„Die Entwicklung von Antibiotika braucht Anreize“
Die Biotechgesellschaft Aicuris entwickelt Arzneien gegen Krankheiten, für die es oft noch keine Medikamente gibt. Für die Heilung von Hepatitis B fehlt allerdings noch ein Partner.
Die Biotechgesellschaft Aicuris entwickelt Arzneien gegen Krankheiten, für die es oft noch keine Medikamente gibt. Für die Heilung von Hepatitis B fehlt allerdings noch ein Partner.
Der Personalmangel setzt deutschen Krankenhäusern zu: Rettungswagen werden abgewiesen, Abteilungen geschlossen. Was ist da los?
Ob Abspeckkur oder chronische Darmkrankheit – eine Stuhltransplantation soll neuerdings als Allheilmittel helfen. Aber die Therapie zeigt bisher nur bei einem Leiden klare Erfolge.
Angeln an der Nidda ist für Christian Haltenberger eine Passion. Er und seine Kameraden vom Fischereiverein sehen sich aber auch als Naturschützer.
Zehntausende Tote gibt es jährlich aufgrund von multiresistenten Erregern. Obwohl sich Betroffene zumeist in Krankenhäusern infizieren, erhalten sie selten eine Entschädigung. Daran hagelt es Kritik.
Dem Baby Liah sind nur wenige Monate Leben vergönnt. Die Familie verbringt sie mit ihr intensiv. Ohne Hilfe hätte sie das nicht geschafft.
Ebola wirkt dramatisch, ist aber nur eine Gefahr von vielen. Was uns sonst noch drohen kann? Das diskutierten Experten auf zwei Konferenzen in Berlin: beim Weltgesundheitsgipfel und dem Grand Challenges Meeting.
Leben wir heute in der besten aller Welten? Der Psychologe Steven Pinker und der Mediziner Hans Rosling glauben fest daran. Sie rechnen mit der Vergangenheit ab.
Multiresistente Keime, Mikroplastik, Spurenstoffe - all das sollte nicht im Wasser sein. Herkömmliche Kläranlagen können sie nicht herausfiltern. Erst jetzt testet Hessen eine weitere Reinigungsstufe.
Er hatte gerade seinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik abgeschlossen, da warf ihn ein Unfall aus der Bahn. Nun will der Datenbank-Spezialist helfen, ein Bewusstsein für Menschen mit Behinderung im Betrieb zu schaffen.
Ob Fluss, Bach oder Teich: Kein Frankfurter Gewässer bietet sich zum Baden an. Überall tummeln sich gegen Antibiotika unempfindliche Krankheitserreger.
Infektionen behandeln und bei Stürzen Alarm schlagen: Moderne Pflaster decken nicht mehr einfach nur die Wunden ab. Wir stellen die neuen Alleskönner vor.
Gerade bei seelischem Leid ist es oft schwierig, vom Arzt eine klare Diagnose zu bekommen – dabei können sich viele Patienten erst dann ihrer Erkrankung wirklich stellen. Drei Erfahrungsberichte.
Im Kampf gegen multiresistente Keime hat das Land Hessen ein Kompetenzzentrum für Krankenhaushygiene gegründet, an dem drei Uni-Kliniken beteiligt sind. In Frankfurt wird zusätzlich eine Stiftungsprofessur gegründet.
Erstmals sind die Wasserproben, die viermal im Jahr genommen werden, auf die gefährlichen Bakterien untersucht worden. Die Resultate seien kein Grund zur Panik, meint das Gesundheitsamt.
Die Diagnosen Muskelschwund und Mangelernährung im Alter werden oft verkannt. Dabei können sie jeden treffen, denn der Muskelabbau beginnt früh. Aber auch jeder kann etwas dagegen tun - und das ist auch nötig.
In Hessen ist die Zahl der Infektionen mit multiresistenten Keimen weiter rückläufig, so das hessische Sozialministerium. Im Vergleich zu 2012 gab es fast halb so viele gemeldete Patienten.
