„Der Hass hat keine Zukunft“
In Italien war die Zahl antisemitischer Vorfälle lange Zeit eher gering. Aber Beschimpfungen und Drohungen nehmen zu. Jetzt beginnt die Politik zu reagieren.
In Italien war die Zahl antisemitischer Vorfälle lange Zeit eher gering. Aber Beschimpfungen und Drohungen nehmen zu. Jetzt beginnt die Politik zu reagieren.
Niemand wählt mehr die NPD. Die will deshalb ihr Nazi-Image loswerden. Ein neuer Name soll helfen. Bloß welcher?
Das Künstlerkollektiv „Zentrum für Politische Schönheit“ behauptet die Grabplatte Franz von Papens entwendet zu haben. Ihre letzte Aktion provozierte nun Kritik vom Zentralrat der Juden.
Hitler zur Wahl empfehlen, um ihn zu verhindern? Bei dem Versuch, den Kronprinz der Hohenzollern von dem Vorwurf freizusprechen, den Nationalsozialisten „erheblichen Vorschub“ geleistet zu haben, versteigt sich ein Gutachten in kühne Thesen. Ein Gastbeitrag.
Kurz vor dem Parteitag der AfD will auch ein radikaler Außenseiter in den Bundesvorstand. Die Parteispitze setzt auf Tino Chrupalla als neuen Vorsitzenden.
Die Sowjetunion habe Europas Völker im Zweiten Weltkrieg von Gewalt und Krieg befreit, behauptet Russlands Führung. Der Winterkrieg 1939/1940 erzählt eine ganz andere Geschichte.
Ein libanesischer Geschäftsmann hat bei einer umstrittenen Münchner Auktion mehrere Gegenstände aus Hitlers Besitz ersteigert – und sie dann gespendet. Er wollte verhindern, dass sie in die falschen Hände gelangen.
Hitlers Geburtshaus wird nach den Plänen des österreichischen Innenministers eine Polizeidienststelle. So soll es einer Erinnerung an den Nationalsozialismus entzogen werden. Manche finden: Es gäbe bessere Optionen.
Eva Brauns Cocktailkleid und eine „Luxusausgabe“ von „Mein Kampf“: Ein Auktionshaus hat nun Gegenstände aus der Nazi-Zeit versteigert – und wehrt sich gegen Kritik.
Das Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau am Inn in Österreich soll künftig von der Polizei genutzt werden. Damit geht ein jahrelanger Streit zu Ende. Denn Vorschläge für die Nutzung des Gebäudes, das einige Jahre leer gestanden hatte, gab es viele.
Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat Österreich angekündigt, das Geburtshaus von Adolf Hitler in eine Polizeistation umzuwandeln. Das Haus dürfe „niemals ein Ort zum Gedenken an den Nationalsozialismus sein", so Innenminister Peschhorn.
Das Geburtshaus von Adolf Hitler im österreichischen Braunau am Inn soll eine Polizeiwache werden. Damit solle verhindert werden, dass das Haus eine Pilgerstätte für Rechtsradikale wird.
Vor achtzig Jahren scheiterte Georg Elsers Anschlag auf Adolf Hitler – seine Bombe zündete nur wenige Minuten zu spät. Einen würdigen Platz in der Geschichte fand der Widerstandskämpfer jedoch lange nicht.
Übersiedlungsprobleme, Sieg-Heil-Geschrei und so viele tote Flüchtlinge wie nie. Impressionen aus den letzten Monaten des SED-Staates. Ein Gastbeitrag.
Virtuelle Orden und Battlegrounds: Haben Computerspieler ein Problem mit Rechtsextremismus und der Verherrlichung von Attentätern? Eine Recherche.
Niemand hat die Massaker, den Krieg und das Leid auf dem Balkan so ausdrucksstark zur Petitesse erklärt wie Peter Handke. Für die Opfer birgt die Stockholmer Entscheidung eine erschütternde Botschaft. Ein Essay.
Vierzig Jahre komische Mangelverwaltung, und damit immerhin schon so alt geworden wie die DDR: Das Magazin „Titanic“ feiert sich zum Jubiläum frech selbst.
Nach dem Eklat um eine Ehrenauszeichnung hat die Gesellschaft für Goldschmiedekunst in Hanau die Nazi-Verstrickungen der damaligen Vereinsspitze aufarbeiten lassen. Diese reichten bis ganz nach oben.
