„Mein Vorbild? Eher Romy Schneider“
Liv Lisa Fries spielt im Zwanziger-Jahre-Krimi „Hinterland" eine Gerichtsmedizinerin. Im Interview spricht sie über ihre Recherche in der Pathologie.
Liv Lisa Fries spielt im Zwanziger-Jahre-Krimi „Hinterland" eine Gerichtsmedizinerin. Im Interview spricht sie über ihre Recherche in der Pathologie.
Seit Jahren ist Liv Lisa Fries in „Babylon Berlin“ zu sehen, seit Kurzem in „Felix Krull“, bald in „Munich: The Edge of War“. Kein Wunder, dass die Kamera sie liebt – und das Publikum auch. Ein Porträt.
Bei coronabedingten Drehausfällen übernehmen Versicherungen weder die zusätzlichen Kosten noch die wirtschaftlichen Verluste. Um den daraus resultierenden Unsicherheiten entgegen zu wirken, werden die Ausfallfonds nun verlängert.
Detlev Buck hat Thomas Manns „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ verfilmt, nach einem Drehbuch von Daniel Kehlmann. Der Film macht aus dem Bildungsroman eine Romanze – und wirkt dadurch erst recht schulbuchhaft.
Armin Laschet über seinen Musikgeschmack, Seriengenuss in tiefer Nacht und eine Lederjacke von Peter Maffay.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum zehnten Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und emotionale Integrität verbindet.
Im Kinofilm „Fabian“ spielt Tom Schilling den gleichnamigen Protagonisten. Im Interview spricht der Schauspieler über Schaffenskrisen, den Umgang mit dem Lockdown und die neue Generation deutscher Filmschauspieler.
Dominik Graf hat Erich Kästners Zeitroman „Fabian“ von 1931 verfilmt. Aus dem sachlichen Helden der untergehenden Weimarer Republik wird ein sentimentaler Liebender von heute. Das führt zu starken Kinomomenten, geht aber an dem Buch vorbei.
In der Krimiserie „Paris Police 1900“ steht Frankreich am Rande des Abgrunds. Es geht um die „Dreyfus-Affäre“ und einen Frauenmord. Ist das der Gegenentwurf zu „Babylon Berlin“?
Er behaupte nicht, das Virus sei eine Erfindung, so der ehemalige Fernsehseelsorger Jürgen Fliege. Doch die Lockdown-Maßnahmen seien nicht gerechtfertigt gewesen. Im Frühjahr ist er der Partei „Die Basis“ beigetreten.
Das Gefühl, bei einer Autorenlesung endlich wieder unter Menschen zu sein, wenn auch wenigen: Die Buchmesse in Leipzig trotzt Corona und dem schlechten Wetter.
Wer mehr über den Wirecard-Skandal wissen will, wird hier fündig: Im Film „Die Milliardenlüge“ packen die aus, die den Riesenbetrug beenden halfen. Vor allem der bisher anonyme Whistleblower Pav Gill.
Der Tagesspiegel hatte früh über vermeintliche Hintermänner der Aktion #allesdichtmachen berichtet. Inzwischen rudert das Blatt zurück und entschuldigt sich öffentlich für handwerkliche Fehler.
Ihre #allesdichtmachen-Videos sorgten bundesweit für Diskussionen. Nun haben Volker Bruch, Nina Gummich und zwei Kolleginnen ein Interview gegeben. Bruch äußert sich auch zu Berichten über einen Mitgliedsantrag bei der Partei „Die Basis“.
Volker Bruch ist ein führender Kopf von #allesdichtmachen. Bei der Partei „Die Basis“ hat der Schauspieler einen Mitgliedsantrag gestellt. Doch was besagt das?
Vettel, Rammstein, Herta Müller – aber wer ist Habermas? Die Italiener wissen einer neuen Studie zufolge so wenig über die Deutschen wie umgekehrt. Gibt es einen Phantomneid auf imaginäre Überlegenheit?
Nicht nur Stars können ihre Masken auf die Kleidung abstimmen. Nun gibt es FFP2-Masken, die sich farblich zum Outfit kombinieren lassen und obendrein für einen guten Zweck sind.
