Wo ist Karl Lagerfeld?
Zum ersten Mal in seiner Zeit bei Chanel tritt Karl Lagerfeld nach einer Modenschau nicht vor das Publikum. Die Zuschauer im Grand Palais reagieren enttäuscht.
Zum ersten Mal in seiner Zeit bei Chanel tritt Karl Lagerfeld nach einer Modenschau nicht vor das Publikum. Die Zuschauer im Grand Palais reagieren enttäuscht.
Man hatte mit einigen Bewerbern gerechnet, aber nicht mit einem solchen Interesse: Mehrere tausend Menschen bewarben sich am Samstag um eine kleine Rolle bei „Babylon Berlin“. Einige konnten sogar sehr spezielle Anforderungen erfüllen.
Der SWR-Intendant Peter Boudgoust gibt sein Amt Mitte 2019 vorzeitig auf. Sein Nachfolger – oder seine Nachfolgerin – wird den Rundfunksender mit Blick auf die große Konkurenz von Streamingdiensten modernisieren müssen.
Relotius reloaded: Hanser blamiert sich mit einem kitschigen Roman über die jüdische Nazi-Kollaborateurin Stella Goldschlag. Der Verlag hat dafür sehr viel Geld ausgegeben, doch wer braucht diesen Schund, der nicht mal als Parodie durchginge?
In Großstädten boomen die Hotelketten. Pensionen aber setzen unverdrossen auf den Charme von Ornamenttapete und Etagentoilette. Wen zieht das an? Und wie wohnt es sich da?
Öffentlich-rechtliche und private Sender, Abofernsehen und Streamingdienste produzieren heute mehr Programm denn je. Doch steigt auch die Qualität? Und könnte die Blase 2019 platzen?
Die Bundesländer entscheiden, ob und um wie viel der Rundfunkbeitrag ab 2020 steigt. Die ARD sieht ihre „ordnungsgemäße Arbeit“ gefährdet und bringt das Bundesverfassungsgericht ins Spiel.
Was trieb die Deutschen in diesem Jahr um? Am häufigsten suchten sie auf Google nach Daniel Küblböck. Doch auch die Wo-Fragen sind sehr aufschlussreich.
Der Streamingdienst Dazn ist zu einem großen Konkurrenten für konventionelle Anbieter von Sport-Übertragungen geworden. Vor allem der Bezahlsender Sky gerät unter Zugzwang – und hat Ärger mit den Fußballklubs.
Nach Serienerfolgen wie '4Blocks', 'Babylon Berlin', 'Berlin Station', 'Beat' oder 'Homeland' setzt nun auch Netflix mit seiner zweiten deutschen Serienproduktion die Hauptstadt in Szene.
Hart und zart ermitteln in Berlin: In der ZDF-Krimiserie „Herr und Frau Bulle“ räumt ein ungleiches Ermittler-Paar in einer eindimensionalen Hauptstadt und einer ebensolchen Ehe auf. Doch der Reiz hält sich in Grenzen.
Bei der Bambi-Verleihung in Berlin übt sich Thomas Gottschalk in Galgenhumor. Ausgezeichnet werden unter anderem Paula Beer, Mark Forster und Sebastian Koch. Und ein neuer Preisträger für den Sport-Bambi wurde auch gefunden.
Es gibt ein Leben nach „Babylon Berlin“: Volker Kutscher lässt Gereon Rath in „Marlow“, dem siebten Teil seiner Roman-Reihe, unbeirrt seinen Weg weitergehen. Am Schluss steht ein grandioser Plot-Twist.
Film, Fernsehen und Museen entdecken die Kunst der zwanziger und frühen dreißiger Jahre wieder. Der schaudernde Blick zurück auf den Vorabend des Faschismus und der NS-Herrschaft stellt Fragen an die Gegenwart.
Zwei Vornamen und man wird immer beim falschen genannt? Dieses Problem lässt sich dank einer Gesetzesänderung von November lösen. Auch Zehntausende Dieselfahrer und Inhaber von Girokonten könnten von den Neuerungen profitieren.
Mein Gott, Walter! „Deutschland 86“ bewältigt Vergangenes noch weniger als Staffel eins der Serie, ist aber ein frischer Zugriff auf ein Land, das sich locker macht. Das sieht ziemlich gut aus.
Das Film Festival Cologne brummt wieder. Der neuerdings streamende Hauptsponsor Telekom erlebt mit seiner ersten Eigenproduktion „Deutsch-les-Landes“ freilich ein einziges Fiasko. So etwas Peinliches läuft selten.
