Verzerrte Zahlen
Um die Zahl der Corona-Neuinfektion realistisch einzuschätzen, müsste man auch wissen, warum sich die Menschen auf das Virus testen lassen. Doch das wird nicht erhoben.
Um die Zahl der Corona-Neuinfektion realistisch einzuschätzen, müsste man auch wissen, warum sich die Menschen auf das Virus testen lassen. Doch das wird nicht erhoben.
Freiwillige Helfer sollen überlasteten Pflegeheimen das Testen von Besuchern abnehmen. Doch wer soll die Helfer auswählen und bereitstellen? Die Ideen sind vielfältig.
Wenn es darum geht, wie der Pandemie zu begegnen wäre, wird wissenschaftliches Expertentum als höchste Instanz beschworen. Die unterschiedlichen Disziplinen weisen aber unterschiedliche Wege. Ein Gastbeitrag.
Die Liberalen setzen in der Diskussion um mögliche Impfpannen beim Kampf gegen die Corona-Pandemie jetzt auf Angriffe gegen die Koalition. Ihre Argumente haben sie lange vorbereitet.
Sie waren nicht gerade natürliche Koalitionspartner. Aber die ÖVP und die Grünen fanden vor einem Jahr doch zusammen. Sie hatten sich viel vorgenommen. Erst einmal aber war irgendwie alles Corona.
In Frankfurt sind die Sterbezahlen im vergangenen Jahr kaum gestiegen. Im Corona-Jahr sind viele Babys auf die Welt gekommen, aber nur wenige Ehen geschlossen worden. Das zeigt die Bevölkerungsstatistik des Standesamts.
Ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Krise verweigert sich China noch immer einer Aufarbeitung. Forscher werden behindert, die Partei betreibt einen bombastischen Propagandaaufwand.
Wie viel Optimismus dürfen wir uns im neuen Jahr leisten, und wann ist mit Besserung zu rechnen? Die Pandemie dominiert zwar auch die Erwartungen der meisten Spitzenmanager – aber es gibt noch mehr Themen, die sie umtreiben, als Corona.
Die Corona-Pandemie hat die Verschiebung des weltwirtschaftlichen Gefüges beschleunigt. Reformen tun not, damit Europa nicht zurückfällt.
Der ein oder andere hat an Silvester im eigenen Garten eine Wunderkerze geschwenkt oder doch eine Rakete abgefeuert. Die meisten aber sind ohne viel Getöse in dieses neue Jahr gelangt, auf dem so viele Hoffnungen ruhen.
Ende 2021 könnte die Wirtschaft nach Meinung von Experten wieder Vor-Corona-Niveau erreichen. Die Ökonomen warnen jedoch vor Unternehmenspleiten und dem Wegfall von Hunderttausenden Arbeitsplätzen.
Prognosen haben in Zeiten der Pandemie die Halbwertzeit eines Soufflés. Wir wagen trotzdem einen Blick in die Zukunft der Luftfahrt, die wohl viele Jahre brauchen wird, um den Schock von Corona zu überwinden.
Wir haben im Laufe des Jahres viele Menschen befragt, wie sie in Corona-Zeiten leben und arbeiten. Jetzt haben wir acht von ihnen noch einmal gesprochen. Sie kämpfen weiter gegen die Krise.
Trotz Corona und einer deutlichen Kurserholung erwarten Analysten im Jahr 2021 viel von den Aktienmärkten. Dies zeigt eine Umfrage dieser Zeitung. Doch es gibt so einige Stolpersteine.
Die Corona-Pandemie dürfte die Welt auch bis weit ins kommende Jahr nicht aus ihrem Griff entlassen. Aber die Innovationskraft der Menschen gibt Hoffnung auf eine bessere Welt danach.
Der Chef der hessischen Staatskanzlei, Axel Wintermeyer, über Corona-Besprechungen zwischen den Feiertagen, die aktuell steigenden Infektionen, Herdenimmunität und das „Tönnies-Klima“.
Die Schweiz reagiert weiter zaghaft auf die Ausbreitung des Coronavirus. Die Regierung agiert lieber mit Ge- statt mit Verboten. Doch längst wird das auch im Land heftig kritisiert.
