Der Moment des Pigments
Wann setzte sich die Hautfarbe als Markierung hierarchisch gedachter kultureller Unterschiede durch? Albert Eckhouts brasilianische Paarbilder in Kopenhagen bezeugen den Wandel des europäischen Blicks.
Wann setzte sich die Hautfarbe als Markierung hierarchisch gedachter kultureller Unterschiede durch? Albert Eckhouts brasilianische Paarbilder in Kopenhagen bezeugen den Wandel des europäischen Blicks.
Mit Laserstrahlen hat eine Forschergruppe erstmals ein kurzlebiges radioaktiv Molekül untersucht. Dabei stießen sie auf einen bislang unbekannten Energiezustand, der neue experimentelle Möglichkeiten eröffnet.
Den deutschen Wald plagen Nachwuchssorgen. Aber auf ganz andere Weise, als man es vielleicht vermuten würde. Und der uralte Zwist zwischen Förstern und Jägern geht jetzt in die nächste Runde. Eine Visite im Forstrevier Müllheim.
Störung im moralischen Kompass: Es ist unklar, wie viele Männer sich von Kindern sexuell angezogen fühlen. Auch die Gründe dafür liegen verborgen. Noch.
Maximal zwanzig Arten, mehr dürfen jedes Jahr nicht aussterben. Auf diese Zahl soll sich die Staatengemeinschaft einigen, fordern Wissenschaftler. Das Zwei-Grad-Ziel der Artenschützer. Ist das realistisch?
Die Corona-Pandemie legt offen, wie sehr der Artenschutz vom Ökotourismus abhängt und wie gefährlich das ist. Seltene Tiere fallen ungeschützt illegalen Jägern zum Opfer.
Viele Frauen lassen sich unnötigerweise ihre Eierstöcke entfernen, weil sie Angst vor Krebs haben. Dabei stützen sie sich auf umstrittene Gentests und Ultraschall. Ärzte warnen vor den Folgen des Eingriffs.
Die Drogenkrise zerstört Millionen Leben in den Vereinigten Staaten. Schuld tragen nicht die Mexikaner, wie Donald Trump sagt, sondern die amerikanische Pharmaindustrie. Ärzte verschreiben zuhauf Schmerzmittel, die süchtig machen.
Auf dem Presena-Gletscher im Norden Italiens ist ein kurioses Phänomen zu beobachten: Algen, die vom Schmelzwasser leben, färben das Eis pinkfarben. Das lässt den Gletscher noch schneller abschmelzen.
Wie lässt sich Corona schnell stoppen? Seit zwei Wochen schaut die Welt auf den Kreis Gütersloh, um Lehren aus der bisher größte lokalen Epidemie in Deutschland zu ziehen. Eine Visite.
Die Wissenschaft muss besser werden: Wenn die Pandemie abebbt, wird es darauf ankommen, nicht zur gewohnten Praxis zurückzukehren.
Würgefeigen könnten manche Gesellschaftsheoretiker auf die Idee bringen, das bekannte Plautus-Zitat etwas anders zu formulieren: Homo homini ficus.
Die Forschung hat uns tiefe Einsichten in die Natur der Dinge gewinnen lassen. Doch je mehr Antworten wir finden, vor desto mehr Fragen scheinen wir zu stehen – in allen Bereichen.
Amerikanische Mathematiker rufen ihre Kollegen auf, nicht mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Sie meinen, das verleihe einem rassistischen System wissenschaftlichen Anstrich.
Jetzt, wo viele Menschen endlich aus dem Lockdown herauskrabbeln, ist es nicht mehr zu übersehen: Das hat deutliche Spuren auf den Hüften hinterlassen. Das kann gefährlich sein.
Um das Coronavirus effektiv abzuwehren, ist unser Abwehrsystem gefordert. Doch ob Antikörper und Impfung funktionieren werden, ist keineswegs sicher. Viele Laborresultate wecken Zuversicht, der „Immunausweis“ hingegen steht vorerst im Abseits.
Es könnte eine der größten prähistorischen Kreisformationen Großbritanniens sein: Wissenschaftler haben in der Nähe des steinzeitlichen Monuments Stonehenge eine weitere Anlage entdeckt.
