„Unter den Therapeutika bleiben am Ende drei bis vier Präparate übrig“
Die Pharmabranche nimmt den Kampf gegen Corona auf. Langfristig bleibt der lukrative Krebsbereich für die Unternehmen aber ein attraktives Forschungsfeld.
Die Pharmabranche nimmt den Kampf gegen Corona auf. Langfristig bleibt der lukrative Krebsbereich für die Unternehmen aber ein attraktives Forschungsfeld.
Im Dezember 2019 nahm ein Virus Anlauf, das heute in einer Pandemie die ganze Welt beherrscht. Die Forschung sucht nach Auswegen. Wie weit ist man jetzt damit? Ein Update in zehn Kapiteln.
Auf der ganzen Welt schreiten die Entwicklungen an zahlreichen Vakzinen gegen das Coronavirus voran. Regierungen sichern sich deshalb ihre Kapazitäten. Wie läuft das ab?
Die Corona-Krise zeigt, wie abhängig Europa von Arzneistofflieferungen aus dem Ausland ist. Der Mainzer Chemiker Till Opatz erklärt, wie es dazu gekommen ist und was man dagegen tun kann.
In der Pharmabranche könnte es zu einem großen Zusammenschluss kommen: Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, der britische Konzern Astrazeneca sei an den Biotech-Rivalen Gilead Sciences aus den Vereinigten Staaten herangetreten.
Wann und wie öffnen die Schulen in der Corona-Pandemie? Wie ansteckend sind die Kinder tatsächlich? Bei diesen Debatten geht es erschreckend wenig um die Bedürfnisse der Kleinen selbst.
Wer Covid-19 überstanden hat, trägt schützende Antikörper im Blut. Davon könnten andere Patienten profitieren. Ob ihnen aber eine Plasmatherapie tatsächlich hilft, und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt, ist noch unklar.
Die Welt sucht fieberhaft nach einem Impfstoff und nach Medikamenten gegen Covid-19. Stehen die elementaren Grundsätze der Forschung und Entwicklung auf dem Spiel?
Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder suchen eine gemeinsame Linie bei den Lockerungen der Corona-Beschränkungen, diskutieren über den Start der Bundesliga und lokale Lockdowns. Was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Damit haben zehn von rund hundert Impfstoffkandidaten bereits die klinische Testphase erreicht. Derweil verhandelt Gilead mit internationalen Produzenten, um die globale Versorgung mit seinem COVID-19-Medikament Remdesivir bis 2022 sicherzustellen.
Sandra Ciesek erforscht am Frankfurter Uniklinikum das neue Coronavirus. Im Kampf gegen den Erreger setzt sie auf bessere Diagnostik, schönes Wetter und altbekannte Wirkstoffe gegen Pilzinfektionen.
Schafft es die Welt, zur Entwicklung eines Corona-Impfstoffs an einem Strang zu ziehen? Die EU-Kommission will heute die wichtigsten Akteure zusammenbringen. Einer allerdings lässt sich bitten.
Das experimentelle Anti-Viren-Medikament habe bei Tests ermutigende Ergebnisse gezeigt, teilte der amerikanische Pharmakonzern Gilead mit.
Mit den „Corona-Aktien“ hat sich längst eine neue Aktiengattung etabliert. Begehrt sind Unternehmen, die diese Krise nicht nur einfach überleben – sondern vielleicht sogar eine ganze Menge Entwicklungspotential haben könnten.
Die Vereinigten Staaten erlauben den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei Covid-19-Patienten in Krankenhäusern. Die Ausnahmegenehmigung sei „in Lichtgeschwindigkeit“ zustande gekommen, sagte der Chef der Lebens- und Arzneimittelbehörde.
Das ursprünglich gegen Ebola-Viren entwickelte Medikament Remdesivir hat sich bei der Behandlung von Covid-19-Kranken offenbar bewährt. Dass Studienergebnisse vor der wissenschaftlichen Veröffentlichung im Weißen Haus vorgestellt wurden, erstaunt dennoch.
Bei der Suche nach einem Medikament gegen das neuartige Coronavirus haben amerikanische Wissenschaftler erfolgversprechende Ergebnisse präsentiert: In einer klinischen Studie verkürzte das antivirale Mittel Remdesivir die Genesungsdauer von Covid-19-Patienten um rund 30 Prozent.