In der spektakulären Serie „Babylon Berlin“ glänzt sie als frühe Feministin, die man trotz aller Perfektion sympathisch findet. Ein Treffen mit Liv Lisa Fries.
„Babylon Berlin“ ist die teuerste deutsche Serie aller Zeiten. Sie startete bei Sky, hat international Erfolg und nun Premiere im Ersten. Was ist so faszinierend an Berlin im Jahr 1929? Ist es der Tanz auf dem Vulkan? Die Regisseure geben Auskunft.
Merksätze fürs Leben: David Schalkos Ganovenstück „Schwere Knochen“ erzählt fabelhaft pointenprall die Geschichte eines Verbrecher-Quartetts.
„Brechts Dreigroschenfilm“ hat es nie gegeben, aber jetzt gibt es einen Film, der so heißt. Doch der Regisseur Joachim A. Lang weiß zu viel und überfrachtet sein Werk damit bis zur Ermüdung.
Der Kinostart von „Lola rennt“ setzte vor 20 Jahren neue Maßstäbe im deutschen Film. Unser Autor hat ihn sich noch einmal angesehen und fragt sich: Wäre der Film heute noch möglich?
Machtmissbrauch und Systemkonformität: Ein verregnetes Münchner Filmfest feiert die einstigen Erfolge der Branche und wälzt die aktuellen Probleme. Dabei dominierte dieses Mal die weibliche Filmarbeit.
Volle Dröhnung Unterhaltung: Auf den Kölner „Screenforce Days“ stellen sich Fernsehsender zwei Tage lang den Werbekunden vor.
In Köln zeigen die Privatfernsehmacher bei den „Screenforce Days“, welches Programm sie in petto haben. Nach Ansicht des Ufa-Chefs Nico Hofmann sind alle im Aufbruch. Oder fürchten sie nur Netflix?
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum sechsten Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und Emotion verbindet.
Viele Drehbuchautoren fühlen sich in der deutschen Fernsehbranche wie Statisten. Jetzt haben 92 Schreibende einen Forderungskatalog für mehr Mitspracherecht veröffentlicht. Und die Sender in Bedrängnis gebracht.
Bei der Verleihung der „Blauen Panther“ zeigt Markus Söder, dass er kurze, pointierte Reden halten kann. Der von ihm gelobte Ehrenpreisträger Hape Kerkeling macht es natürlich noch besser und erlaubt sich einen Ausflug in die Politik. Kann der Entertainer nicht endlich ins Fernsehen zurückkommen?
Acht Milliarden Euro will Netflix dieses Jahr in neue Produktionen stecken, 700 neue Filme und Serien sollen starten. Wie wirkt sich das auf Fernsehen und Kino aus? Ein Gespräch mit dem Programmchef Ted Sarandos.
Sky will mit einer Serie punkten, die auf harte Realität setzt. In „Der Pass“ macht ein Serienmörder die Grenzregion zwischen Deutschland und Österreich unsicher. Ein Besuch am Set und die Meinung eines Experten.
Mit Serien wie „Babylon Berlin“ und „Bad Banks“ ist die deutsche Serie international angekommen. Zu viel gutes Fernsehen könne es gar nicht geben, heißt es bei der Kölner Branchenkonferenz „Serien-Summit“. Und wie geht es weiter?
Drei Serien von Pay-TV-Anbietern werden mit Grimme-Preisen ausgezeichnet, die zu den bedeutendsten Ehrungen der Fernsehbranche zählen. Nur eine Kategorie ist noch fest in der Hand der Öffentlich-Rechtlichen.
Wer eine deutsche Serie vom Feinsten sehen will, muss Arte oder das ZDF einschalten: „Bad Banks“ ist ein Thriller aus der Welt des Investmentbankings, in der es immer um alles oder nichts geht.
Nur keine Kompromisse, auch wenn der Pate sich vor einem aufbaut: Tom Tykwer plaudert aus dem Nähkästchen.
„Authentizität ist alles“, behauptet Marvin Kren, der Executive Producer der Serie „4 Blocks“. Notizen von einem Besuch bei den Drama Series Days auf dem European Film Market der Berlinale. Plus eine Filmempfehlung von Ulrike Ottinger, der Grande Dame des deutschen Frauenfilms.
Die Privatsender RTL und Sat.1 investieren wieder in eigene Serien. Was dabei herauskommt, zeigt das Beispiel der Serie „Einstein“ mit Tom Beck.