Der Mann, der Computern das Lernen beibringt
Bernhard Schölkopf gehört zu den renommiertesten deutschen Fachleuten in der Künstlichen Intelligenz. Gerade besuchte ihn EU-Kommissarin Vestager – es geht um viel.
Bernhard Schölkopf gehört zu den renommiertesten deutschen Fachleuten in der Künstlichen Intelligenz. Gerade besuchte ihn EU-Kommissarin Vestager – es geht um viel.
Sie war ein mathematisches Ausnahmetalent und diente als Vorlage für den Film „Hidden Figures“. Die Afroamerikanerin Katherine Johnson arbeitete über 30 Jahre für die Nasa. Nun ist sie im Alter von 101 Jahren verstorben.
Das All entzieht sich unserem menschlichen Geist so, wie es ihn fasziniert. Wie ein Raketenstart die Kluft zwischen Himmel, Erde und Nationen überbrückt.
Rätselhafter Heimatstern: Die Esa setzt mit dem Start des Solar Orbiter eine eindrucksvolle Tradition von Sonnenmissionen fort und wird Daten liefern, die andere Programme sinnvoll ergänzen.
Die europäische Sonnensonde „Solar Orbiter“ ist planmäßig auf ihrem Weg zum Zentrum des Sonnensystems. Von der ESA-Mission mit maßgeblicher Beteiligung der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa erwarten Wissenschaftler beispiellose Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Sonne.
Von Florida aus in fünfhundert Grad heiße Gefilde: Die europäische Sonde „Solar Orbiter“ ist Richtung Sonne gestartet. Sie soll den Einfluss des Gestirns auf das Weltraumwetter erkunden und die Pole der Sonne neu entdecken.
Vierhundert Kilometer über der Erde haben zwei Astronauten in der Schwerelosigkeit ein Kühlsystem instand gesetzt. Die Reparatur gilt als anspruchsvollste in der Geschichte der ISS. Auf die Besatzung wartet schon der nächste Makel.
Buzz Aldrin hatte als Astronaut das größte Abenteuer der Menschheit zu bestehen. Sein Leben danach war bestimmt von Verpflichtungen, Höhenflügen und Krisen. An diesem Montag wird er 90 Jahre alt.
Normalerweise bedeutet die Explosion einer Rakete nichts Gutes, diesmal aber war die Zerstörung gewollt. Das von Elon Musk geleitete Raumfahrtunternehmen SpaceX testete zum letzten Mal ein Transportsystem für Nasa-Astronauten.
Die Rauchschwaden der australischen Feuer breiten sich mittlerweile global aus. In Melbourne lösen sie Rauchmelder aus.
Eine Woche bei der Nasa und schon einen eigenen Planeten entdeckt: Ein Schüler hat während seines Praktikums eine spektakuläre Entdeckung gemacht.
Neue Missionen und Geschäftsmodelle sorgen für Goldgräberstimmung in der Raumfahrt. Das Familienunternehmen OHB aus Bremen ist an vorderster Front dabei.
Ein Raumschiff von Boeing soll künftig Astronauten zur ISS bringen. Im ersten unbemannten Testgang schaffte es der „Starliner“ nicht in den Orbit. Jetzt landete die Kapsel früher als geplant wieder auf der Erde.
Eine Panne auf einem Testflug für eine neue Raumkapsel könnte den Konzern weiter hinter Elon Musks Space X zurückfallen lassen. Das bedeutet die nächste Verzögerung im milliardenschweren Raumfahrtprogramm der amerikanischen Regierung.
Seit dem Ende ihrer Space Shuttles im Jahr 2011 ist die Nasa auf russische Raketen angewiesen, um zur Raumstation ISS kommen. Das könnte sich mit der Raumfähre „Starliner“ ändern, die nun erstmals zur ISS aufbrechen soll. Einziger Passagier: Eine Puppe namens „Rosie“.
Seit rund einem Jahr umkreist die Nasa-Sonde Osiris-Rex den Asteroiden 101955 Bennu. Seitdem zeigte sich, dass Bennu Steinchen ins interplanetare Medium schießt. Möglichen Ursachen sind Forscher nun nachgegangen.