Die Neuinfektionszahl in Südafrika hat sich binnen zweier Wochen mehr als verdoppelt, in manchen Krankenhäusern sind kaum noch Intensivbetten frei. Der Grund könnte in der nun aufgetauchten Mutation 501.V2 zu finden sein.
Richter und ihre Mitarbeiter müssen möglichst bald geimpft werden: Würde Corona die Gerichte lahmlegen, hätte das fatale Folgen für das Land.
In Deutschland ist nicht einmal jeder Zweite für eine Impfung gegen das Coronavirus bereit. Ob Impf-Anreize sinnvoll sind, wird sich zeigen. Die Gefahr besteht aber, mit Privilegien die Gesellschaft weiter zu spalten.
Deutlich ansteckender, schnell um sich greifend: Wegen einer Corona-Mutation gilt in London nun wieder eine weitreichende Ausgangssperre. Deutschland erwägt, Flüge aus Großbritannien einzuschränken.
Barack Obamas Memoiren +++ harter Lockdown +++ Wortschöpfungen +++ Frage der Herkunft +++ Jutta Lampe +++ Donald Trump +++ Missbrauch +++ Sprachgestammel
Brasilien könnte schon bald mit Corona-Impfungen beginnen. Doch immer mehr Brasilianer lehnen eine Impfung ab – weil Präsident Bolsonaro Zweifel daran sät.
Bund und Länder wollen es unbedingt vermeiden, die Bewohner in Altenheimen noch einmal wegen Corona von der Außenwelt zu isolieren. Doch viele Heime fühlen sich mit den zusätzlichen Anforderungen allein gelassen.
Viele Therapeuten werden im zweiten Lockdown von früheren Patienten kontaktiert, die sich wieder in Behandlung begeben wollen. Sie diagnostizieren vermehrt Depressionen, Ängste und Schlafstörungen.
Der hessische Ministerpräsident Bouffier (CDU) bittet die SPD um Unterstützung im Streit um die Bewältigung der Corona-Kosten. Der Schuldenberg zu Füßen der Landesregierung ist bereits vor dem zweiten Lockdown gewaltig.
Eines Tages werden Kinder im Geschichtsunterricht lernen, was sich im Jahr 2020 in Deutschland und der Welt zugetragen hat. Ein Schulbuchautor weiß schon, wie er die Pandemie darstellen will.
Der Intensivmedizinier Christian Karagiannidis spricht über die Situation auf den Intensivstationen. Mit einem Prognosemodell zeigt er: Ohne einen echten Lockdown sähe es nach Weihnachten düster aus.
In Belgien, Frankreich und Irland haben Lockdowns besonders gut funktioniert: Die Zahl der Neuinfektionen sank um rund 80 Prozent. Andere Staaten Europas tun sich deutlich schwerer. Ein Überblick unserer Korrespondenten.
Hockeyspieler Moritz Fürste will mit seinem sportlichen Eventkonzept trotz Corona den Stillstand in der Veranstalterbranche überwinden. Einen prominenten Virologen hat er als Fürsprecher.
Zum Wochenschluss sorgen negative Entwicklungen für Kursverluste: Der Brexit, schärfere Lockdowns und die Dollar-Schwäche. Auch der Ölpreis kann seinen Anstieg nicht fortsetzen.
Eine strenge Prüfung der Dividenden einer Bank ist dem allgemeinen Verbot vorzuziehen. Denn so werden starke Banken im Wettbewerb um Investoren nicht geschwächt.
Die Europäische Zentralbank verstärkt ihr Engagement gegen die Corona-Krise. Sie wird länger und in größerem Umfang als bisher geplant Anleihen aufkaufen.
Im Frühjahr feierte man sie als Helden. Und jetzt? Eine Intensivpflegekraft der Charité bilanziert ihr Corona-Jahr.
Die Geldpolitik hat in dieser Krise zweifellos positive Wirkungen entfaltet. Die EZB ist aber zumindest an ihre Grenzen gegangen. Auch haben die Gefahren zugenommen, dass sie in eine unheilvolle Abhängigkeit von der Finanzpolitik und den Finanzmärkten gerät.
Studieren im Ausland wird nicht nur von Darmstadt aus auch im nächsten Jahr schwierig. Wer es trotz Corona wagen will, muss flexibel sein.