Neue Arztbekleidung aus Angst vor multiresistenten Keimen
Der Klinikkonzern Asklepios schafft den klassischen Arztkittel ab. Von April an wird er durch eine kurzärmlige Variante ersetzt – um die Gesundheit der Patienten zu schützen.
Der Klinikkonzern Asklepios schafft den klassischen Arztkittel ab. Von April an wird er durch eine kurzärmlige Variante ersetzt – um die Gesundheit der Patienten zu schützen.
Forscher aus Frankfurt und Gießen untersuchen, wie sich antibiotikaresistente Bakterien ausbreiten. Auch die aktuellen Flüchtlingsströme haben sie dabei im Blick.
Das Antibiotikum Colistin ist eine effiziente Waffe gegen gefährliche Keime. Doch es bilden sich auch hier erste Resistenzen. Der Grund ist die Verwendung bei der Tiermast.
Kohlendioxid und das Klima, multiresistente Keime, Gefäßalterung, Speerzahnhaie, gewaltige Supernova, Bienensterben, Internationale Raumstation - das sind die Themen in unserer Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“.
Bei Frühgeborenen in den Wiesbadener Horst-Schmidt-Kliniken wurden lebensbedrohliche multiresistente Keime gefunden. Die Klinik steht schon länger in der Kritik: Kürzlich hatte eine Fernsehreportage über gravierende Hygienemängel berichtet.
Seit einem Jahr sehen sich Landwirte in einer Art Krieg gegen die Wochenzeitung „Die Zeit“ – nun eskaliert der Konflikt, und im Netz ist die Hölle los.
Beim Abstreifen der Handschuhe landen viel zu häufig Keime auf der Haut und Kleidung von Pflegekräften. Das zeigen Versuche mit fluoreszierender Flüssigkeit.
Der Kampf gegen die gefährlichsten Keime ist nicht verloren. Die öffentliche Hand sollte den Pharmafirmene neue Finanzierungsmodelle anbieten. Drei Optionen gibt es, meint der britische Regierungsberater.
Resistente Keime töten Menschen. Pharmakonzerne kehren jetzt in die Forschung für neue Antibiotika zurück. Aber sie wollen Hilfe von der Politik.
Der inflationäre Einnahme von Antibiotika könnte zur Katastrophe führen. Auf Wunsch von Bundeskanzlerin Angela Merkel steht das Thema deswegen auf der Tagesordnung des G-7-Gipfels.
Die Entwicklung neuer Medikamente ist langwierig und kostenintensiv. Das Beispiel der Antibiotika zeigt, wie wichtig neue Wirkstoffe auch für Industrieländer sind, um Infektionen mit multiresistenten Keimen in Schach zu halten.
Was Sie nicht verpassen sollten: die wichtigsten Themen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von heute.
Rückstände von Arzneimitteln, Pestizide, Krankheitserreger: In den vergangenen Jahren haben Forscher an vielen Stellen im Wasserkreislauf Stoffe gefunden, die dort nicht hingehören. Zu möglichen Konsequenzen wurde drei Jahre lang geforscht.
In Kiel waren zwölf Menschen an ihnen gestorben: Multiresistente Keime. Auch in Frankfurter Krankenhäusern kennt man das Problem.
Die Zahl der gestorbenen Patienten mit dem multiresistenten Keim in Kiel ist auf zwölf gestiegen. Die Klinik wehrt sich gegen den Vorwurf, der Erreger habe sich wegen Personalmangels ausbreiten können.
Elf in der Kieler Uniklinik gestorbene Patienten hatten sich mit einem multiresistenten Keim infiziert. Bei neun von ihnen war das aber nicht die Todesursache. Hätte die Klinik die Ausbreitung des Keims verhindern können?
Ein gegen Antibiotika resistenter Keim hat sich in der Kieler Uniklinik ausgebreitet. Zwölf Patienten infizierten sich, mehrere starben. Die Stiftung Patientenschutz spricht von Überforderung.
Ein Antibiotikum, das Bonner Wissenschaftler entdeckten, weckt große Hoffnungen: Die Substanz vernichtet MRSA-Keime und könnte jahrzehntelang wirken, bevor die Bakterien sie so überlisten, wie sie es mit vielen gebräuchlichen Antibiotika schon geschafft haben.
