Albaniens irrer Immobilienrausch
Die Bevölkerung schrumpft deutlich. Aber die Bauwirtschaft wächst in Albanien wie sonst nirgendwo in Europa.
Die Bevölkerung schrumpft deutlich. Aber die Bauwirtschaft wächst in Albanien wie sonst nirgendwo in Europa.
Am Ende fiel das Urteil einstimmig aus: Die Vorschläge des Berliner Architektenbüros AFF passen am besten zur Hugenottenhalle, die umgebaut werden soll.
Eine Auswahl an Ausstellungen für den September.
Mit seltsam berauschenden Kunstharzwürfeln und sphärischen Lichtinstallationen erobert die niederländische Designerin Sabine Marcelis nicht nur namhafte Designgalerien und große Modemarken, sondern begeistert auch Fans auf Instagram und Tiktok. Ein Besuch in Rotterdam.
Individuell wohnen, mit Weitblick und in bester Lage: Ein unausgebautes Dachgeschoss scheint verlockend günstig. Wären da nicht ein paar Hürden auf dem Weg zum Penthouse-Traum.
In Brooklyns Nachbarschaft Bedford Stuyvesant ist die Geschichte des Jazz lebendig. Hier kann man in einem historischen Brownstone eine Zeitreise unternehmen und elektrisierenden Klängen lauschen.
Die deutsche Hauptstadt ächzt unter einer immensen Wohnungsnot und bremst Bauvorhaben mit Ignoranz und Bürokratie. In Wien denkt man groß, plant schnell und realisiert ein ganz neues Viertel – mit Architekten aus: Berlin.
Ein Ehepaar aus Berlin hat sich in der Mecklenburgischen Seenplatte sein Traumhaus gebaut. Unverbauter Ausblick inklusive.
Die Städte im Val d’Europe bei Paris sehen so aus, wie man sich in den Vereinigten Staaten Frankreich vorstellte. Eine Ausstellung in Bordeaux macht jetzt auf den Einfluss des Films auf die Architektur aufmerksam.
Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler und Wiesbadener Speditionsunternehmer Matthias Bedürftig ist Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl 2025.
Vor 30 Jahren wurde in Frankfurt die Prof.-Albert-Speer-Stiftung gegründet. Ihr neustes Projekt ist die Gründung einer Planungsakademie.
Er prägt die deutsche Architektur als Entwerfer ebenso wie als Lehrer: Zum 90. Geburtstag des Architekten Bernhard Winking, der dem gemeinsamen Zeitverbringen so zurückhaltend wie klug Raum gibt.
Nach fünf Jahren Leerstand macht das „Zu den drei Steubern“ neu auf. Mit neuem Pächter und nach einer Rundumerneuerung, die Altes bewahrt und Neues integriert.
Geschmeidigkeit und Konzilianz sind seine Sache nicht: Der Münchner Architekturhistoriker Winfried Nerdinger hat als Ausstellungsmacher und Autor Maßstäbe gesetzt. Jetzt feiert er seinen achtzigsten Geburtstag.
Erstmals seit Mussolini gibt es große städtebauliche Planungen für Rom. Der Mailänder Architekt Stefano Boeri schlägt die Schaffung von urbanen Inseln vor, die von Grün umgeben sind. Und auch im Zentrum tut sich etwas.
Massivholz mit Rissen und Astlöchern galt vor 30 Jahren noch als Ausschuss. Dem widersetzte sich der junge Student Philipp Mainzer und entwarf einen Tisch, der eine Möbelrevolution auslöste. Den Bigfoot stellt e15 bis heute her.
Weltverwandlung mit Nadel und Faden: Hannelore Teutschs gestickte Berlin-Veduten.
Mehr noch, als sein Name es ausdrückt, ist der größte Platz von Charkiw Ausdruck der ukrainischen Geschichte und Gegenwart.
Die erste Orgel im Wiesbadener Kurhaus wurde zu Ehren Kaiser Wilhelms II. gebaut und bei einem Fliegerangriff zerstört. Dass es die Nachfolge-Orgel noch gibt, verdankt sie Friedhelm Gerecke.
Mehr als Kribbeln und Umherlaufen: Das Restless-Legs-Syndrom bestimmt das Leben der Betroffenen. Sie werden medizinisch oft falsch behandelt – das verschlimmert die Probleme.
Er trickste Behörden, Konkurrenten und Geschäftspartner aus, schüchterte seine Gegner ein – und log, wo es nur ging. Im Baugeschäft zeigte sich das Naturell des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers erstmals. Ein Gastbeitrag.
Was ein Architekt kostet, zeigt sich häufig erst im Nachhinein. Doch der Bauherr kann schon vorher manches festlegen, um ein höheres Honorar zu verhindern.
In Schliersee verhindert ein Bürgerbegehren den Neubau eines Hotels. Das Haus stellt bald den Betrieb ein. Solche Blockaden will Bayern aber erschweren.
Zwischen Askese und Ausschweifung: Nirgendwo gibt es mehr FKK-Feriendörfer als in Frankreich. Eine Ausstellung in Marseille erzählt, wie das Land zum Sehnsuchtsort der Naturisten wurde.
Abholzen ist die einfachste Lösung, wenn ein alter Baum einem neuen Haus im Weg steht. Doch ein Beispiel aus Köln zeigt: Rücksicht auf das betagte Gehölz zahlt sich aus.
In den alten Kaufhof in Siegburg ziehen Schauspieler ein und geben ein Stück über René Benko. Die unkonventionelle Nachnutzung zeigt, wie schwierig es ist, Leerstand wieder mit Leben zu füllen.
Der Mensch, der spielt, pilgert an diesem Donnerstag wieder nach Köln. Die Gamescom glänzt mittlerweile nicht mehr nur mit digitaler Unterhaltung.
Der weibliche Körper als Schlachtfeld: Beim Filmfest von Locarno beschäftigte sich nicht nur der Wettbewerb mit der heutigen Lebenswelt junger Frauen.
Ganz unten: Kalabrien an der Spitze des Stiefels ist Armenhaus und Außengrenze Europas, es gibt keine Arbeit, aber viel zu tun. Beobachtungen und Begegnungen zwischen Crotone und Cosenza.
Es gibt drei Wege, um die großen Sprachmodelle weiter zu verbessern. Vor allem einer könnte ein „Game Changer“ sein.
Marion Borderieux leitet eine Grundschule in der Nähe von Lüneburg. Im Interview spricht sie über fehlendes Personal, zankende Behörden – und erklärt, warum sie trotz allem Hoffnung schöpft.
Indonesiens Präsident Widodo wollte eine neue Hauptstadt bauen, um Jakarta zu ersetzen. Nun tritt er ab, und kaum etwas ist fertig. Kann Nusantara noch zum Symbol für den Aufstieg Asiens werden?
Nie wich der Briefträger Joseph-Ferdinand Cheval auch nur einen Fingerbreit vom Pfad der Pflicht ab, doch dann entdeckte er seine Berufung: den Bau eines Palastes. Eigenhändig. Vor hundert Jahren ist er gestorben.
Das Antwortschreiben an die afghanische, unter Pseudonym schreibende Schriftstellerin Parand.
Kyudo ist die Kunst des japanischen Bogenschießens, wörtlich „Weg des Bogens“. Es ist ein Weg ins innerste Ich und von dort aus in die Ruhe.
Eine Kirche nützt niemandem, wenn niemand darin beten will. Deswegen finden in Maastricht viele Gotteshäuser eine neue Bestimmung: als Buchladen, Hotel, Auditorium oder Konzerthalle.