Entgegen der Erwartungen an einen festeren Start haben die deutschen Börsen verhalten eröffnet. Mittlerweile liegen sie doch recht deutlich im Minus.
Amerikanische Wissenschaftler präsentieren erfolgversprechende Ergebnisse zur Behandlung des Coronavirus mit dem Wirkstoff Remdesivir. Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie aus China war zum gegenteiligen Ergebnis gekommen.
Das von dem Pharma- und Biotech-Unternehmen hergestellte Medikament Remdesivir könnte gegen Corona helfen. Es ist nicht das erste Mal, dass diese Hoffnung die Aktienmärkte euphorisiert.
Die Hoffnung auf Schutz vor dem Coronavirus rückt Aktien von Pharma- und Biotech-Unternehmen in den Blick. Gerade in dieser schwer durchschaubaren Branche aber sollten Anleger mehrere Ratschläge beherzigen.
Der deutsche Aktienmarkt schaltet in den Rückwärtsgang. Zweifel an der raschen Entwicklung eines Medikaments gegen Corona drücken auf die Stimmung.
Mit gefälschten Bluttests, mangelhafter Schutzkleidung, dubiosen Medikamenten und Scheinfirmen machen Kriminelle in der Corona-Krise derzeit ein Milliardengeschäft.
Der Preis für amerikanisches Leichtöl der Marke WTI ist am Montag gleichsam kollabiert. Dieser Belastung kann sich auch der deutsche Aktienmarkt nicht entziehen.
In einem klein angelegten Experiment haben amerikanische Forscher zwölf Affen vorsätzlich mit dem Coronovirus infiziert, sechs wurden mit dem Ebola-Medikament Remdesivir behandelt. Schon nach zwölf Stunden beobachteten die Forscher Verbesserungen.
Nachrichten über ein Medikament, das Corona-Patienten helfen soll, beflügeln nicht nur den Kurs des Herstellers Gilead, sondern die gesamte Wall Street. Anleger hoffen zudem auf eine Lockerung der Kontaktsperren.
Kommen bald die ersten Studienergebnisse zur Behandlung von Covid-19? Der Chef des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte gibt sich optimistisch.
An der Universitätsklinik in Chicago führte ein ursprünglich gegen Ebola entwickeltes Mittel wohl zu einem Rückgang der Covid-19-Symptome. Die Anleger reagieren deutlich, der Hersteller äußert sich zurückhaltend.
Roman Hagelstein kann als sogenannter Superforecaster die Zukunft viel besser voraussagen als andere. Mitten in der Corona-Krise sagt er: Unser Alltag wird schon bald wieder zurückkehren. Wie kommt er darauf?
Die Entwicklung neuer Medikamente dauert mehrere Jahre, dennoch könnte es schon in diesem Jahr erste Zulassungen für Covid-19-Mittel geben, sagt der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Er warnt allerdings vor Hoffnungen auf ein Wundermittel.
Das Grippemittel Avigan aus Japan könnte Patienten retten. Deutschland deckt sich mit Millionen Tablettenpackungen ein. Die Bundeswehr soll beim Verteilen helfen.
Das Virus wird nicht weniger gefährlich sein, wenn die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Doch die Politik hat uns Zeit erkauft. An welchen Stellschrauben dreht sie? Unsere Autoren erklären, was gemacht wird – und was noch möglich wäre.
Der Tropenmediziner Peter Kremsner will herausfinden, ob ein Malariamittel gegen Covid-19 hilft. Über mehr als grobe Vermutungen ist man aber noch nicht hinaus.
Potentielle Corona-Mittel sollen für alle Deutschen verfügbar sein. Das bedeutet aber auch einen Eingriff in Patentrechte - und das Wiederbeleben einer ethischen Debatte.
Der Wettlauf um eine Arzneitherapie oder Impfung gegen Covid-19 nimmt Fahrt auf – mit allen unangenehmen Nebenwirkungen. Entscheidende Daten werden in vielen der Arzneistudien nicht genannt.
Das neuartige Coronavirus breitet sich zunehmend aus. Wenn es aber gelingt, die Infektionsrate abzubremsen, gewinnen Mediziner und Forscher mehr Zeit, um lebenswichtige Therapien zu finden – und zu erproben.