Am Impfstoff wird sie gemessen
Wegen der Impfstoffbestellung für die EU erlebt Ursula von der Leyen ihre ernsteste Krise als Kommissionspräsidentin. Die Drohung mit Grenzkontrollen in Nordirland geriet zum Desaster. Wer hat es verbockt?
Wegen der Impfstoffbestellung für die EU erlebt Ursula von der Leyen ihre ernsteste Krise als Kommissionspräsidentin. Die Drohung mit Grenzkontrollen in Nordirland geriet zum Desaster. Wer hat es verbockt?
Seit Dienstag sind alle lokalen Impfzentren in Hessen geöffnet. Weil die Impfstoffmenge begrenzt ist, geht es dort noch beschaulich zu.
Mutationen machen die Coronaviren ansteckender, vielleicht weniger angreifbar. Können uns die Impfstoffe trotzdem helfen?
Fortan haben es Impfwillige in Hessen leichter, sich eine vorbeugende Spritze gegen Corona geben zu lassen. 22 weitere Impfzentren sind offen, könnte aber viel Leute versorgen. Künftig ist landesweit ein Covid-Testmobil unterwegs.
Am Dienstag öffnen alle 28 hessischen Impfzentren. Dort können drei Wirkstoffe verabreicht werden. Derweil hat sich in einer Hofheimer Behörde die britische Mutante verbreitet.
Die EU-Kommission hat bei Biontech/Pfizer eine Bestellung über weitere 300 Millionen Dosen Corona-Impfstoff aufgegeben. Insgesamt kann die Europäische Union nun bis zu 600 Millionen Dosen des Impfstoffs beziehen.
Nach allen anderen Ländern nutzt auch Hessen den Moderna-Impfstoff und liefert das Produkt von Astra-Zeneca an die regionalen Zentren aus. Bei den Impfquoten hinkt das Land aber hinterher. Erfreuliches kommt zudem aus Solms.
Leerstehende Impfzentren, überlaufene Telefonhotlines und immer wieder die Frage: Wo ist der Impfstoff? Ein Impfarzt macht seinem Ärger Luft. Ein Protokoll.
Schwerkranke sollen früher gegen Corona geimpft werden als bisher vorgesehen. Hausärzte und Lehrer rutschen trotz der Forderungen ihrer Interessensvertreter in der Impfreihenfolge nicht nach vorne.
Die Zahl der positiven Corona-Tests hat sich in Hessen im Vergleich zur Vorwoche deutlich verringert. Unter der Inzidenzgrenze von 50 liegt aktuell nur der Hochtaunuskreis.
Das Coronavirus zwingt auch demokratische Gesellschaften zu harten Eingriffen in die Freiheit. Ein Blick in die Schriften des Nobelpreisträgers bringt überraschende Erkenntnisse. Ein Gastbeitrag.
Hessen hat die erste Lieferung des Impfstoffs von Astra-Zeneca erhalten. Der Kreis Fulda hat nach wie vor die höchste Inzidenz in Hessen. Der Hochtaunuskreis ist der Landkreis mit der niedrigsten Inzidenz.
Millionen Deutsche warten auf ihren ersten Impftermin. Einige haben schon die zweite Spritze bekommen – und hadern mit der Bevorzugung. Über Gerechtigkeit in Zeiten der Pandemie.
Impfstoffe sind ein Gemeingut, dessen Bedeutung weiter wächst. Unser Ziel ist, dass jedes EU-Mitglied fairen Zugang dazu hat. Natürlich ziehen wir auch Lehren aus den Schwachpunkten, die sich gezeigt haben. Ein Gastbeitrag der EU-Kommissionspräsidentin.
Die erste Impfung ist kein umfassender Schutz gegen Corona: Das hat ein Altenheim schmerzlich erfahren müssen. Gute Nachrichten aus Wiesbaden: Die Paar-Termin-Buchung ist nun möglich. Und am Wochenende kommen erstmals Impfstoffe von Astra-Zeneca.
Das Ende des integrierten Daimler-Konzerns ist ein strategischer Zug. Auf vielen börsennotierten Konzernen lastet derzeit ein enormer Aufspaltungsdruck. Das hat vor allem zwei Gründe.
Sechs Prozent der positiv Getesteten waren zuletzt mit Virusvarianten infiziert. RKI-Präsident Wieler plädiert für eine Verlängerung des Lockdowns, die Mutante sei noch zu stoppen. Andere Virologen sind weit pessimistischer.