Wer sich nach Sonne sehnt und über jede Wolke schimpft, dem sei gesagt, dass Regen auch Schicksal spielt. Und wie wird dieser deutsche Sommer?
Warum dulden Nashörner, dass blutschlürfende Vögel auf ihnen herumtanzen? Weil der Madenhacker eine Stufenleiter der Evolution erklommen hat, die den Menschen in die Schranken weist.
Mindestens jeder fünfte Mensch leidet unter Sodbrennen, manche behandeln sich jahrelang selbst mit Säureblockern. Doch geht man nicht rechtzeitig zum Arzt, können ernsthafte Krankheiten übersehen werden.
Wie entscheidend es ist, die Schlagadern vor Entzündungen zu schützen, wird immer klarer. Aktuelle Studien zeigen deutlich: Es geht um den richtigen Dreiklang aus ruhigem Schlaf, Bewegung und guter Ernährung.
Wenn Wissenschaftler ratlos sind, bleibt bei der Namensgebung die Kreativität auf der Strecke: Ein etwa 66 Millionen Jahre altes Fossil haben sie das „Ding“ genannt. Neun Jahre nach dem Fund wissen sie nun endlich, was es ist.
Brände, Goldgräber und Corona-Pandemie bedrohen im Amazonasgebiet viele der bedrohten indigenen Völker. Ein prominenter Klimaforscher Brasiliens appelliert zum Schutz der „Wächter des Regenwaldes“ an die Menschlichkeit.
Überlebenskampf mit Kampagne: Die vom Coronavirus bedrohten Indigenen im Amazonasgebiet wollen nicht länger hinnehmen, dass illegale Goldgräber Land nehmen und den Erreger in die Dörfer bringen.
In Deutschland könnten Blutkonserven bald knapp werden. Ohne fragwürdige Importe wäre auch das Plasma in Europa Mangelware.
Gegen Polemik polemisiert es sich leicht. Eine Bonner Tagung suchte einen sachlicheren Zugang zum öffentlichen Streit entlang der Kategorien des Soziologen Ernst Manheim.
Im Dezember 2019 nahm ein Virus Anlauf, das heute in einer Pandemie die ganze Welt beherrscht. Die Forschung sucht nach Auswegen. Wie weit ist man jetzt damit? Ein Update in zehn Kapiteln.
Nach fünf Jahren im Homeoffice wundert sich unser Autor schon lange nicht mehr über Selbstgespräche. Endlich hört mal jemand zu.
Das Coronavirus löst oft einen akuten Nierenschaden aus. Um dauerhafte Schäden zu vermeiden, empfehlen Experten deshalb jedem Infizierten einen Urintest – selbst wenn er kaum Beschwerden hat.
An der Gelbwesten-Bewegung zeigt sich die Krise der Repräsentation: Der Politologe Yves Sintomer ordnet die Bewegung in die französische Protestgeschichte ein und entdeckt einen Bruch.
Omas Apfelbaum trägt auch ohne alle Pflanzenschutzmittel. Aber kann man so auch einen kommerziellen Anbaubetrieb betreiben? Zu Besuch bei einem Landwirt, der zeigt, dass das durchaus geht.
Extremes ist selten – aber nicht immer so selten, wie man es etwa vom Würfeln gewohnt ist. Epidemien zum Beispiel sind da anders. Ist das ein Problem?
Wenn Sars-CoV-2 von Mensch zu Mensch wandert, verändert es sich. Das ist gut und lässt sich ausnutzen, weiß „Virenjägerin“ Emma Hodcroft. Im Interview spricht sie über den Kampf gegen die Pandemie – und was ihr Sorgen bereitet.
Im Alltag ist die Wut verpönt. Aber wohin damit, wenn sie von einem Besitz zu ergreifen droht? Über ein mächtiges Gefühl, das Kraft spenden kann, wenn man es zu beherrschen versteht.
Noch vor vierzig Millionen Jahren herrschte auf dem südlichsten Kontinent ein gemäßigtes Klima. Das belegen die Fossilien einer Froschart, deren moderne Verwandtschaft heute in Südamerika und in Australien lebt.
Kann man sich in der Familie effektiv vor dem Coronavirus schützen? In China hat man in Quarantäne-Haushalten genauer hingesehen und hält es für möglich, sich auch im kleinen Kreis vor Ansteckung zu schützen.