Zeitreise als Boulevardkomödie
Was, wenn zu Silvester 1999 ein „Millennium Bug“ Zeitschleifen erzeugt hätte? Für das Schauspiel Frankfurt hat Wilke Weermann die passende Komödie dazu geschrieben.
Was, wenn zu Silvester 1999 ein „Millennium Bug“ Zeitschleifen erzeugt hätte? Für das Schauspiel Frankfurt hat Wilke Weermann die passende Komödie dazu geschrieben.
Das Internet ist ein Sammelplatz für Menschen, die sich gerne als Hobbydetektive betätigen – gelegentlich auch erfolgreich.
Übernimmt Künstliche Intelligenz künftig das, was heute noch Programmierer machen? Eher nicht. Es gibt Kompetenzen, über die nur ein Mensch verfügt.
Der Befund der Digitalisierung in den deutschen Kliniken ist düster. Was sich ändern muss.
Im Rheinland reißt die Serie von Spreng- und Schussattacken nicht ab. Ermittler vermuten ein Drogengeschäft zwischen Lieferanten aus Holland und Händlern in Köln als Ausgangspunkt. Doch die Suche nach Beteiligten ist schwierig.
Vor 250 Jahren ist Goethes „Werther“ erschienen – und hat sich zu einem internationalen Phänomen entwickelt. Das zeigt eine Ausstellung in Wetzlar. Dort hatte der Autor die Anregung zu seinem Briefroman erhalten.
Erling Haaland ist wohl der beste Mittelstürmer der Gegenwart. Der Stürmer von Manchester City arbeitet hart an sich, härter als andere. Aber hat er auch das Zeug zum nächsten Weltstar des Fußballs?
In Bayern kämpfen Bürgerinitiativen gegen geplante Luxusherbergen und Ferienparks. Das hat viele Gründe. Zum Beispiel die Sorge, dass Wohnen noch teurer wird.
Was steckt hinter der „Ziegenlimonade“, die in einem Restaurant auf den Kykladen angeboten wird? Und was findet man auf dem K-Pop-Flohmarkt in Berlin?
Beim Laver Cup in Berlin versammeln Björn Borg und John McEnroe die Spieler einer neuen Tennis-Ära. Die Idee hat etwas Bestechendes. Manch großer Name fehlt allerdings.
Im Juni 1981 erschien Maria in Medjugorje zunächst sechs Jugendlichen. In den Jahren seither kamen immer mehr Seher und Seherinnen hinzu.
Stanford-Ökonom Erik Brynjolfsson erforscht seit Jahrzehnten ökonomische Auswirkungen digitaler Technologien. Er sagt: KI ist eine der effektivsten Technologien, die je erfunden wurde. Doch die Einführung von KI-Tools reicht allein nicht aus.
Ein Gespräch mit Nicola Fuchs-Schündeln, der neuen Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), über Protestwähler in Ostdeutschland, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und ihre Pläne für ihre Amtszeit.
Welche Folgen hat die jüngste Zinssenkung für die Immobilienwirtschaft? Bankvorstand Matthias Danne hält den Effekt für überschätzt. Er sagt, auf welche Faktoren es für den Immobilienkauf ankommt.
Aufschlussreiches aus dem Nachlass: Michel Foucaults „Der Diskurs der Philosophie“ aus dem Jahr 1966 erscheint jetzt auch auf Deutsch.
Der Wirtschaft geht’s schlecht, den Deutschen aber gut. Während kaum jemand die allgemeine Lage positiv sieht, empfinden viele ihre eigene finanzielle Situation als angenehm. Wie passt das zusammen?
Der Berliner Club Watergate wird nach mehr als zwanzig Jahren geschlossen. Die Betreiber klagen über steigende Kosten und die Auswirkungen der Pandemie.
Wie geht es weiter mit der Inflation im Euroraum und in Deutschland?