Die Raumsonde „Parker Solar Probe“ umkreist unsere Sonne in größerer Nähe als je eine Mission zuvor. Nun hat sie erste Ergebnisse geliefert – und einige Experten überrascht.
Die Nasa-Sonde „Parker Solar Probe“ liefert mit ihren ersten Daten neue Erkenntnisse über die Korona unseres Zentralgestirns.
Vor drei Monaten ist das indische Landemodul auf der Mondoberfläche zerschellt. Bilder der Nasa zeigen nun die Absturzstelle – und die über mehrere Kilometer verteilten Trümmer.
In Sevilla tagen noch bis Donnerstag die Abgeordneten der 22 Mitgliedsländer der Esa. Sie entscheiden über Europas ambitionierte Raumfahrtpläne. Die Wunschliste ist lang, doch die Mittel knapp.
Desinfektionsmittel im Krankenhaus retten Leben – und können resistente Supermikroben züchten. Daher wollen Forscher statt Chemikalien harmlosere Bazillen einsetzen.
Zum ersten Mal überhaupt brechen zwei Frauen auf der ISS – ohne einen Mann – zu einem Außeneinsatz auf. Die Premiere verdeutlicht: Das All war lang eine Männerdomäne.
Wie ein Raum sich anfühlt, ist schwierig zu greifen: Es ist ein Zusammenspiel aus Raum und Sinnen. Dass die Atmosphäre stimmt, lässt sich aber beeinflussen.
Viele afrikanische Kleinbauern zünden regelmäßig ihre Felder an. Das ist keine Brandstiftung, sondern so vorgesehen. In Afrika lodern insgesamt sogar mehr Brände als in Brasilien – davon profitiert auch Deutschland.
Satellitenbilder zeigen, dass es in Angola und Kongo wesentlich mehr Wald- und Buschbrände gibt als am Amazonas. Woran liegt das?
Die Gletscher auf Grönland verlieren immer schneller an Masse, manche ziehen sich pro Jahr um vier Kilometer zurück. Ein Nasa-Forscher schätzt, dass in diesem Jahr mehr Eis verschwinden könnte als jemals zuvor.
Die NASA hat mithilfe eines Spezialteleskops ein Planetensystem entdeckt, das 31 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Ein Planet in diesem System wurde „GJ 357 d“ genannt. Und er soll möglicherweise bewohnbar sein.
Willkommen zum neuen Wettrennen im All: Amerika, China, Russland und Indien haben große Pläne für den Erdtrabanten. Besonders spannend wird es aber für Europa.
Am 20. Juli 1969 betrat der amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Erdtrabanten. 50 Jahre später gedenkt ihm und seiner Crew eine ganze Nation.
Die Apollo-Astronauten konnten nur wenige Stücke ihrer Ausrüstung wieder zurück zur Erde mitnehmen. Heute sind es kostbare Reliquien der Technikgeschichte.
Zwölf Menschen waren bisher auf dem Mond, ausschließlich Männer weißer Hautfarbe. Das wird nicht so bleiben, denn auch die Vereinigten Staaten haben sich in den vergangenen 50 Jahren verändert.
Fünfzig Jahre nach der ersten Mondlandung herrscht neue Raumfahrtbegeisterung. Zuletzt ging es vor allem um Pragmatismus und Risikominimierung – das ändert sich nun dank des privaten Raumfahrtsektors.
Wo Obama irrte: Die wissenschaftlichen Erträge der Apollo-Missionen lassen erahnen, warum die Raumfahrer immer noch nicht vom Erdbegleiter lassen wollen.
Dorette Kersten kam als Zwanzigjährige nach Peenemünde – und wurde dort persönliche Sekretärin Wernher von Brauns. Sie stand ihm stets zur Seite, auch bei der ersten Mondmission vor 50 Jahren.
50 Jahre nach der Mondlandung hoffen Raumfahrtfans auf eine bemannte Mars-Mission. Weil Esa und Nasa sich zurückhalten, preschen Privatleute vor. Auch Robert Schröder will unbedingt auf den Mars. Ist das mehr als ein naiver Traum?
Um den Weltraum zu ergründen, werden Milliardensummen ausgegeben. Kritiker sehen darin reine Geldverschwendung. Doch was die Forscher herausfinden, hilft an vielen Stellen auch im täglichen Leben weiter.