Ihr Mut zum Lieben und zum Sterben
Andreas Dresens Film „In Liebe, eure Hilde“ erzählt die Geschichte des Widerstands gegen Hitler aus neuer Perspektive: als Opfergang einer Frau, für die Politik und Gefühl nicht zu trennen sind.
Andreas Dresens Film „In Liebe, eure Hilde“ erzählt die Geschichte des Widerstands gegen Hitler aus neuer Perspektive: als Opfergang einer Frau, für die Politik und Gefühl nicht zu trennen sind.
Die Komödie „Lotti oder der etwas andere Heimatfilm“ entstand fast ohne Budget, mit Laien, die wie Profis spielen, und dem festen Willen, ein Thüringen zu zeigen, wie es in Schlagzeilen zurzeit nicht auftaucht. Das gelingt auf famose Weise.
Grün und rot am Potsdamer Platz: Hanno Hochmuth durchquert mit stilistischer Prägnanz die jüngere Geschichte Berlins.
Geld vom Staat und Steuererleichterungen: Deutsche Produzenten holen politisch viel raus, aber sie versagen in einer Disziplin. Ein Gastbeitrag.
Der Kissinger Sommer feiert Berlin musikalisch mit Vladimir Jurowski, Martin Helmchen, Christian Tetzlaff und Lyrik über S-Bahn wie Autobahn bei der gewitzten Kissinger Liederwerkstatt.
Gastspiel im Staatstheater Darmstadt: Chris Jäger, der auch „Babylon Berlin“ choreographiert hat, beschäftigt sich in seinem Stück mit Missbrauch und Gewalt.
Hip-Hop auserzählt? Was uns der Erfolg der Marching Band Meute über die Lage der elektronischen Musik im Frühjahr 2024 verrät.
Ein Gespür für die Gegenwart: Der Produzent Nico Hofmann verlässt die Ufa und tut sich mit Beta-Film-Chef Jan Mojto zusammen. Was planen die beiden gemeinsam? Ein Interview.
Und zu welchem Preis? Wer muss ihn zahlen? Der Stuttgarter „Tatort“ versucht sich erfolgreich als Sozialstudie. Es geht um einen 13-Jährigen, der zwischen Familienzwang und seinem Gewissen hin- und hergerissen ist.
Seit rund einem Jahr befasst sich ein Untersuchungsausschuss des Brandenburger Landtags mit dem RBB-Skandal. Die Ex-Intendantinnen Reim und Schlesinger waren da. Nun kam der Ministerpräsident.
Die Münchner Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky spricht im Interview über coole Bäuerinnen, „Gender-Scheiß“ und den Gegensatz von Stadt und Land – in unseren Köpfen und in der Wirklichkeit.
Chris Kraus hat die Fortsetzung seines Films „Vier Minuten“ gedreht: „15 Jahre“. Er lebt von der Schauspielerin Hannah Herzsprung. Von ihrer Wut und ihrer Verletzlichkeit. Ein Gespräch.
Es ist nicht so, dass keiner mehr den Fernseher einschaltet. Aber das internationale Plattformfernsehen wächst, das „alte“ Programm nicht. Wir haben einige ernsthafte und ein paar halbernste Ideen, wie das zu ändern wäre.
Relativierte Seifigkeit: Die ambitionierte ARD-Serie „Davos 1917“ begreift Historisches als ernstes Spiel von Möglichkeit und Wirklichkeit. Das kann sich sehen lassen.
Die Künstliche Intelligenz kann viel – auch Drehbücher schreiben. Deshalb lag die Filmindustrie ein Dreivierteljahr lang brach. In Babelsberg kommt auf einem Quadratkilometer alles zusammen: Leerstand, Zukunft, Sorge.
Mit pomadisiertem und gescheiteltem Haar, gehüllt in einen Maßanzug nebst Lackschuhen, wirkt der Schellackplattensammler ebenso gestreng wie amüsant. Max Raabe und das Palastorchester sind in der Alten Oper Frankfurt zu Gast.