Mehrere europäische Länder kämpfen derzeit gegen Hochwasser. Menschliche Eingriffe in die Flusslandschaften verschärfen die Situation, sagt Ökologe Mathias Scholz im Interview – und erklärt, warum die Auen renaturiert werden müssen.
Malte Guttek will als neuer Leiter das Hanauer Goldschmiedehaus zu einem internationalen Schmuckzentrum und zu einem Identifikationsobjekt für die Bürger formen. Nicht alle seiner Ideen wird er verwirklichen können, aber der Anfang ist gemacht.
Das Feld der Schulen in freier Trägerschaft ist nur schwer zu überschauen. Die Regeln, mit denen die Bundesländer sie aufs Grundgesetz verpflichten, sind es auch. Der Soziologe Marcel Helbig zeigt Lücken auf.
Die Jüngeren haben immer weniger Sex. Genervt von der Datingkultur und enttäuscht von der sexpositiven Bewegung ihrer Vorgänger, finden einige in bewusster Enthaltsamkeit ihr Glück. Und ein Druckmittel gegen aufdringliche Männer.
Libanesen machen über alles Witze. Auch über den drohenden militärischen Konflikt mit Israel. Über einen verlorenen Sommer an der Schwelle zum Krieg.
An vielen Orten wird an den Rechenturbos getüftelt. Auch in Deutschland, das viel Geld investiert. Doch sind die Erwartungen berechtigt?
Richard Clarida war Vizepräsident der amerikanischen Notenbank. Hier spricht er über den Kampf gegen die Inflation, steigende Staatsschulden – und Donald Trumps wüste Attacken.
Ein 52-Jähriger legt erstmals Geld an der Börse an. Nach wenigen Tagen steht das Depot mehrere Tausend Euro im Minus. Nun fragt er sich, ob seine Nerven dafür stark genug sind.
Wer das popkulturelle Hier und Jetzt verstehen will, kommt an diesem Jahrzehnt nicht vorbei: Stephan Rehm Rozanes und Fabian Soethof wollen die Musik der Neunziger für die Gegenwart erschließen.
Immer mehr Chefs und Mitarbeiter leiden unter Burnout. Schuld sind schlechte Organisation und falsch verstandene Optimierung. Was lässt sich daran ändern?
Mit dem Smartphone einen Herzinfarkt erkennen oder Blutproben mit Robotern testen: Digitalisierung in der Medizin birgt riesige Chancen, die Kosten sind kaum schätzbar – denn wie viel wert ist ein Menschenleben? Zu Besuch im „Smart Hospital“ in Essen.
Ssst, ssst. Klick, klack – so klingt der Tag am Klettersteig. Seit den 1970ern boomen diese gesichterten Pfade, und noch immer kommen neu dazu: Unterwegs in den Dolomiten
Otmar Issing war acht Jahre lang Chefvolkswirt der Bundesbank und acht Jahre Chefvolkswirt der EZB. Jetzt diskutiert er mit dem früheren Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann über Fehler der Notenbank.
Droht Scholz in der SPD noch eine Palastrevolution? Und ist Merz als Kanzlerkandidat gesetzt? In Berlin nimmt die Kanzlerfrage Fahrt auf. Wir sprechen über mögliche und unmögliche Szenarien.
Russland weiß, was es an Wladimir Spiwakow hat. Das bedeutet aber auch für ihn, stets zwischen Musik und Politik zu balancieren. Heute wird der Geiger, Dirigent und Kulturfunktionär achtzig Jahre alt.
Ein israelischer Soldat erzählt, er habe über Völkerrechtsverstöße, die seine Einheit im Gazastreifen beging, erst kaum nachgedacht. Das änderte sich, als Palästinenser als menschliche Schutzschilde verwendet wurden.
Die Zeiten sind unwirtlich. Hören wir also auf Taylor Swifts Kommentar zum amerikanischen Wahlkampf: Wir sollten uns „von Ruhe, nicht von Chaos leiten lassen“. Dafür liefern wir Hintergründe und Analysen.