Besieger der Pocken
Die Ausbreitung des Mpox-Virus ruft einen Mann in Erinnerung, dem die Menschheit verdankt, dass die einstige Massenkrankheit Pocken besiegt wurde – den englischen Landarzt Edward Jenner.
Sandra Ciesek gehörte zu den ersten deutschen Virologen, die das Coronavirus erforschten. Im Interview erzählt sie, wie gefährlich der Erreger jetzt noch ist, was sie an der Impfkampagne gestört hat und welches Risiko von der Vogelgrippe ausgeht.
Die Ausbreitung des Mpox-Virus ruft einen Mann in Erinnerung, dem die Menschheit verdankt, dass die einstige Massenkrankheit Pocken besiegt wurde – den englischen Landarzt Edward Jenner.
Tolles Ensemble, zarte Regie, aber ein unentschiedenes Stück: An der Burg erlebt Jonathan Spectors „Die Nebenwirkungen“ seine deutschsprachige Erstaufführung
Der Gesundheitsminister verlangt, dass für Impfgeschädigte mehr getan werden müsse. Eine Recherche der F.A.Z. zeigt, dass sich die Zahl der anerkannten Corona-Impfschäden in vielen Ländern seit Herbst fast verdoppelt hat.
Die Zahl der Affenpocken-Fälle steigt. Der Ausbruch kommt für Forscher nicht überraschend – wirft aber Fragen auf. Warum infizieren sich plötzlich so viele? Und wem nützt die Impfung besonders?
Die Ständige Impfkommission empfiehlt Risikogruppen, sich impfen zu lassen. Dazu zählen Menschen, die engen körperlichen Kontakt zu Infizierten haben, Personal in Laboren mit ungeschütztem Kontakt zu Proben und homosexuelle Männer mit wechselnden Partnern.
In München wurde diese Woche der erste deutsche Affenpocken-Patient behandelt. Für das Klinikpersonal war das eine Herausforderung.
Die belgischen Gesundheitsämter reagieren mit einer Isolationsanordnung auf die Ausbreitung der Affenpocken. Und auch Deutschland rechnet mit weiteren Fällen – hat offenbar aber ausreichend Pockenimpfstoff eingelagert.
Das Reichsimpfgesetz von 1874 regelte über hundert Jahre lang die Impfpflicht gegen Pocken. Hilft es dabei, ein Gesetz für eine erweiterte Corona-Impfpflicht zu formulieren?
In einem internen Papier der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC wird davor gewarnt, wie infektiös die Delta-Variante ist. Auch von zweifach Geimpften kann demnach eine hohe Ansteckungsgefahr ausgehen.
Am 5. Juni 1981 erfuhren Ärzte und Forscher erstmals von einer rätselhaften Krankheit. Zunächst waren es nur wenige Fälle, daraus wurde bald eine Pandemie: Aids. Und heute, vierzig Jahre später, profitieren wir alle von den Anstrengungen, die seither unternommen werden, um sie zu stoppen.
Homeoffice und Kontaktbeschränkungen drängen nicht nur Covid-19 zurück. Ärzte stellen auch deutlich weniger Fälle von Masern, Windpocken und Grippe fest.
Tuberkulose, Windpocken und auch Grippe: Solche Krankheiten sind Mitte vergangenen Jahres viel seltener aufgetreten als zu erwarten war. Das liegt auch an den Corona-Kontaktbeschränkungen.
Ist die Corona-Pandemie ein Vorgeschmack darauf, was uns blüht, wenn Biowaffen eingesetzt werden? Fachleute sagen, die Gefahr werde unterschätzt.
Allein im 20. Jahrhundert soll das Pockenvirus rund eine halbe Milliarde Menschen getötet haben. Forscher haben es nun in 1400 Jahre alten Skeletten wiederentdeckt.
Die medizinische Erfolgsgeschichte, die mit dem Kampf gegen die Pocken begann, war stets auch ein politisches Thema. Es geht um Zwang – und um die Frage, was am besten gegen Infektionskrankheiten hilft.
Seit 1980 ist die Welt pockenfrei - was Donald Henderson aus Ohio zu verdanken ist. Der Amerikaner entwickelte ein System, das bis heute verwendet wird. Am Freitag ist er im Alter von 87 Jahren gestorben.
Nach einem Fall von Windpocken nimmt das Marburger Zeltdorf bis auf weiteres keine Flüchtlinge mehr auf. Eine Ärztin in Marburg beobachte, ob es Ansteckungen gebe, heißt es.
Zur Filmpremiere hat Regisseurin Angelina Jolie Mann und Kinder geschickt. Die Südafrikanerin Rolene Strauss ist die diesjährige „Miss World“ und das britische Königshaus veröffentlicht neue Bilder von Prinz George – der Smalltalk.
Kinder brauchen nur einen Blick auf Menschen in Schutzanzügen auf Zeitungsbildern zu erhaschen, um auf Ebola aufmerksam zu werden. Wie erklärt man die Krankheit realistisch, ohne die Ängste zu verstärken?
Ein Fund zum Gruseln: In einem kleinen amerikanischen Virenlabor sind Fläschchen mit der Aufschrift „Variola“ entdeckt worden. Die lebensgefährlichen Viren hätten dort nie gelagert werden dürfen.
Praktisch jeder Mensch ist mit Herpesviren infiziert. Und niemand wird die Viren je wieder los. Bricht die Krankheit aus, kann das extrem belastend sein. Was tun?
Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) über eine Impfpflicht gegen Masern, die „Herdenimmunität“, ideologische Impfgegner und den Umgang mit Verweigerern.
Die Dummheit an sich ist schwerer auszurotten als Pest und Pocken. Sprachliche Dummheiten scheinen gegen Besserungsversuche völlig resistent zu sein.