In Deutschlands größtem Filmstudio wird seit zehn Monaten nicht mehr gedreht, es herrscht beklemmender Stillstand: Wer hat das Studio Babelsberg ruiniert?
ARD und ZDF schaffen ein gemeinsames Streamingnetzwerk. Die Mediatheken werden miteinander verbunden und arbeiten mit ein und demselben Algorithmus. Auch ein Log-in, das Zutritt zu allen Inhalten gewährt, soll es geben.
Besserer Zugriff auf alle Sendungen: Künftig werden in den jeweiligen Mediatheken von ARD und ZDF die Inhalte der anderen öffentlich-rechtlichen Sender nicht nur abrufbar sein, sondern auch aktiv empfohlen.
Wie viel Abstand braucht ein Film zur Romanvorlage? Offenbar mehr, als Barbara Alberts Verfilmung von Julia Francks „Die Mittagsfrau“.
In Deutschlands größtem und traditionsreichstem Filmstudio wird seit acht Monaten nicht gedreht. Droht dem Studio Babelsberg die Schließung? Über viele mögliche Gründe – und einen Verdacht.
Seit Anfang des Jahres wird in Babelsberg kaum noch gedreht. Dass der Streik in Hollywood dahinter steckt, glaubt der „Oscar“-Preisträger nicht.
Die Arbeitszeit soll künftig elektronisch erfasst werden. Was heißt das für Kultur und Wissenschaft? Wie werden sie sich verändern? Wir haben die gefragt, die es betrifft.
In der Show „Berlin, Berlin“ sind die Zwanzigerjahre golden und klingen nach Jazz und Couplets.
Mit den Serien „Babylon Berlin“ und „Das Boot“ sammelte Sky internationale Meriten. Jetzt teilt der Pay-Sender mit, dass er in Deutschland nicht mehr produziert. Im Kampf gegen die Streaming-Konkurrenz gibt Sky auf.
„Eldorado – Alles, was die Nazis hassen“ zeichnet ein komplexes Bild der 20er- und 30er-Jahre in Berlin. Das ist aufschlussreich und gelungen.
Der künftige Burgtheater-Intendant Stefan Bachmann inszeniert Lion Feuchtwangers München-Roman „Erfolg“ am Residenztheater. Ist das auch ein Erfolg auf der Bühne?
Noch blockiert sich die Ampel beim Haushalt selbst. Zuletzt halfen gigantische Kredite über alle Lücken hinweg. Der Bund der Steuerzahler gibt Anregungen zum Ausmisten.
Das Hausgefängnis der Gestapo in Berlin wurde zum Schicksalsort für viele Gegner von Hitlers Regime. Eine Ausstellung in der Topographie des Terrors erzählt davon.
Die Heizungswende sowie die Enthüllungen über Springer und Gomorra wecken wieder alte Zweifel: Wäre man nicht doch besser Installateur geworden?
Peter Kurth glänzt im Crime noir „Wenn der Mordmann kommt“ von Friedrich Ani.
Wie ein paar Amerikaner in Südfrankreich berühmten europäischen Intellektuellen halfen, den Nazis zu entkommen, davon erzählt die historische Netflix-Serie „Transatlantic“.
Sie statteten Brad Pitt für „Troja“ aus, genau wie die Schauspieler von „The Crown“ – und den „Tatort“: Das spanische Unternehmen Peris ist der größte Kleiderschrank der Filmindustrie.
Mit jedem seiner Krimis schreibt Volker Kutscher sich weiter hinein ins Böse der Dreißigerjahre. „Transatlantik“ spielt in Berlin, New York und im Rhein-Main-Gebiet. Nun stellt er den Band in Frankfurt vor. Am 22.März ist er im Literaturhaus zu sehen.
Ralf Ludwig soll Intendant des MDR werden. Er ist der einzige Kandidat. Seine Wahl ist aber alles andere als sicher, und der Personalrat fragt, warum er „Ruhegeld“ will.
Leonie Benesch ist auf der Berlinale zum „Shooting Star“ gekürt worden. Eigentlich gibt die Schauspielerin nicht viel von sich preis. Wir haben sie einen ganzen Tag begleitet.