Enthüllung durch Textabgleich ist eine allzu riskante Strategie im journalistischen Kampf gegen rechts: Ein Antifaschismus, dessen Wehrbeitrag zur Demokratie sich in schwarzen Wörterlisten erschöpft, beschränkt den demokratischen Streit.
Es war ein ersehnter Höhepunkt beim Filmfest in Toronto: Taika Waititis „Jojo Rabbit“ macht Hitler zum Mitwirkenden einer Komödie über die Schoa.
Bei einem ZDF-Interview wird der thüringische AfD-Chef Höcke zu seinem Sprachgebrauch befragt. Der ist mit dem Verlauf nicht einverstanden und will das Gespräch neu beginnen – und spricht eine Drohung aus.
In einem Dorf wird ein NPD-Mann zum Ortsvorsteher gewählt. Die Aufregung ist groß, im Ort selbst findet man das nur halb so wild. Eindrücke aus Altenstadt-Waldsiedlung.
Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hält sich und seine Partei für bürgerlich. Daran ändern seiner Meinung nach auch NPD-Parolen, Revolutionsträume und die Überzeugungen von Björn Höcke nichts. Ein Interview.
Von Anfang an waren die Nationalsozialisten bestrebt, Deutschland auf einen neuen Weltkrieg vorzubereiten. Dazu mussten sie auch die Bevölkerung militarisieren um eine wankende „Heimatfront“ wie im ersten Weltkrieg zu vermeiden. Ein Gastbeitrag.
Der einzige Sohn von Richard Wagner war dominiert von starken Frauen und einem Übervater. Ihm widmen Feridun Zaimoglu und Günter Senkel ihr neues Drama, uraufgeführt in Bayreuth.
Der Prinz von Preußen fordert Werke, Wohnrecht, ein Museum. Was vordergründig wie ein Streit um Ohrensessel aussieht, ist ein Ringen um Deutungshoheit. Wurden die Hohenzollern missbraucht? Ein Gastbeitrag.
Beim feierlichen Gelöbnis von 400 Bundeswehr-Rekruten erinnern die neue Verteidigungsministerin und Kanzlerin Merkel an den Mut der Widerstandskämpfer um Stauffenberg. Es ist ihr erster gemeinsamer Auftritt seit Kramp-Karrenbauers Amtsantritt.
Am 20. Juli 1944 scheiterte das Unternehmen Walküre, der letzte Versuch, Adolf Hitler zu töten und das NS-Regime zu stürzen. Die Erinnerung an diesen Tag und Stauffenberg, den Mann der Tat, bleibt kontrovers – und damit lebendig.
Das Attentat auf Adolf Hitler jährt sich an diesem 20. Juli zum 75. Mal. Rekruten der Bundeswehr legen an diesem Tag traditionell ihr Gelöbnis ab – und die neue Verteidigungsministerin hat ihren ersten größeren Auftritt. Verfolgen Sie die Zeremonie im Livestream.
Kurt Salterberg gehörte zur Begleitkompanie im Führerhauptquartier. Vor 75 Jahren erlebte er das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 aus nächster Nähe mit.
Der Rechtsausleger der AfD hat sich viele Formulierungen offenbar von führenden Nationalsozialisten abgeschaut. Gilt das auch für sein Weltbild? Ein Gespräch über Björn Höcke, das Grundgesetz und Adolf Hitler.
Das einstige preußische Herrscherhaus fordert nicht nur Kunstobjekte zurück, es beansprucht auch die Deutungshoheit in öffentlichen Museen. Der Vorstoß der Hohenzollern ist ein Angriff auf die Demokratie.
Dorette Kersten kam als Zwanzigjährige nach Peenemünde – und wurde dort persönliche Sekretärin Wernher von Brauns. Sie stand ihm stets zur Seite, auch bei der ersten Mondmission vor 50 Jahren.
Zwischen dem Scheitern des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 und der Arbeit des Parlamentarischen Rates lagen nicht einmal fünf Jahre. Welche Linien vom Widerstand zum Grundgesetz führten.
Das frühere Hauptquartier von Adolf Hitler bei Soissons in Nordfrankreich bereitet den umliegenden Gemeinden Kopfschmerzen. Dort beriet Hitler am 17. Juni 1944 mit seinen Offizieren über die Folgen der Alliierten-Landung in der Normandie elf Tage zuvor.
Nach dem Anschlag in Christchurch wird auch in Australien über das Problem des Rechtsextremismus gesprochen. Einige Rassisten tarnen sich als gute Staatsbürger.