Mit elterlicher Komik
Rachel Cusk ist eine weltberühmte Schriftstellerin und eine brillante Essayistin: Das beweist ihre nun auf Deutsch erschienene Aufsatzsammlung „Coventry“.
Rachel Cusk ist eine weltberühmte Schriftstellerin und eine brillante Essayistin: Das beweist ihre nun auf Deutsch erschienene Aufsatzsammlung „Coventry“.
Der Zeithistoriker Thomas Großbölting legt eine Geschichte des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche vor. Dem Leser verschafft er einen Überblick über einen ausufernden Skandal.
Der Smiley wird 40 Jahre alt. Was als Sonderzeichen-Abfolge begann, ist längst Teil unserer täglichen Kommunikation geworden. Unsere Autorin hat sich die Emojis in ihrem Familien-Chat genauer angesehen.
In Zypern pflanzen Bürger massenhaft Bäume, um die Folgen des Klimawandels zu dämpfen. Sogar auf dem türkisch kontrollierten Teil der Insel wollen Leute mitmachen.
Viele Patienten glauben, die Corona-Impfung habe sie krank gemacht. Ihre unspezifischen Symptome erinnern an Long Covid. Ärzte sprechen von Post-Vac – und suchen nach Erklärungen.
Der sorgenfreie Sommer ist vorbei – jetzt trifft die Energiekrise auch die Normalverdiener. Reicht das Geld künftig noch für Reisen und Restaurants? Und wie gehen die Menschen mit dem drohenden Kostenschock um?
Einer der größten Tennisprofis der Geschichte hört auf. Ein literarisches Denkmal hat er längst: In einem Essay von David Foster Wallace. Dieser nähert sich dort künstlerisch dem Phänomen Roger Federer.
Die Zukunft Europas liegt weder in einer Kopie der libertären Ideale des Silicon Valleys noch in der staatskapitalistisch-autoritären Industriepolitik Chinas. Ein Gastbeitrag.
Manche fahren immer den gleichen Stiefel. Touratech bringt Siebenhundertmeilenstiefel mit Boa-Verschluss und Talent fürs Grobe.
Die deutsche Stahlindustrie hat nach dem Ersten Weltkrieg in eigener Regie Innovationen ersonnen, um der Kohlenknappheit zu entkommen – und staatliche Eingriffe zu vermeiden. Einiges war langfristig wegweisend. Ein Gastbeitrag.
Jenke von Wilmsdorff hat sich einen Namen als das draufgängerischste Versuchskaninchen des Privatfernsehens gemacht. Jetzt wagt er sich in seiner Reihe „Jenke. Crime.“ an Interviews mit verurteilten Straftätern.
Stratege und Ruhepol: Warum der Japaner Makoto Hasebe auch mit fast 39 Jahren in Frankfurt noch so wichtig ist.
Ihm gelang es, Tennis zur Kunst eines gelingenden Lebens zu machen: Zum Abschied Roger Federers von seinem Sport.
Der Kaffee für unterwegs ist längst ein globales Phänomen. Einer der Haupttreiber und -profiteure ist Starbucks. Ohne deren Franchise wäre der Trend längst nicht so fortgeschritten – zur Freude auch der Aktionäre.
Wer zur französischen Lektüre noch Madeleines kaufen will, findet im Frankfurter Nordend alles, was er braucht. Dort entstand im April mit der La Pause Française ein besonderer Buchladen mit einigen Extras.
In der Stadt konkurriert jeder mit jedem. Wer mit Radfahr-Demos Autobahnen blockiert, wie neulich im Rhein-Main-Gebiet, macht es sich ein wenig zu einfach.
Ein Drittel Pakistans steht unter Wasser. Wissenschaftler haben errechnet, was der Klimawandel damit zu tun hat: viel. Ein Klimafolgenforscher sagt, Deutschland habe daher eine moralische Verpflichtung zu helfen.
Nicht alle Forderungen der hessischen Schülervertreter werden durch die Ergebnisse einer von ihr präsentierten Umfrage gedeckt
Ein Biograph mit viel Sinn für Dramatik: Christoph Ribbat schreibt die Lebensgeschichte der Ilse Groß alias Kathrine Talbot.
Wolfram Hogrebe spürt in seinem neuen Essaybändchen „Ligaturen“ informellen Bindungen nach.
Deutschlands Banken haben seit 2016 mehr als 50 Milliarden Euro Bargeld in ihren Tresoren eingelagert. Jetzt ändert sich das gerade. Was steckt hinter dieser bemerkenswerten Entwicklung?
Peking schickt eine ranghohe Delegation zum Staatsbegräbnis von Elisabeth II. Auch wenn sie als Symbol des Kolonialismus dargestellt wird, hat China die weltweite Popularität der Monarchin stets mit Interesse verfolgt.
Mafia, Rockergruppen, kriminelle Clans: Die Strukturen der Organisierten Kriminalität in Deutschland sind vielfältig. Die Bundesregierung hat nun festgestellt: Immer mehr dieser Kriminellen beschaffen sich Schusswaffen.
Der Filmregisseur Benjamin Heisenberg über paranormale Vorgänge, Deep Fakes und seinen ersten Roman „Lukusch“. Der ist vieles auf einmal und eine sehr unterhaltsame Fundstücksammlung.
Das 1:0 in Marseille hat gezeigt, dass die Eintracht auch Champions League kann. Schlimme Verfehlungen von Krawallmachern sorgen aber für eine schwarze Stunde des Fußballs.
Zehntausende Klagen aus dem Diesel-Komplex, von Wirecard-Anlegern und Fluggästen überfordern die Zivilgerichte zusehends. Die Folgen für den Rechtsstaat sind gravierend. Hessen will nun im Bundesrat Änderungen erreichen.
Heilung durch Handauflegen, Zungenreden oder Exorzismen: Im katholischen Lateinamerika gewinnen Eiferer neuer evangelikaler Kirchen Macht in Gesellschaft und Politik – auch in der Familie unseres Autors.
Die Welt verbessern und gleichzeitig Gewinn erzielen – geht das? „Impact“-Investoren glauben fest daran. In Stockholm arbeiten sie an ihren Plänen.
Um für den Forschungsstandort zu werben, lässt die Mainzer Wissenschaftsallianz ihre Mitglieder wieder einmal in die City ausschwärmen, um sich in Freiluftlaboren zu präsentieren.
Leidet auch die neue Eintracht am Kuhschwanz-Syndrom? Nicht unbedingt. Trotz des Frankfurter Champions-League-Fehlstarts gegen Sporting Lissabon gibt es Grund für Optimismus.
Der Generalsekretär der SPD hat sich bei Twitter abgemeldet. Er beklagt Blasen und schlechte Diskussionskultur. Aber muss nicht einer wie er den Strukturwandel der Öffentlichkeit aushalten?
Jean-Luc Godards Filme waren Trailer vielfältiger Zukunft und zugleich Abschiede von etwas, das es eigentlich nie gab: Nun ist der Regisseur mit 91 Jahren gestorben.
Jean-Luc Godards Filme waren Trailer vielfältiger Zukunft und zugleich Abschiede von etwas, das es eigentlich nie gab: Nun ist der Regisseur mit 91 Jahren gestorben.
Bringen die sozialen Medien einen neuen Strukturwandel der Öffentlichkeit mit sich? Jürgen Habermas überschätzt das Regellose rechter Kommunikation.
Demokratie ist anstrengend. Und doch tut es ihr nicht gut, wenn sich immer mehr Menschen dieser Anstrengung entziehen. Felix Heidenreich meint, manches müsse auch mal erzwungen werden.