Antibiotika gegen leichte Erkältungen, mangelnde Hygiene, Versorgungsengpässe: Gründe für das Versagen der lebensrettenden Arzneien gibt es viele - auch Mittel dagegen?
Frankfurter Bäche sind schwer mit Keinem belastet und nicht zum Baden geeignet. Die Kläranlagen können nicht alles filtern.
Auf der Suche nach dem Ursprung der tödlichen Keime am Frankfurter Uniklinikum sind Wasserproben aus einem falschen Bach entnommen worden. Das Gesundheitsamt bestätigt einen entsprechenden Bericht.
Sanofi in Frankfurt und Fraunhofer erproben ein mögliches Antibiotikum im Tierversuch - die Entwicklung braucht Zeit. Hersteller hadern mit Rabattverträgen und Preiserhöhungsverbot.
Bei fünf Patienten in Frankfurts Uni-Klinik ist ein Erreger gefunden worden, der mit üblichen Antibiotika nicht bekämpft werden kann. Er gilt zudem als sehr klebrig. Angesichts dessen bleiben Teile der Intensivstation noch zu.
Es ist eine gute Entscheidung, die Intensivstation der Frankfurter Universitätsklinik noch nicht zu belegen, sondern abermals zu reinigen und zu untersuchen.
Nach dem Fund eines multiresistenten Keims in der vergangenen Woche sind an der Frankfurter Uni-Klinik zwar keine weiteren Klebsiella-Infektionen bekannt geworden. Die betroffene Station bleibt aber zu.
Mit einem Standardverfahren testen Kliniken ihre Patienten auf multiresistente Keime. Aus einer Kasseler Klinik heißt es nun: Ein Zehntel der Keim-Träger wird dadurch nicht erfasst.
Antibiotika sind die schärfsten Waffen gegen Bakterien. Aber langsam werden sie stumpf. Denn immer noch werden sie falsch und vor allem zu lange verschrieben.
Frank Plasbergs Gäste diskutieren darüber, warum sich multiresistente Keime in Krankenhäusern ausbreiten. Eine Pflegerin spricht in der Sendung eine deutliche Warnung aus.
Die Wiesbadener Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken kommen nicht zur Ruhe. Zwei Chefärzte nehmen den Hut. Die Kliniken stehen aber nicht nur deshalb im Blickpunkt.
Erreger, gegen die kein Antibiotikum hilft, machen Wissenschaftlern schon seit Langem Sorgen. In Amerika gab es jetzt einen extremen Fall.
Krankenhauskeime sind lebensgefährlich. Deswegen gibt es straffe Hygiene-Regeln. Dennoch sterben jährlich nach Meinung von Experten 5.000 Patienten an mangelnder Sauberkeit. Warum? Eine OP-Schwester erzählt.
Multiresistente Keime sind nicht nur im Krankenhaus ein Problem – auch im Pflegebereich gibt es Nachbesserungsbedarf.
Krankenhauskeime sind eine Bedrohung, die jährlich bis zu 15.000 Menschenleben fordert. Zwar können Kliniken ihre Patienten nicht vor allen schützen – aber vieles besser machen.
Für Heiko Kröger steht fest: In Rios Guanabara-Bucht sollte niemand ins Wasser gehen. Olympische und paralympische Segler aber müssen.
Keine Infektion fordert mehr Todesopfer unter den Menschen als die Tuberkulose. In Europa wird die Seuche wegen der Resistenzen immer gefährlicher. Wir müssen dagegen etwas tun. Doch dafür fehlt Geld.
Die Sepsis gehört noch immer zu einer der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Das Risiko, daran zu erkranken, steigt auch für vermeintlich Gesunde. Eine bessere und schnellere Versorgung ist nötig.
Eine Umfrage hat ergeben: Die Risiken für Patienten im OP steigen. Das liegt am großen Krankheitsstand des Personals, Schwierigkeiten bei der Organisation von Abläufen im OP-Trakt – und an Hygienemängeln. Muss man sich nun wirklich Sorgen machen?