Der amerikanische Konzern hat eine Notfall-Zulassung ihres Corona-Impfstoff in den Vereinigten Staaten beantragt. Die Wirksamkeit liegt nur bei 66 Prozent, dafür hat er andere Vorteile.
Kate Bingham hat für Großbritannien reichlich Corona-Impfstoff gekauft. Die Risikokapitalunternehmerin war schneller als die Europäische Union – und die Brexiteers feiern sie nun.
Nun meldet auch das RKI für einen ersten hessischen Kreis eine Inzidenz unter dem Schwellenwert 50. Mehr als 1000 neu gemeldete Coronafälle sind dennoch eine Warnung. Hessens Wirtschaft fordert gleichwohl baldige Lockerungen.
Die Staatengemeinschaft soll innerhalb der kommenden zwei Jahre bei der Produktion von Impfstoffen gegen das Coronavirus autonom werden. Eine „Task Force“ soll die Herstellung vorantreiben.
Die Frage, ob der israelische Staat auch für die Impfung der Palästinenser verantwortlich ist, hat für großen Streit gesorgt. Nun hat in Ramallah das Impfen begonnen. Das dürfte auch für die Israelis von Vorteil sein.
Die Jagd auf einen Impftermin hat wieder begonnen. Diesmal hält das hessische Buchungssystem dem Ansturm stand – aber die Kritik am Vergabeverfahren bleibt.
Hessen hat in der zweiten Runde rund 66.000 Impftermine binnen acht Stunden gebucht. Das ist deutlich schneller als in der ersten Runde, aller Klagen von Senioren zum Trotz. Die Impfquote bleibt im Ländervergleich aber schwach.
Der Pharmakonzern Bayer steigt in die Produktion von Corona-Impfstoff ein. Vorstandschef Werner Baumann erklärt den Sinneswandel und wie man eine ganze Fabrik für diese Aufgabe umbaut.
Die SPD sieht in den Impfproblemen eine Chance zur Profilierung im Wahlkampf. Politiker aus ihren Reihen haben viel an der Regierungspolitik auszusetzen. Ein Angriff reiht sich an den anderen.
Eine von der renommierten britischen Fachzeitschrift veröffentlichte Zwischenanalyse zeigt: Der russische Impfstoff Sputnik V schützt sehr effektiv vor dem Coronavirus.
Der erste Kreis in Hessen unterschreitet den für weitergehende Lockerungen der Corona-Regeln maßgebliche Inzidenzwert von 50. Die Zahl der Todesopfer ist um 84 gestiegen. Drei Länder haben nun eine schlechte Impfquote als Hessen.
Bund und Länder sind sich bei ihrem Gipfel einig: Im ersten Quartal bleibt es noch schwierig mit den Impfstoffen, dann wird es besser. Ein nationaler Impfplan soll mehr Berechenbarkeit bringen.
Hoffnungen auf eine Aufhebung des Lockdowns sollten sich Hessen nicht zu früh machen. Ministerpräsident Bouffier will erst die Entwicklung der Mutationen beobachten.
Alle reden über Knappheit. Dabei könnte Deutschland in diesem Jahr mit 322 Millionen Dosen beliefert werden – das würde sogar reichen, um jeden Deutschen zweimal zu immunisieren. Fragt sich nur, ob die wirklich kommen.
Pharmakonzerne stehen am Pranger, weil die Corona-Impfstoffe nicht so schnell geliefert werden wie erhofft. Aber nur ein Hersteller hat wirklich geschlampt.
Vor dem Impfgipfel sprechen Jens Spahn und Armin Laschet mit Curevac und Bayer. Bis zum Jahresende stünden mehrere hundert Millionen Dosen zur Verfügung, verspricht Curevac-Chef Haas. Der Gesundheitsminister mahnt, in der Debatte realistisch zu bleiben.
Ende des Jahres sollen mehrere hundert Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Die EU-Kommission hat bei Curevac 220 Millionen Dosen vorbestellt.
Neue schlechte Nachrichten der Hersteller deuten daraufhin, dass sich der Mangel an Corona-Vakzinen verschärft. Doch es gibt Auswege.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke fordert als Mitinitiator des Impfgipfels am Montag verlässliche Angaben zu Lieferungen und Transparenz. Immer mehr schießt sich die SPD auf Gesundheitsminister Jens Spahn ein.