos. Was ist erst, wenn die Bundesligarechte flöten gehen?
Unterhaltung gehört auch zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Als jemand, der lange dabei war, sieht Andreas M. Reinhard ein systematisches Defizit, auch im Kinderprogramm. Wie ändert man das?
Falsches Idyll: Christian Schwochows Verfilmung der „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz will den Roman vor seinen heutigen Lesern retten, indem er ihn an der entscheidenden Stelle fatal entschärft.
Das Deutsche Tagebucharchiv sammelt Lebenserinnerungen und Briefe jeglicher Art – von ganz gewöhnlichen Menschen. Es sind faszinierende Dokumente,die die Vergangenheit spürbar machen.
Knappe Entwicklungszeiten, fehlende Schauspieler: Der Sender Sky kämpft. Gegen Netflix und Amazon muss er sich behaupten. Die Produzenten von Serien, die nicht nur Sky braucht, sind fein raus.
Der Abosender Sky gerät zunehmend unter Druck. Bedeutende Manager räumen ihre Posten, wichtige Positionen fallen weg. Weitere Entlassungen könnten folgen. Wo führt das hin?
Bei den „Screenforce Days“ in Köln zeigen die Fernsehsender der Werbeindustrie, wie toll ihr Programm ist. Das ist nicht nur Feuerwerk. Im Wettbewerb gegen Netflix und Amazon geht es schließlich um viel.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum siebten Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und Emotion verbindet.
In keiner anderen Zeit war die deutsche Filmindustrie einflussreicher und innovativer: Gemeinsam mit der Bundeskunsthalle Bonn widmet sich die Deutsche Kinemathek in Berlin der Weimarer Republik.
Jens Harzer ist der neue Träger des Iffland-Rings. Die vererbbare Ehrung wird als unzeitgemäß kritisiert. Wer ist der „würdigste Schauspieler unserer Zeit“?
Der Iffland-Ring gebürt dem „Würdigsten“ unter den deutschsprachigen Schauspielern. Bruno Ganz trug ihn 20 Jahre lang. Dass er Jens Harzer testamentarisch zu seinem Nachfolger bestimmt hat, ist verständlich.
Beschleunigter Reifeprozess in Löws Jugendclub: Erst Marco Reus macht den deutschen Diskogängern den Weg zwischen den serbischen Türstehern frei. Doch für das nächste, viel wichtigere Spiel hat er eine klare Forderung.
Auf den Spuren von Tom Tykwers Erfolgsserie: Das Moka Efti Orchestra bringt den Klang der Zwanziger-Jahre in die Darmstädter Centralstation.
Was ist von Thorsten Schäfer-Gümbels Rücktritt zu halten? Und was unternimmt der Frankfurter Flughafen, damit weniger Passagiere ihren Flug verpassen? Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
Chanel zeigte am Dienstag Karl Lagerfelds letzte Kollektion. Neben Claudia Schiffer und Naomi Campbell nahm auch Lars Eidinger im Grand Palais Platz – und fand berührende Worte für den Modezaren. Ein Bericht aus Paris.
Vom Rhein über die Seine an die Spree: Die liebevoll gemachte Doku-Reihe „Ein Tag in ...“ erzählt unter anderem vom Alltag einer Hebamme im Jahr 1629 in Köln, einem Friseur im Jahr 1775 in Paris und einem Ermittler im Berlin des Jahres 1926.
Fritz Langs Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist ein Monument des Kinos. David Schalko hat daraus eine Fernsehserie gemacht. Sie deutet unsere Gegenwart. Reicht sie an ihr Vorbild heran?