Eine neue Art von Vaginalringen soll nicht nur vor ungewollten Schwangerschaften, sondern auch vor HIV-Infektionen schützen. Für Frauen aus Ländern mit hohen Infektionsraten eine vielversprechender Ansatz.
In den vergangenen Jahren hat sich die Pharmabranche fast komplett aus der Erforschung neuer Antibiotika zurückgezogen. Resistenzen gegen Bakterien erfordern jedoch neue Wirkstoffe.
Der Arzneimittelhersteller Sanofi arbeitet künftig mit dem neuen Fraunhofer-Institut in Gießen auf dem Gebiet der Antibiotika zusammen. Der Konzern öffnet damit seine „Schatztruhe“ erstmals für ein öffentliches Institut.
Im Frankfurter Bürgerhospital ist ein frühgeborener Säugling an einer Blutinfektion gestorben. Die Suche nach dem Erreger geht nur langsam voran.
Jeden Monat zwei neue Arzneimittel - mindestens: Die Pharmabranche bringt 2014 mehr Medikamente gegen Krebs, Hepatitis und Multiple Sklerose auf den Markt.
Immer mehr Menschen senken die Temperatur ihres Duschwassers - und erhöhen dabei die Überlebenschancen von Legionellen. Das kann lebensgefährlich sein.
Ein zu früh geborener Säugling ist im Frankfurter Bürgerhospital einer Blutinfektion erlegen. Dies bestätigte das Krankenhaus. Bis auf weiteres werden keine Frühgeborenen dort aufgenommen, wie es heißt.
Wenn Zecken speisen: Der eigentlichen Blutmahlzeit geht ein ausgeklügelter Stechvorgang voraus. Wissenschaftler haben sich die Mundwerkzeuge einmal näher angesehen und erstaunliches entdeckt.
Die Quelle des Krankheitserregers, der im Sauerland bereits 155 Menschen infiziert hat, wurde gefunden: Ein Rückkühlwerk. Doch auch in der Kläranlage konnte eine erhöhte Konzentration festgestellt werden.
Eine offene Demokratie ist anfällig für Angriffe. Doch was wollen wir aufgeben, um in einer möglichst sicheren Welt zu leben? Rein objektiv betrachtet bewegen wir uns in einer sicheren Gesellschaft.
Vergil hielt die Bienen für die letzten Erben des Goldenen Zeitalters, in der „Ilias“ werden die Wunden der Krieger mit Honigpflastern geheilt. Das alles weiß der Lyriker, Essayist und Bienenliebhaber Ralph Dutli. Ein Frühlingsspaziergang, der viel zu früh endet.
Nach einer Infektionserkrankung geht es zwei Frühchen in Wiesbaden wieder besser. Ein Termin für die Wiedereröffnung der betroffenen Station steht aber noch nicht fest.
Bis zu 15 000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen einer Krankenhausinfektion. Für nur rund 100 Euro könnten viele Todesfälle verhindert werden.
Lag das nun entdeckte Pferdefleisch vielleicht schon jahrelang in einem rumänischen Kühlhaus? Bei „Hart aber fair“ kam ein Enthüllungsjournalist zu Wort. Die Reaktionen der Podiumsgäste auf seinen Bericht zeigten, wie hilflos Politik und Lebensmittelwirtschaft vor dem Skandal stehen.
Der Widerstand gegen den Riesenschlachthof im niedersächsischen Wietze geht weiter. Die Grünen haben die Landtagswahl am Sonntag zur Abstimmung über den Tierschutz erklärt.
Noroviren in Erdbeeren und Ehec-Keime in Sprossen: Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, ist sich sicher, dass der Verbraucherschutz neue Nachweismethoden braucht. Redakteurin Christina Hucklenbroich hat mit ihm gesprochen.
Ein neu entwickeltes Antibiotikum soll gegen die multiresistenten Bakterien wirken, die Tuberkulose auslösen. Ärzte versprechen sich bessere Behandlungsmöglichkeiten.
Ein in der Berliner Charité behandeltes Baby ist an einem Darmkeim gestorben. Inzwischen sind dort sieben Frühchen erkrankt. In zwei Frühchenstationen werden keine Säuglinge mehr aufgenommen.