Auf der Berlinale erzählt das deutsche Kino Geschichten von Erich Kästner bis zum 11. September. Der Umgang mit der Sachlichkeit im Film erweist sich dabei als nicht so einfach.
Die Schanghaier Polizei geht gegen das Filmportal Renren Yingshi vor. Zwar sind dort vor allem Raubkopien zu sehen, doch ist es eine der wenigen Möglichkeiten für Chinesen, ausländische Filme und Serien anzuschauen.
Richtig „golden“ waren die zwanziger Jahre auch in Frankfurt nicht. Bilder aus der Zeit zwischen dem Weltkrieg und dem Beginn der Nazi-Diktatur.
Ein italienischer Ingenieur hatte die Nase voll und wollte seinen eigenen Staat gründen. Den gab es sogar: „Die unglaubliche Geschichte der Roseninsel“ erzählt von einer Mikronation im Mittelmeer vor Rimini.
Auf Tobias Moretti folgt in der Rolle des „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen Lars Eidinger. Eine Neuinszenierung von Hofmannsthals Klassiker wird es in der kommenden Saison aber noch nicht geben.
Höchst ansehnlich: „Vienna Blood“ führt zwei Ermittler in die schön-schaurigen Abgründe des Fin-de-Siècle-Wiens.
Wie wird die Pandemie enden? Wohl kaum mit einer Pressekonferenz der Bundesregierung. Doch irgendwann wird es so weit sein – und für die Zeit danach gibt es Hoffnung.
August Diehl und Sandra Hüller stehen bald für Netflix vor der Kamera, Regisseur Christian Schwochow dahinter. Die Geschichte dreht sich um den Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Ein Oscar-Preisträger spielt eine Hauptrolle.
Das ZDF will zeigen, dass es historisches Hauptstadtdrama kann. In der Serie „Schatten der Mörder“, angesiedelt in Berlin 1946, ist die dunkle Vergangenheit vor allem Kulisse.
Es lag mehr als nahe, den Stoff um die Schlacht im Teutoburger Wald zu verfilmen. Wie viele Mythen hat Netflix aufgewärmt? So blicken die Archäologen Matthias Wemhoff und Karl Banghard auf die Serie „Barbaren“. Ein Gastbeitrag.
„In meinem Kopf sieht die Romanwelt ganz anders aus als die Bilderwelt von ’Babylon Berlin’“: Ein Gespräch mit Volker Kutscher über seinen neuen Gereon-Rath-Roman „Olympia“ und über die Zukunft der Reihe.
In „Babylon Berlin“ spielt sie eine eigensinnige Schauspielerin mit einem Hang zur Dekadenz. Im Interview spricht Schauspielerin Meret Becker über ihren Abschied vom „Tatort“, Geld, Telefonsex – und Otto Sander, den sie Vater nennt.
Serientrailer: „Babylon Berlin“
Die Serie „Oktoberfest 1900“ soll erkennbar das Pendant zu „Babylon Berlin“ sein. Ein großes Spektakel, das sich international verkauft. Damit verhebt sich die ARD allerdings gewaltig.
Vor hundert Jahren wurde Berlin zu der ausufernden Metropole, die wir heute kennen. Eine Ausstellung im Märkischen Museum zeigt, welche Probleme die Stadterweiterung mit sich brachte – und welche sie löste.
Der Film „Exil“ von Visar Morina leuchtet in dunkle Ecken des Sozialen. Der Psychothriller erzählt Integrationsgeschichte als Gratwanderung zwischen subjektiver Paranoia und objektiven Widerständen.
„Babylon Berlin“ in Retro: Die Serie „Perry Mason“ ist perfektes Ausstattungsfernsehen, das um jeden Preis gefallen will. Das ist schlicht, aber ein großer Genuss.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum neunten Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und emotionale Integrität verbindet.
Sturz aus der Hochkonjunktur: Die Maßnahmen gegen Corona gefährden die deutsche Filmwirtschaft massiv. Eine Bestandsaufnahme.